Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.05.2020

Sonntag, 31. Mai 2020
Heute war der große Tag für Luggard und Enkesha – sie zogen in die Auswilderungsstation nach Umani Springs um. Wie erwartet gingen die beiden ohne zu zögern in ihr Abteil im Umzugs-LKW, und um 3 Uhr in der Nacht konnte die Reise beginnen. Es klappte alles wie am Schnürchen, und am frühen Morgen wurden sie von den Waisen im Kibwezi-Wald herzlichst empfangen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.05.2020

Samstag, 30. Mai 2020
Am Morgen teilte sich die Waisenherde in zwei Gruppen auf. Maisha blieb mit Kiombo, Roho, Maktao, Luggard, Ziwadi und Nabulu in der Nähe der Keeper, während Kiasa mit Mukkoka, Naleku, Larro, Enkesha und Naboishu weiter in den Wald hinaus gingen, um dort nach Grün zu suchen. Es ist häufig so, dass manche lieber bei den Keepern bleiben wollen, während andere weiter hinaus gehen. Zur Mittagsfütterung kommen sie aber dann alle wieder zusammen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.05.2020

Freitag, 29. Mai 2020
Die Waisen grasten den größten Teil des Vormittags geschäftig und schienen keine Lust auf Spiele und Rangeleien zu haben. Nach der 15-Uhr-Milch verwickelten sich aber Maktao und Kiombo in ein Kräftemessen, und die beiden rauften ordentlich! Mit der Zeit wurde es ruppiger, da keiner der beiden klein beigeben wollte, und das schien Kiasa Sorgen zu bereiten. Sie rannte zu ihnen und stellte sich zwischen die Jungs. Und tatsächlich hörten sie gleich auf zu rangeln und schlossen sich ganz geruhsam den anderen beim Grasen an! Manchmal zeigt Kiasa, was für ein treusorgendes Mädchen sie sein kann, und dass sie nicht immer Unruhe verbreiten muss!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 28.05.2020

Donnerstag, 28. Mai 2020
Am Nachmittag war es ziemlich heiß, und bevor die Waisen um 15 Uhr ihre Milch bekamen, gönnten sie sich ein ausgiebiges Schlammbad in einem der Wasserlöcher im Wald. Die meisten von ihnen planschten im Wasser und stießen sich dabei gegenseitig an. Luggard und Ziwadi wollten sich allerdings nicht so herumschubsen lassen, und so suchten sie sich ein ruhigeres Eck, wo sie sich abseits der anderen abkühlen konnten. Ziwadi blieb allerdings auch nicht lange drin, sondern ging schnell wieder grasen – sie liebt es, frisches Grün im Wald zu futtern!