Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.10.2019

Mittwoch, 30. Oktober 2019
Mittags hatten es sich Shukuru und Lima Lima am Wasserloch gemütlich gemacht, und die anderen beschlossen, sich ihnen anzuschließen. Als Shukuru sie kommen sah, zog sie sich allerdings zurück, denn sie mag es nicht, wenn ihre Freunde um sie herum allzu übermütig werden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.10.2019

Dienstag, 29. Oktober 2019
Der Anführer der Bullen-Bande Ziwa nahm seine Jungs heute mit und ging mit ihnen tief in den Wald hinein. Nur Jasiri, Alamaya und Mwashoti blieben bei Murera, Sonje und Shukuru. Sie kamen weder zur Milchfütterung zurück, noch tauchten sie abends wieder auf, sondern wollten die Nacht offenbar lieber bei ihren wilden Freunden draußen verbringen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.10.2019

Donnerstag, 24. Oktober 2019
Faraja und Ziwa verkrümelten sich heute kurz vor der Mittagsfütterung in den Wald. Die anderen kamen dann zu ihrer Milch, aber die beiden Jungs ließen sich nicht blicken. Erst viel später, als die Keeper schon bei ihrem Mittagessen waren, tauchte Ziwa auf. Er rannte zu der Stelle, an der immer die Fütterung stattfindet, aber dort war niemand mehr. Also machte er wieder kehrt und schloss sich wieder seinen Freunden an, die schon wieder grasen gegangen waren. Dann kam auch Faraja aus dem Gebüsch, aber er schien es nicht eilig zu haben. Er spazierte gemütlich zu Sonje und Zongoloni hinüber und schien nicht damit zu rechnen, dass er noch Milch bekommen würde. So war es auch – Mwashoti und Shukuru waren die glücklichen, die sich die beiden Extra-Flaschen hatten schmecken lassen. Am Abend erschienen dann Ziwa und Faraja pünktlich, um nicht wieder die Milch zu verpassen! Sie waren als erste an den Stallungen und leerten dort eilig ihre Milchflaschen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.10.2019

Samstag, 19. Oktober 2019
Als die Waisen zur mittäglichen Fütterung kamen, sahen sie sehr durstig aus. Shukuru kam als erste angerannt und ließ die anderen hinter sich. Mwashoti, Alamaya und Zongoloni kamen ein paar Minuten danach, und Shukuru, die inzwischen fertig getrunken hatte, ging schon einmal zum Wasserloch, während die anderen noch mit ihrer Milch beschäftigt waren, um den raufenden Jungs aus dem Weg zu gehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.10.2019

Freitag, 18. Oktober 2019
Alamaya und Mwashoti stritten sich in der Nacht um das Wasser in ihren Tränken. Alamaya bediente sich an Mwashotis Wasser, und als dieser sah, wie der Wasserspiegel in seiner Tränke immer weiter sank, stieß er heftig gegen die Holzpfosten zwischen den Gehegen, um Alamaya davon abzuhalten und ihn dazu zu bringen, sein eigenes Wasser zu saufen. Die beiden machten so viel Lärm, dass die Keeper herauskamen und beruhigend auf sie einreden mussten. Mwashoti hörte schließlich auf zu zetern, und Alamaya beruhigte sich daraufhin auch wieder. Da erst bemerkte er, dass sich hinter seinem Rücken Shukuru an einigen Zweigen seines Grünfutters bedient hatte!