Die Waisen im Januar

Kiasa (c) Sheldrick Wildlife Trust

               

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Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.10.2019

Montag, 28. Oktober 2019
Alamaya kletterte am Morgen auf die Laderampe, um über allen anderen zu stehen und einmal größer zu sein als sie. Er wollte wohl den anderen demonstrieren, dass sie zu ihm aufschauen sollten, auch wenn er keinen Schwanz hat! Er hasst es, wenn jemand seinen Schwanzstummel berührt und legt sich dann kompromisslos mit dem Übeltäter an. Ziwa ließ ihm heute allerdings keine Ruhe und holte immer wieder nach Alamayas Hinterteil aus, sodass dieser schließlich entnervt davon ging und Ziwa mit Faraja raufen ließ.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.10.2019

Freitag, 25. Oktober 2019
Sonje spielte heute an den Stallungen und rollte sich auf dem Boden herum, sodass Mwashoti ihr auf den Rücken klettern konnte. Das lockte auch Ziwa, Faraja und Zongoloni an, die auch noch einen Platz auf Sonje haben wollten! Mit all den Elefanten auf ihrem Rücken wurde Sonje allerdings halb erdrückt, und so bellte sie laut um Hilfe. Murera kam eilig herbei und schimpfte mit den frechen Jungs wie Faraja und Ziwa, weil sie so ruppig mit Sonje umsprangen. Mwashoti ließ sie allerdings weiterspielen, denn er konnte Sonje nichts zuleide tun. Als Sonje dann aufstand, sah sie aus, als hätte sie sich das Bein verrenkt; nach einer Weile hatte sich das aber wieder gegeben und sie konnte wieder normal gehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.10.2019

Donnerstag, 24. Oktober 2019
Faraja und Ziwa verkrümelten sich heute kurz vor der Mittagsfütterung in den Wald. Die anderen kamen dann zu ihrer Milch, aber die beiden Jungs ließen sich nicht blicken. Erst viel später, als die Keeper schon bei ihrem Mittagessen waren, tauchte Ziwa auf. Er rannte zu der Stelle, an der immer die Fütterung stattfindet, aber dort war niemand mehr. Also machte er wieder kehrt und schloss sich wieder seinen Freunden an, die schon wieder grasen gegangen waren. Dann kam auch Faraja aus dem Gebüsch, aber er schien es nicht eilig zu haben. Er spazierte gemütlich zu Sonje und Zongoloni hinüber und schien nicht damit zu rechnen, dass er noch Milch bekommen würde. So war es auch – Mwashoti und Shukuru waren die glücklichen, die sich die beiden Extra-Flaschen hatten schmecken lassen. Am Abend erschienen dann Ziwa und Faraja pünktlich, um nicht wieder die Milch zu verpassen! Sie waren als erste an den Stallungen und leerten dort eilig ihre Milchflaschen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.10.2019

Mittwoch, 23. Oktober 2019
Murera kam am Morgen – wie üblich leicht humpelnd – aus ihrem Gehege und schien schlechte Laune zu haben. Sie hackte auf Quanza und Jasiri herum und ließ ihnen keine Ruhe beim Luzernenheufrühstück. Faraja ging ihr lieber aus dem Weg, denn an allen schien sie etwas auszusetzen zu haben – außer natürlich an ihrem Liebling Mwashoti! Als die Waisen dann in den Umani-Hügeln ankamen, schien sie aber wieder besser gelaunt zu sein. Sie war wieder freundlich zu allen, auch zu Quanza, und die anderen grasten wieder mit ihr zusammen.