Unser Verein nimmt an der ING-DiBa Aktion „Du und Dein Verein“ teil.

Mit eurer Unterstützung haben wir die Chance, 1.000€ für unsere Vereinskasse zu bekommen.

Mit einem KLICK aufs Bild geht es direkt zur Aktion!

 

 

Unseren Verein gibt es bereits seit 1989. Mit unserer Arbeit unterstützen wir den Schutz des Afrikanischen Elefanten, der vom Aussterben bedroht ist! Mithilfe von 5227 Paten werden Elefantenwaisen in Kenia, die ihre Mütter durch Wilderei verloren haben, aufgezogen und nach mehreren Jahren wieder in ihrer Heimat ausgewildert. Außerdem unterstützen wir Projekte in Malawi, Simbabwe und Tansania, die den Lebensraum der Elefanten vor Wilderern schützen – direkt mit Sachspenden (z.B. technische Ausrüstung, Fahrzeuge, Stiefel) oder Geldspenden (z.B. zur Ausbildung von Wildhütern).

 

Die 1000 € wünschen wir uns für … ein Jahresgehalt für einen Wildhüter

 

 

Folgenden Brief von „Actions for Elephants UK“ unterzeichnete REAeV zusammen mit vielen NGO´s weltweit:

 

Sehr geehrte Premierministerin,

 

wir sind hocherfreut über das Vorhaben ihrer Regierung, eine Gesetzesvorlage zum vollständigen Verbot des Elfenbeinhandels im Vereinigten Königreich zu erarbeiten. Mit diesem Brief wollen wir diesen Meilenstein honorieren und unseren Dank zum Ausdruck bringen, dass Sie und ihre Regierung beschlossen haben, den Elfenbeinhandel zu bekämpfen und entscheidende Schritte in diese Richtung zu unternehmen.

 

Der folgende offene Brief wurde von etwa 200 Vertretern von Nichtregierungsorganisationen, Umweltschützern, Parlamentsmitgliedern und weiteren Personen unterzeichnet und demonstriert, wie wichtig den Menschen ein Verbot des Elfenbeinhandels ist. Obwohl die Unterzeichnenden die Ankündigung des Umweltministeriums begrüßen, ist allen klar, dass die Verhandlungen über den Gesetzentwurf noch bevorstehen und die Vertreter des Antiquitätenhandels alles daransetzen werden, das Vorhaben soweit wie möglich zu verwässern und weitreichende Ausnahmen durchzusetzen. Wir hoffen, dass die Regierung sich in ihrer Entschlossenheit nicht beirren lassen wird und das Verbot tatsächlich den Verkauf von Elfenbeinprodukten jeglichen Alters betreffen wird, wie vom Umweltministerium angekündigt wurde.

 

Es gibt bereits weltweite Bemühungen, den globalen Elfenbeinhandel, der für den katastrophalen Rückgang der Elefantenpopulationen verantwortlich ist, zu beenden. Sobald das geplante Verbot in der angekündigten Tragweite umgesetzt ist, wird es die internationale Führungsrolle Großbritanniens bei diesem Unterfangen untermauern, und Großbritannien wird im Jahr 2018 als würdiger Gastgeber der Konferenz zum illegalen Wildtierhandel auftreten können.

 

Wir sind voller Hoffnung und Erwartung, dass Ihre Regierung so bald wie möglich erfolgreich ein umfassendes Verbot des Elfenbeinhandels im Vereinigten Königreich umsetzen wird.

 

Der offene Brief:

 

Sehr geehrte Premierministerin,

 

am heutigen Tage kommen zum vierten Mal Menschen in über 100 Städten der Welt zum Global March for Elephants and Rhinos zusammen, um sich gemeinsam für den Schutz von Elefanten und Nashörnern, majestätische und zugleich vom Aussterben bedrohte Tierarten, einzusetzen und dafür, dass überall auf der Welt der Handel mit ihren Stoßzähnen bzw. Hörnern ausnahmslos verboten wird. Wenn dieser Handel nicht weltweit gestoppt wird, werden diese Tiere weiterhin massenhaft gewildert werden, bis sie schließlich aus ihrem natürlichen Lebensraum, der Wildnis, verschwunden sein werden.

