Kiasa

Montag, 31. Dezember 2018
Am letzten Tag des Jahres schien wieder die Sonne, und die Babys widmeten sich den unterschiedlichsten Tätigkeiten. Sattao, Kiasa, Musiara, Maisha und Maktao spielten und rangelten miteinander. Die größeren Mädchen wie Kuishi, Sagala und Tagwa rupften Zweige von den Bäumen, und die großen Jungs Jotto und Ambo genossen das Bad in der Sonne. Giraffe Kiko knabberte wie häufig an den Spitzen der Bäume, und die verspielten Mädchen Malima und Tamiyoi jagten um ihn herum. Auch Mini-Nashorn Maarifa wärmte sich in der Sonne, und die Keeper standen dabei und passten gut auf alle auf. So endete das Jahr 2018 harmonisch für alle Waisen im Waisenhaus in Nairobi.

Sonntag, 30. Dezember 2018
Es hat jetzt einige Tage lang nicht mehr geregnet, und die Temperaturen sind merklich gestiegen. Daher spielen die Babys jetzt mit Vorliebe im Schlammloch. Bei der öffentlichen Besuchsstunde beeilten sich heute alle, ihre Flaschen auszutrinken und dann schnell ins Wasser zu springen. Nur Dololo hält sich zurück, da er sich noch nicht kräftig genug fühlt, um herumzutoben. Er sprühte sich nur etwas Wasser mit dem Rüssel über den Körper. Enkesha, Musiara, Emoli und Maisha waren die ersten, die in den Schlamm stiegen, und sie tauchten genüsslich beim Baden unter. Kiasa machte wie immer das größte Spektakel, als sie den Schlamm durch die Gegend spritzte und dabei auch die Besucher, die hinter ihr standen, mit erwischte.

Montag, 24. Dezember 2018

Kiasa grast nach dem Gerangel an Maxwells Tor

Tagwa und Malima im Wald

Luggard hat Milch bekommen, die ihm noch vom Mund tropft

Montag, 24. Dezember 2018
Kiasa zeigte sich heute wieder von ihrer frechen Seite, als sie versuchte, den anderen das Futter abspenstig zu machen und sich sogar mit einigen von ihnen zankte. Als die Waisen auf dem Weg in den Wald am Gehegetor von Nashorn Maxwell Station machten, um ein paar Luzernenheupellets abzustauben, kam sie nach den anderen an; sie drängelte sich ruppig von hinten zwischen Ambo und Tamiyoi durch, sodass sie fast Tamiyoi zu Boden geschubst hätte! Dann machte auch noch Sagala mit und wollte auch an ein paar Pellets herankommen. Als ihr niemand Platz machen wollte, fing sie auch an zu drängeln, genau wie Kiasa zuvor. Dabei stieß sie Maktao um, und am Ende musste Mini-Leitkuh Tagwa einschreiten und für Ruhe sorgen! Musiara und sein humpelnder Freund Luggard schauten dem Gerangel lieber aus sicherer Entfernung zu – sie sind noch nicht so groß und stark, dass sie sich in solch einem Getümmel behaupten könnten.

Montag, 17. Dezember 2018
Maktao, Maisha, Kiasa, Enkesha und Dololo hatten heute keine Lust auf Schlammbad. Stattdessen wollten sie sich lieber einstauben, allen voran Maktao. Tamiyoi, Mukkoka und Musiara dagegen machten sich lieber über das Grünfutter her, das bei der öffentlichen Besuchsstunde ausliegt.

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