Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019

 

Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Neues von den Ex-Waisen in Voi

Die Auswilderungsstation des Sheldrick Wildlife Trust in Voi wurde seinerzeit noch von David Sheldrick persönlich errichtet, dem Gründer des Tsavo Nationalpark. Mit seiner Frau Daphne zog er dort in den Fünfziger Jahren des 20. Jahrunderts die ersten verwaisten Elefanten auf, und dazu noch Spitzmaulnashörner, Büffel, Zebras, Warzenschweine, Mangusten, Strauße, Impalas, Kudus und jede Menge anderer Wildtiere in Not. Die Station liegt malerisch an den Hängen des Mazinga-Bergs, oberhalb des Park-Hauptquartiers, und man hat von dort einen herrlichen Ausblick über den südlichen Teil des Nationalparks und die Stadt Voi – damals noch ein kleines Dorf mit nur einer Straße, ein paar Händlern und einer kleinen Bahnstation.

Mweya und EmilyLesanju, Baby Neptune und Ndara
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Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen