Ambo

Dienstag, 13. November 2018
Ambo und Jotto machten sich am Nachmittag daran, Emoli etwas neues beim Ringkampf beizubringen. Kaum waren sie nach der Mittagsfütterung wieder im Wald angekommen, verwickelten die beiden älteren Jungs den kleinen Emoli in ein ausführliches Kräftemessen – zweifellos, um ihm gute Techniken zu zeigen. Während die Jungs spielten, nahm Sana Sana den kleinen Mukkoka mit zum Grasen in den Büschen. Sie verbringt seit ein paar Tagen sehr viel Zeit mit ihm.

Montag, 12. November 2018
Ndiwa kann schon sehr gut die Zweige von den hohen Bäumen abbrechen, und sie übt immer wieder. Sie hat sich auch sehr mit Ambo angefreundet. Als die Waisen heute im Wald waren, war sie aktiv und holte ihrem Freund Ambo Grün und frische Zweige von den Bäumen herunter. Es war herrlich anzusehen, wie dankbar sich der kleine Junge über die Leckereien hermachte. Der kleine Raufbold genießt die Aufmerksamkeit sehr, die Ndiwa ihm schenkt.

Samstag, 10. November 2018
Mapia und Ambo scheinen gute Spielkameraden zu werden; tagsüber findet man sie häufig miteinander rangeln und Kräfte messen. Das ist für heranwachsende Elefantenbullen sehr wichtig, denn so lernen sie sich in die natürliche Rangordnung der wilden Bullen einzufügen. Kaum hatten es sich die Waisen am Morgen im Wald gemütlich gemacht, starteten sie einen Ringkampf. Dieser zog sich hin, und keiner der beiden wollte aufgeben – bis schließlich Jotto dazukam und auch mitspielen wollte. Weder Ambo noch Mapia waren allerdings begeistert, mit Jotto zu rangeln, da er größer ist als sie. Jotto ärgerte sich, dass die beiden nicht mit ihm spielen wollten, und scheuchte sie um die Büsche, um auf sie zu klettern. Die zwei Jungs waren allerdings schlau genug, ins dichte Gebüsch zu rennen, wo Jotto ihnen nicht so einfach folgen konnte. Am Ende gab er auf und forderte Kuishi zum Ringkampf heraus, die deutlich kooperativer war. So rangelten sie miteinander, bis es um 9 Uhr die Milch gab.

Freitag, 9. November 2018

Sattao säuft Wasser

Ambo kommt von der Mittagsfütterung zurück

Dololo genießt seine Milch>

Freitag, 9. November 2018
Manche Menschenkinder können es nicht leiden, wenn sie baden gehen sollen, und so ähnlich ist es mit einigen Elefantenwaisen auch! Wenn sie ihre Milchflaschen leergetrunken haben, rennen manche von ihnen direkt in den Matsch – Ambo und Sattao sind allerdings zwei Jungs, die sich alle Mühe geben, das Schlammloch zu meiden! Als die erste Gruppe heute bei der Milchfütterung war, konnte man sie alle im Schlamm baden sehen – außer Sattao. Sogar Dololo, von dem man erwarten würde, dass er – nach seiner Rettung aus einem sumpfigen Wasserloch – auf Wasserlöcher nicht gut zu sprechen ist, tummelte sich im Matsch. Maisha bekam mit, dass Sattao nicht ins Wasser gehen wollte und rannte daraufhin vom Matschloch zu ihm hin und schuffelte sich an ihm. Offenbar wollte sie ihn so zum Schlammbad animieren! Sattao tat aber sein bestes, ihr aus dem Weg zu gehen. Als Maisha merkte, dass sie keinen Erfolg hatte, rannte sie stattdessen zum Absperrband und verteilte den Matsch unter den Besuchern, so wie es sonst Malima tut.

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