Barsilinga

Montag, 29. April 2019
In der Nacht hatte es noch einmal ein wenig geregnet, und am Morgen war es feucht und der Ithumba-Berg lag im Nebel, als Ndiwa als erste aus den Gehegen kam. Beim Luzernenheufrühstück teilten sich die Waisen das Futter: Sana Sana mit Ndiwa, Siangiki mit Oltaiyoni, Olsekki mit Mteto, Pare mit Naseku und Karisa mit Galla. Rapa machte einen Abstecher zur Tränke und soff etwas Wasser, bevor er zu seinen Freunden zurückkam. Draußen im Busch kamen Garzi und Ndiwa an einem steilen Anstieg vorbei und kletterten um die Wette hinauf. Da Ndiwa kleiner und leichter ist als Garzi, gewann sie spielend. Malkia juckte es am Fuß, und sie suchte sich einen passenden Felsen zum kratzen. Bei der Mittagsfütterung kam sie dann an der Spitze der ersten Gruppe an. Es wurde langsam heiß, und so gingen ein paar der Waisen baden, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Andere stellten sich lieber im Schatten der Bäume unter. Wenig später grasten sie dann direkt am Schlammloch los in südlicher Richtung. Ndiwa, Esampu und Rapa genehmigten sich eine ausführliche Kratzeinheit. Am Abend gab es noch einmal eine Abkühlung an einem neuen Schlammloch, bevor es nach Hause ging; Mundusi war der letzte, der – kurz nach Barsilinga – heraus kam.

Donnerstag, 25. April 2019

Barsilinga erprobt seine Kräfte

Naseku spielt

Kauro löscht seinen Durst

Donnerstag, 25. April 2019
Am Morgen war es locker bewölkt, und die Keeper fragten sich, ob es wohl weiter regnen würde! Karisa gab den Weg zu den Weidegründen vor. Barsilinga tobte sich zuerst an einem Baumstumpf aus, bevor er Garzi zum Ringkampf herausforderte. Später berieten sich die beiden mit Kithaka, ob sie heute wieder auf eigene Faust grasen sollten oder bei den anderen bleiben. Sie kamen schließlich zur Herde zurück und begleiteten sie heute. Sapalan legte eine Pause ein, um ein wenig in der feuchten Erde zu baden, und auf dem Weg zum Schlammloch nieselte es noch einmal ein paar Minuten lang. Ukame ging der ersten Gruppe voran und Siangiki der letzten. Am Nachmittag rollten sich Olsekki, Mundusi, Naseku und Kauro auf der Erde herum und grasten weiter, nachdem sie genug davon hatten.

Mittwoch, 24. April 2019
Es war ein regnerischer Morgen, denn im Laufe der Nacht waren 30mm Niederschlag gefallen. Alle sind erleichtert, dass es endlich ein wenig regnet, und kein wilder Elefant oder Ex-Waise ließ sich an der Auswilderungsstation blicken. Die Waisen kamen gut gelaunt aus den Gehegen und freuten sich über die erfrischende Kühle, nachdem es monatelang heiß gewesen war. Nach dem Luzernenheufrühstück ging es hinaus in den Busch, wo Esampu und Wanjala sich an den Bäumen kratzten. Garzi beriet sich mit Barsilinga, und sie sammelten Kithaka ein, um sich gemeinsam von den anderen abzusetzen. Naseku kam dann an der Spitze der ersten Gruppe zur Mittagsfütterung. Weil es recht kühl war, wollte niemand baden, und die Waisen gingen gleich wieder grasen, nachdem sie ihre Milch herunter geschlungen hatten. Kithaka, Barsilinga und Garzi kamen am Abend bei Einbruch der Dunkelheit zu den Stallungen zurück.

Mittwoch, 17. April 2019
Yatta und ihre Herde, in Gesellschaft etlicher wilder Elefanten, standen an der Tränke und soffen Wasser, als die Waisen am Morgen herauskamen – wie üblich mit Sana Sana an der Spitze, gefolgt von Ndiwa. Galana, Gawa, Lualeni, Lulu, Naserian, Chyulu, Makireti und Loijuk tauchten wenig später auf, und es gab eine lautstarke Begrüßungszeremonie an der Tränke. Nusu machte sich daran, von ihrer Mutter zu säugen, und Malkia stand daneben und streckte ihren Rüssel aus, als ob sie auch etwas von Nasalots Milch probieren wollte. Nusu schien das gar nicht zu passen, und sie drehte sich um und schubste Malkia weg; danach konnte sie ungestört weiter nuckeln. Auf dem Weg zum Grasen fand Garzi einen Ameisenhügel, an dem er sich gut kratzen konnte. Barsilinga hing hinterher, weil er noch mit Makireti und einem wilden Elefanten, der häufig an den Stallungen zu Gast ist, Wasser saufen wollte. Irgendwann folgte er aber seinen Freunden. Zusammen mit Garzi und Lemoyian schlich er sich später davon, und die drei kamen nicht mit zum Mittagsschlammbad; sie tauchten aber am Abend wieder an der Auswilderungsstation auf.

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