Voi

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Die Auswilderungsstation des Sheldrick Wildlife Trust in Voi wurde seinerzeit noch von David Sheldrick persönlich errichtet, dem Gründer des Tsavo Nationalpark. Mit seiner Frau Daphne zog er dort in den Fünfziger Jahren des 20. Jahrunderts die ersten verwaisten Elefanten auf, und dazu noch Spitzmaulnashörner, Büffel, Zebras, Warzenschweine, Mangusten, Strauße, Impalas, Kudus und jede Menge anderer Wildtiere in Not. Die Station liegt malerisch an den Hängen des Mazinga-Bergs, oberhalb des Park-Hauptquartiers, und man hat von dort einen herrlichen Ausblick über den südlichen Teil des Nationalparks und die Stadt Voi – damals noch ein kleines Dorf mit nur einer Straße, ein paar Händlern und einer kleinen Bahnstation.

Mweya und EmilyLesanju, Baby Neptune und Ndara
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Donnerstag, 31. Januar 2019

Panda, mit wilden Elefanten im Hintergrund

Bada und Suswa unterhalten sich

Murit spielt mit einem kleinen wilden Kalb

Donnerstag, 31. Januar 2019
Gleich nach der morgendlichen Milch und dem Ergänzungsfutter machten sich die Waisen auf dem Weg zum Grasen. Sie verbrachten den Vormittag in den flachen Ebenen nördlich des Mazinga-Bergs, bevor sie mittags zum Baobab-Wasserloch gingen. Während die jüngeren Waisen ihre Milch tranken, rannte Kenia mit ihrer Gruppe zu einer großen wilden Herde hinüber, die das gesamte frische Wasser aus der Tränke zu saufen drohte. Mbegu und ihre Freunde folgten ihnen, nachdem sie ihre Milchflaschen leer getrunken hatten. Murit spielte schön mit einem kleinen wilden Kalb, und Bada und Suswa wollten sich auch anschließen. Eine der Schwestern des Kalbs hielt sie aber von Murit und seinem neuen Freund fern. Das Kalb folgte ihm dann sogar ein Stück, bevor es von seinen Schwestern zurückgepfiffen wurde. Ein junger wilder Bulle kam auch dazu, um den Waisen Hallo zu sagen, und er berüsselte Rorogoi, bevor er sich einem Ringkampf mit Tundani widmete. Bada stand daneben und wartete ab, für den Fall, dass er eingreifen und Tundani zu Hilfe kommen musste. Der wilde Bulle schlich sich dann an Kenia heran und versuchte, sie zu besteigen, was aber nicht funktionierte. Dann kam noch eine zweite wilde Herde dazu, die auch sehr durstig aussah. Die Waisen blieben etwa eine Stunde in der Nähe der beiden Herden am Wasserloch, wo sich damit über 50 Elefanten tummelten!

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