Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.02.2020

Donnerstag, 27. Februar 2020
Am Morgen hatte Alamaya einen großen grünen Busch gefunden, von dem er so schnell es ging zu futtern begann, bevor die anderen ihn auch entdecken würden. Murera war in seiner Nähe und wollte gerade dazu kommen, als ein lautes Kollern und Trompeten zu hören war. Murera schaute sich um und stellte fest, dass es Mwashoti gewesen war. Sie eilte schnell zu ihm, stellte aber fest, dass es keinerlei Probleme gab – er hatte wohl einfach nur so ein wenig Lärm gemacht. Sie blieb den Rest des Tages bei ihm und begleitete ihn auch zur Milchfütterung am Mittag.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.02.2020

Montag, 24. Februar 2020
Mwashoti hatte heute im Wald den Anschluss verpasst und sah plötzlich keinen seiner Freunde um sich herum. Er suchte nach Murera und Sonje, und kam schließlich zu Sonje gerannt, wobei er aufgeregt trompetete. Quanza, die ihn kollern gehört hatte, kam auch herbei geeilt, um zu sehen, was los war. Als sie sah, dass Mwashoti schon Sonje gefunden und sich wieder beruhigt hatte, machte sie sich zufrieden wieder ans Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.02.2020

Sonntag, 16. Februar 2020
Beim Grasen hatte Murera ein herrliches schattiges Plätzchen gefunden; sie kollerte zufrieden Mwashoti zu, der ihr Gesellschaft leistete, und die beiden wollten gar nicht so recht zur Mittagsfütterung aufbrechen, so schön fanden sie es dort, wo sie waren. Jasiri kam als erster zur Fütterung und trank eilig seine Flasche leer, bevor er sich gleich wieder zu den Hügeln auf machte, ohne auch nur einen Schluck Wassr zu saufen! Vielleicht hatte er einige seiner wilden Freunde dort oben gewittert. Die anderen wussten nicht so recht, was sie tun sollten, und Mwashoti schaute sich um, wer noch so da war. Schließlich schloss er sich Sonje am Wasserloch an; er ging zu ihr und begann, an ihrem Ohr zu nuckeln. Damit waren sie beide zufrieden, und sie verbrachten den größten Teil des Nachmittags miteinander.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.02.2020

Montag, 10. Februar 2020
Zur Mittagsfütterung war Shukuru die erste; sie kam im Höchsttempo angerannt und hängte dabei sogar Mwashoti und Alamaya ab! Sie sieht jetzt wieder gesünder und kräftiger aus als früher.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.02.2020

Samstag, 1. Februar 2020
Mwashoti verlor heute den Anschluss an die Waisenherde mit seinen Adoptivmüttern Murera und Sonje. Er war so vertieft dabei gewesen, die Rinde von einer Akazie abzuknabbern, dass er nicht gemerkt hatte, wie die anderen schon weiter gegangen waren! Als er bemerkte, dass er allein auf weiter Flur war, versuchte er, sie zu wittern und beeilte sich dann, in Richtung ihres Geruchs zu rennen. Als er die anderen Waisen schließlich wieder gefunden hatte, hielt er sich dicht an sie und passte gut auf, nicht noch einmal verloren zu gehen!