 

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Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2017

 

Die Warzenschweine haben sich diesen Monat an fast allen Aktivitäten der Waisenelefanten beteiligt, um bloß nicht ungeschützt den Löwen ausgeliefert zu sein. Die Waisen dagegen sind nicht besonders erpicht auf die Gesellschaft der Schweine gewesen, besonders, wenn sie sich zu nahe an ihren Luzernepellets aufhielten! Während sich die Elefantenherde in der Suhle vergnügte, mußte immer ein Einer Luzerne-Wache schieben. Manchmal brauchte es sogar die Verstärkung von weiteren Elefanten, so wie Rapa eines Tages Tagwa zu Hilfe eilen musste, um die Warzenschweine loszuwerden. Manchmal stürzen sich sogar die Kleinsten – z.B. Musiara, Sattao und Mactau – mit ins Getümmel, aber eher aus Spaß als aus Sorge um die Luzerne. Bei allem Vergnügen fühlten sich die Elefanten trotzdem manchmal auch bedrängt von den Warzenschweinen. Die haben sich so an Elefanten gewöhnt und haben überhaupt keine Angst mehr vor deren Scheinangriffen. An einem Tag schafften es Mbegu, Kauro, Ndotto, Lasayen und Pare zu fünft nicht, eine große Warzenschweinsau zu verscheuchen. Sie blickte nur kurz auf, drehte den Elefanten ihren Hintern zu und ließ sich überhaupt gar nicht stören oder gar bewegen. Die Waisen mussten ihr und ihren Ferkeln irgendwann die Luzernereste überlassen. Die meisten Wildtiere im Park, inklusive der Büffel, nehmen die Warnungen der Elefantenwaisen allerdings durchaus ernst. Nach der Dämmerung schleichen die Büffel manchmal auch durch das Stallgelände und suchen nach Luzerneresten an Maxwells Gehege. Eine Büffelkuh versuchte an einem Tag einen Keeper zu verjagen, aber Mbegu, Maramoja, Kauro, Godoma, Lasayen, Ndotto, Pare und Rapa liefen geschlossen, trompetend und mit weit aufgestellten Ohren auf sie zu. Die Büffelkuh zögerte nicht und rannte auf und davon zurück zu ihrer Herde. Die Elefanten stampften so lange herum, bis von Büffeln keine Spur mehr zu sehen war!

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Während der Monate April und Mai fand in Amboseli die „große“ Regenzeit statt. Diese fiel allerdings wieder einmal eher dürftig aus. Normalerweise gibt es hier durchschnittliche Regenmengen von 63,56 mm im April und 24,77 mm im Mai. Dieses Jahr fielen im April nur 20 mm und im Mai 36 mm Niederschlag. Dadurch kam es zu einem deutlich spärlicheren Pflanzenwachstum als üblich.

 

Den Elefanten und anderen Tieren ging es zwar trotzdem noch gut, denn das vorhandene frische Grün reichte aus um sie alle ausreichend mit Nahrung zu versorgen. Aber es fiel ihnen schwer Fettreserven anzulegen. Keine gute Ausgangsbasis für die kommende Trockenzeit!

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Dupotto, Karisa und Kelelari verschwanden im Mai aus Ithumba, nachdem irgendetwas sie erschreckt hatte – nur wenige Tage nachdem sie vom Waisenhaus in Nairobi zur Auswilderungsstation umgezogen waren. Da sie nur so kurz da gewesen waren, kannten sie sich in der Gegend noch gar nicht aus, und die Keeper waren zuversichtlich, dass sie bald wiedergefunden werden würden. Doch trotz mehrtägiger Suche mit Flugzeug und Helikopter blieben sie verschwunden. Da die Regenzeit gerade begonnen hatte, war es in Ithumba sehr grün und dicht bewachsen, und viele wilde Elefantenherden hielten sich in der Gegend auf. Das beruhigte alle etwas, denn dies bedeutete, dass sie immerhin genug Futter und Wasser in der Wildnis haben würden. Trotzdem ging die Suche natürlich weiter, zu Fuß wie aus der Luft – aber erfolglos.

Kelelari, Kauro und Dupotto in IthumbaKelelari, Dupotto und Karisa nach ihrer Ankunft in Ithumba

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