Faraja

Dienstag, 13. November 2018

Faraja und Ngasha spielen

Ngasha hat es eilig, zu seiner Milch zu kommen

Ziwa hat seine Milchflasche ausgetrunken

Freitag, 9. November 2018

Faraja

Die Waisen beim Staubbad

Shukuru säuft etwas Wasser

Dienstag, 6. November 2018
Sonje unterhielt die anderen am Morgen mit allerlei Turnübungen. Mwashoti kletterte ihr auf den Rücken und spielte bei ihr – er ist sehr gern in ihrer Nähe. Murera wartete mit dem Aufbruch in den Wald, bis Sonje fertig gespielt hatte und auch bereit war. Draußen im Busch hörte Zongoloni, wie Alamaya aufschrie; als sie zu ihm gelaufen kam, graste er aber nur friedlich zusammen mit Ziwa, und niemand wusste so recht, was eigentlich los gewesen war. Jasiri und Faraja konnten sich wohl nicht einigen, in welcher Richtung weiter gegrast werden sollte, und starteten einen Ringkampf. Mit der Zeit wurde es immer ruppiger, und Lima Lima und die anderen Kühe gingen hinüber, um die Gemüter wieder zu beruhigen.

Sonntag, 4. November 2018
Bei der Mittagsfütterung legte Shukuru erst einen Stopp beim Staubbad ein, um etwas gegen die nervigen Insekten zu tun. Ziwa und Faraja begannen am Wasserloch, sich darum zu streiten, wer Wasser saufen durfte – Ziwa versuchte, Faraja vom Wasser fernzuhalten, was diesem nicht passte. Am Ende rangelten alle Jungs miteinander, und Sonje und Quanza kamen hinzu, um sie wieder zu trennen.

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2018

 

Unser letzter Neuzugang diesen Monat ist zwar winzig, hat aber trotzdem schon das Zepter in der Hand! Klein Maarifa ist ein Breitmaulnashornbaby aus dem Nashornschutzgebiet im Meru Nationalpark, wo der David Sheldrick Wildlife Trust im letzten Jahr auch die Arbeit aufgenommen hat. Die örtlichen Wildhüter hatten das Kalb aus dem Schlamm geborgen und danach zwei Tage lang versucht, es zu seiner Mutter zurückzuführen – leider ohne Erfolg. Maarifa hat sich sehr schnell in der Nairobi Nursery eingelebt. Breitmaulnashörner sind sehr friedfertige und freundliche Tiere, und so hatte sie schnell das Herz aller Keeper und Elefanten erobert. Seit sie bei uns ist, füllen sich die Seiten im Monatsbericht mit kleinen Geschichten zu ihren Streichen. Es passiert zum Beispiel häufiger, daß sie im Schweinsgalopp in den Busch davon rennt, und die Keeper dürfen sie keine Sekunde aus den Augen lassen! Am Ende eines jeden Gallops, läßt sie sich zu Boden plumpsen und muss erst einmal ein Nickerchen halten. Maarifa wird wie alle Nashornwaisen vor ihr getrennt von den Elefanten aufgezogen werden, aber sie werden sich sicher dann und wann im Wald begegnen. Im Moment wohnt sie im Nachbarstall von Maktao, und die beiden sind sich offenbar sehr sympathisch.

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