Jotto

Sonntag, 9. Dezember 2018
Ambo wird langsam selbstbewusster und nimmt es jetzt gerne mit seinen Kameraden Mapia und sogar dem größeren Jotto auf. Im Wald rangelte er am Morgen mit Jotto, aber dieser ist sehr nachgiebig und ging schließlich davon. Also versuchte Ambo es mit Mapia, der gerade Emoli ein paar Ringkampftechniken beibrachte. Ambo lief hinüber zu den beiden und stampfte dabei ein paar Büsche nieder, um Mapias Aufmerksamkeit zu erregen. Als Mapia ihn sah, machte er sich ebenfalls bereit, und ein verbissener Ringkampf begann, bei dem keiner der beiden aufgeben wollte. Es war allerdings keine gute Zeit zum Rangeln, denn die Milchfütterung um 9 Uhr stand unmittelbar bevor. Für ihre geliebte Milch beenden die kleinen Elefanten auch die wichtigsten Spiele!

Samstag, 8. Dezember 2018

Maarifa auf dem Weg zurück in ihren Stall

Jotto mit Emoli und Dololo

Tagwa im Wald

Samstag, 8. Dezember 2018
Am Morgen war es sehr kühl und regnerisch, sodass die kleinen Elefanten Dololo und Mukkoka, genau wie das Nashornbaby Maarifa, in ihren Ställen bleiben mussten; sie sind noch nicht kräftig genug für ein solches ungemütliches Wetter. Die anderen Waisen machten sich aber auf in den Wald und hatten ihren Spaß dabei, sich im Matsch und den kleinen Wasserläufen herumzurollen. Tagwa, Sagala und Kuishi eröffneten das große Schlammbaden, und die anderen machten bald mit. Die Jungs, Jotto, Mapia, Ambo, Emoli, Sattao, Musiara und sogar Maktao, kletterten ausgiebig aufeinander herum und rollten sich auf dem Boden. Es war sehr amüsant anzusehen, wie der kleine Maktao versuchte, auf Tagwa zu klettern; er kam nicht hinauf, sondern rutschte immer wieder ihren Rücken herunter. Als er sah, wie Musiara es auch versuchte, verpasste er ihm eine Kopfnuss – vermutlich dachte er, Musiara hätte ihn heruntergeschubst! Die beiden rangelten ein paar Minuten miteinander, bis Tamiyoi dazukam und die Gemüter wieder beruhigte, indem sie Musiara wegschickte.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Jotto, Mukkoka und Maktao beim Grasen

Emoli und Dololo machen sich zum Schlammbad auf

Emoli wedelt mit den Ohren

Mittwoch, 5. Dezember 2018
Die Abwesenheit von Sana Sana, Ndiwa und Malkia ist spürbar im Waisenhaus. Die Waisen gehen nicht mehr so weit in den Wald hinein wie zuvor, sondern bleiben eher in der Nähe der Keeper, denn Tagwa und Kuishi sind nicht so für weitere Spaziergänge zu haben. Jotto und Mapia, die vorher ein wenig im Schatten von Malkia, Sana Sana und Ndiwa standen, scheinen etwas aufzublühen und vertragen sich gut mit Tagwa und Kuishi. Draußen im Wald spielte heute Jotto mit Tagwa und Mapia mit Kuishi. Offenbar gefällt es ihnen, nicht mehr von den älteren Mädchen gesagt zu bekommen, was sie zu tun haben! Auch Tagwa sieht sehr zufrieden aus und kümmert sich sehr gut um die ganze Herde. Als ihre älteren Artgenossen noch da waren, haben sie ihr häufig nicht so viel Freiraum gelassen, und sie zog sich dann immer zurück. Sie ist ein sehr friedliebendes Mädchen, das keine Rangeleien mag; wenn sie jemand ärgert, geht sie normalerweise einfach davon, anstatt einen Streit vom Zaun zu brechen.

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