Die Waisen im Januar

Kiasa (c) Sheldrick Wildlife Trust

               

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Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.10.2019

Dienstag, 29. Oktober 2019
Weil Dololo in letzter Zeit arg frech gegenüber Ziwadi, Larro, Roho und manchmal auch Mukkoka ist, geht er jetzt mit den älteren Waisen zur öffentlichen Besuchsstunde, zusammen mit Tagwa, Tamiyoi, Maisha, Enkesha und Nabulu. Die älteren Mädchen werden hoffentlich einen beruhigenden Einfluss auf ihn haben, und er wird sich kaum trauen, sie zu ärgern. Heute benahm er sich unter den wachsamen Augen der Mädchen schon blendend; er ärgerte niemanden, sondern futterte nur friedlich von dem geschnittenen Grün, das immer für die Waisen bereitliegt. Auch den Rest des Tages war er recht brav, und zurück im Wald ließ er die jüngeren wie Roho, Larro oder Ziwadi in Ruhe. Vielleicht hat die kleine Änderung sich schon ausgezahlt!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 26.10.2019

Samstag, 26. Oktober 2019
Heute war ein sehr kalter Tag, denn den großten Teil des Vormittags und auch am Nachmittag regnete es kräftig. Tagwa und Maisha genossen ein Schlammbad nach dem anderen, aber sie bemühten sich, Abstand von den Raufbolden wie Dololo, Kiombo, Sattao und Mukkoka zu halten. Diese tobten herum und verwickelten sich gegenseitig in Kräftemessen. Die beiden Mädchen mussten sogar gelegentlich die übermütigen Jungs weg scheuchen.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 21.10.2019

Montag, 21. Oktober 2019
Morgens gibt es manchmal längere Diskussionen, ob die Waisen Tagwa oder Tamiyoi hinaus in den Busch folgen. Heute wollte Tamiyoi in eine ganz andere Richtung gehen als Tagwa. Diese ließ sich aber nicht beirren, lief einfach weiter und kollerte den anderen zu. Kiombo, Mukkoka, Dololo, Maktao, Luggard, Nabulu und Musiara schlossen sich schließlich Tamiyoi an, und Tagwa nahm Larro, Kiasa, Enkesha, Maisha, Sattao und Ziwadi mit. Möglicherweise formen sich jeweils kleine Gruppen um Tagwa und Tamiyoi, denn die beiden zeigen alle Qualitäten einer Leitkuh. Aber auch wenn sie sich manchmal nicht einig sind, wohin es gehen soll, zollt Tamiyoi doch immer der älteren Tagwa ihren Respekt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.10.2019

Donnerstag, 17. Oktober 2019
Leitkuh zu sein ist nicht einfach, denn als Matriarchin muss die Elefantenkuh sich um vieles in der Herde und um das Wohlergehen ihrer Mitglieder kümmern! Seit Tagwa zur Waisenherde in Nairobi zurückgekehrt ist, hat sie mehr oder weniger automatisch die Rolle der Leitkuh wieder übernommen und die jüngeren Waisen wie Sattao und Larro hören brav auf sie. Tamiyoi ist allerdings auch eine wichtige Persönlichkeit der Herde und scheint etwas liebevoller zu den kleinen Babys zu sein. Larro zum Beispiel genießt es, wenn sie von den älteren Mädchen Zweige von den Bäumen zugesteckt bekommt, wenn sie mit ihnen zusammen unterwegs ist. Tamiyoi ist dabei immer sehr freigiebig und versorgt die kleine Larro mit Zweigen, wenn diese den Rüssel ausstreckt. Tagwa dagegen verteilt weniger Geschenke: beim Grasen stand Larro heute neben Tagwa und griff mit dem Rüssel nach einem Zweig. Das schien Tagwa gar nicht zu gefallen, und sie schob das kleine Mädchen zur Seite und ließ sie schließlich sogar stehen. Die anderen sprangen ein, und auch die Keeper sorgten dafür, dass Larro noch ein paar Zweige abbekam.