Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.05.2019

Freitag, 31. Mai 2019
Am Morgen gab es Verspätung beim Aufbruch in den Wald, weil etliche wilde Herden vor dem Tor zur Auswilderungsstation herumlungerten. Den Keepern waren es ein bisschen zu viele Elefanten da draußen, und so wollten sie noch warten, bevor sie das Tor für die Waisen öffneten. Ziwa und Faraja kollerten und beschwerten sich, weil sie hinaus und ihre wilden Freunde kennenlernen wollten, aber als die Keeper schließlich einwilligten und ihnen aufmachten, bereute es Faraja bald: Die wilden Elefanten waren nicht gerade freundlich zu ihm und er wurde herumgeschubst, sodass er bald zur Waisenherde zurück kam, dorthin, wo die Keeper zusammen mit Murera und Sonje warteten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.05.2019

Mittwoch, 29. Mai 2019
Murera war am Morgen offenbar schlecht gelaunt und schubste alle weg, die den Pellets um sie herum zu nahe kamen. Sie verscheuchte Zongoloni von ihren Pellets, die dabei auf Mwashoti fiel, der daraufhin beinahe in der Tränke landete! Sonje schien sehr erstaunt über Mureras schlechte Laune zu sein. Mwashoti gab allerdings nicht auf und wollte sie hinaus in den Wald begleiten. Murera blieb stehen und kollerte ihm einladend zu, und er konnte sich glücklich ihr anschließen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.05.2019

Dienstag, 28. Mai 2019
Faraja machte sich am Morgen wieder mit ein paar anderen auf den Weg, um seine wilden Freunde zu finden. Ngasha, Ziwa und Jasiri rannten mit ihm in den Wald hinein, aber Jasiri überlegte es sich bald anders und wollte lieber bei Sonje und Zongoloni bleiben. Er ist noch nicht so unabhängig wie Faraja, der auch schon einmal nachts draußen bleibt – in der Wildnis gibt es nämlich seine geliebte Milch nicht! Am Abend kam Jasiri dann mit Murera und Sonje zeitig nach Hause zurück, während Faraja, Ngasha und Ziwa erst später auftauchten, nachdem wie bemerkt hatten, dass außer ihnen niemand mehr draußen in der Wildnis war. Da war ein Keeper schon dabei, die Milchflaschen zu säubern, und sie ließen ihm keine Ruhe, bis er nicht drei frische Flaschen zubereitet hatte und sie diese leer getrunken hatten.

Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 24.05.2019

Freitag, 24. Mai 2019

alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust

Die Waisen genießen das leckere frische Gras

Jasiri schaut sich die Kraniche genauer an

Murera lässt sich auf dem Heimweg noch etwas Grün schmecken

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.05.2019

Freitag, 24. Mai 2019
Als die Waisen am Abend zu den Stallungen zurückkehrten, merkten die Keeper, dass Murera fehlte; Sonje war alleine in das Gehege, das die beiden sich teilen, zurückgekommen! Von Murera war keine Spur, und so gingen die Keeper zurück und suchten die Büsche nach ihr ab. Sie waren sich sicher, dass Murera sie rufen hören konnte, aber wohl beschlossen hatte, draußen im Wald zu bleiben, wie es Faraja in letzter Zeit manchmal macht. Vielleicht wollte sie auch einmal ausprobieren, eine Nacht draußen bei ihren wilden Freunden zu verbringen. Schließlich mussten die Keeper wieder umkehren, da es dunkel wurde und man im Wald nichts mehr sehen konnte. Eine Stunde später stand Murera allerdings am Eingangstor zur Auswilderungsstation und verlangte nach ihrer Milchflasche! Die Keeper hatten sie inzwischen schon Sonje gegeben, aber natürlich bereiteten sie Murera eine neue zu, die diese zufrieden austrank.