Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.05.2020

Freitag, 29. Mai 2020
Als die Waisen mittags zum Baobab-Wasserloch kamen, stellten sich Lasayen, Godoma, Ngilai und Mbegu in einer Reihe an der Tränke auf und löschten ihren Durst. Murit kam dazu, während Rorogoi mit etwas Wasser planschte, das aus der Tränke heraus geschwappt war. Embu, Mashariki und Ndoria kamen zum Schlammbad, und Embu rollte sich fröhlich im Wasser herum, während Mashariki und Ndoria am Rand standen und sich nur mit etwas Wasser duschten. Danach soffen sie noch etwas Wasser aus der Tränke, bevor sie ihren Freunden hinaus zum Grasen folgten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.05.2020

Dienstag, 19. Mai 2020
Tagwa und Tamiyoi taten sich heute zum Grasen mit Sagala und Emoli zusammen, und bald schlossen sich ihnen noch Mbegu und Lasayen an. Arruba und Pika Pika grasten auch zusammen und blieben noch eine Weile zurück, als die anderen sich schon in Richtung Baobab-Wasserloch in Bewegung setzten. Als die Milch dort ankam, kamen Godoma und Ndotto als erste angerannt, dicht gefolgt von Tamiyoi. Nach der Milchfütterung wurde noch gebadet, bevor die Waisen wieder grasen gingen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 14.05.2020

Donnerstag, 14. Mai 2020
Am Morgen spielten die Waisen wieder nach der Fütterung; Ndotto verwickelte Arruba in einen Ringkampf, während Mashariki und Sagala sich ein Staubbad gönnten. Dann vergnügten sich Ndotto und Rorogoi auf dem Staubhaufen, und Ndotto umgarnte Rorogoi mit seinem Rüssel. Emoli und Ngilai waren mit einem Ringkampf beschäftigt, ebenso wie Godoma und Nelion. Dieser nahm sich aber bald Tundani an, der sein Altersgenosse und ein passenderer Sparringspartner ist. Sagala, Tagwa und Tamiyoi gingen dann los, hinaus in den Busch – die beiden Neulinge beeilten sich offenbar, von den Raufbolden Tundani und Nelion weg zu kommen. Sagala, Godoma, Tagwa und Tamiyoi grasten alle zusammen in der Gegend um den Mazinga-Berg herum. Tamiyoi ging dann ein Stück den Berg hinauf, um ein wenig mit Mbegu zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 11.05.2020

Montag, 11. Mai 2020
Nach der morgendlichen Fütterung bereiteten die Keeper alles für die Ankunft von Tagwa und Tamiyoi vor, die aus dem Waisenhaus in Nairobi kommen sollten. Sagala und ihre Freunde vertrieben sich die Zeit damit, sich auf den roten Erdhaufen herumzurollen und blieben danach an der Südseite des Mazinga-Bergs in der Nähe, um dort zu grasen. Der Transporter mit Tagwa und Tamiyoi kam gegen 9 Uhr an der Auswilderungsstation in Voi an. Tagwa, die nun nach Voi zurückkehrt, nachdem sie wegen ihres Stoßzahns zur Behandlung in Nairobi war, kam als erste heraus. Die beiden Neuankömmlinge bekamen eine Milchflasche und soffen etwas Wasser aus der Tränke, bevor die Voi-Waisen sie begrüßen kamen. Mudanda näherte sich Tagwa, die es aber mit der Angst zu tun bekam und zurückwich. Tamiyoi schaute sich neugierig in ihrer neuen Umgebung um und wollte ihre neuen Freunde kennenlernen. Mbegu wartete erst einmal ab, bevor sie Tamiyoi Hallo sagte; Emoli wartete unterdessen daneben, bis er an der Reihe war. Dann ging es hinaus in den Nationalpark, wo Lasayen Tagwa Gesellschaft leistete, während Ndotto mit Tamiyoi spielte und ihr gleich einmal auf den Rücken kletterte. Tamiyoi schien sich nicht so recht in der Gegenwart der beiden Waisenbüffel Cheza und Ivia wohlzufühlen, die bei den Elefanten grasten, und zusammen mit Rorogoi scheuchte sie die beiden weg. Den Rest des Tages gewöhnten sich die beiden dann am Wasserloch und beim Grasen langsam ein – Tagwa kennt ja den Tagesablauf in Voi noch ganz gut.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 07.05.2020

Donnerstag, 7. Mai 2020
Nach der Fütterung am Morgen wollte Lasayen offenbar etwas Ruhe genießen und legte sich abseits der anderen etwas hin. Ngilai sah ihn, kam dazu und legte sich neben ihn. Das veranlasste Lasayen dazu, wieder aufzustehen und Ngilai zum Ringkampf herauszufordern. Sie schoben sich über das ganze Gelände und störten dabei auch noch Mbegu, die sich gerade an einem Baum kratzte. Nach einer ganzen Weile mischte sich auch noch Emoli ein, sodass Ngilai es schließlich bleiben ließ und Lasayen und Emoli weiter rangeln ließ.