Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.06.2019

Mittwoch, 26. Juni 2019
Faraja und Ngasha rangeln häufig in ihrem Gehege, und am Morgen kann man immer einmal wieder Kratzer in ihrer Haut sehen. Heute sahen sie sehr müde aus, als sie herauskamen, und die Keeper vermuteten, dass sie bis weit in die Nacht hinein gespielt hatten. Die jüngeren Bullen Alamaya und Mwashoti rangelten am Morgen miteinander, und keiner der beiden wollte nachgeben. Dann sah aber Alamaya aus dem Augenwinkel, wie Murera auf sie zukam, und er machte sich schnell davon – er wusste, dass er Ärger bekommt, wenn Murera mitbekommt, wie er Mwashoti wehtut!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.06.2019

Dienstag, 25. Juni 2019
Die Waisen hatten eine unruhige Nacht. Es begann mit Zongoloni und Quanza, die in ihren Gehegen rumorten und zu kollern begannen. Sie stießen an die Tore und Wände, was die anderen Waisen aufzurütteln schien. Vor allem Ziwa ließ sich schnell anstecken! Die Keeper hörten den Lärm und kamen heraus, um nachzusehen, was los war. Kaum hatte Ziwa sie gesehen, tat er ganz unschuldig und beschäftigte sich schnell mit etwas anderem! Faraja und Ngasha ließen sich nicht stören und schlummerten in ihren Gehegen. Die Keeper redeten den Waisen gut zu, sodass schließlich wieder Ruhe einkehrte.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.06.2019

Sonntag, 23. Juni 2019
Einige wilde Elefanten kamen am Morgen wieder zu Besuch. Faraja und Ngasha wollten ihnen Hallo sagen, und Faraja trompetete und kollerte, als sie sich näherten. Die Kühe zeigten aber kein besonderes Interesse. Als Mwashoti aus seinem Gehege kam, ging er direkt zu Zongoloni, Murera und Sonje, die dicht zusammen standen und sich von den Besuchern fernhielten. Einige der Bullen wollten sich zu ihnen gesellen, und vor allem Sonje schienen sie interessant zu finden, aber die Mädchen verhielten sich eher abweisend. Sonje kam dann sogar zu den Keepern herüber, damit die Bullen sie in Ruhe ließen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.06.2019

Mittwoch, 19. Juni 2019
Als die Waisen heute ihre mittägliche Milch tranken, bekamen sie Besuch von ein paar wilden Elefanten. Ngasha kam mit einem wilden Freund am Wasserloch an, der sich im Gebüsch versteckt hielt, während die Waisen gefüttert wurden. Er hatte große Stoßzähne und war nicht besonders scheu – kaum hatten die Waisen fertig getrunken, kam er herüber zu Ngasha und Ziwa. Murera und Quanza gefiel das gar nicht, und sie gingen nervös zurück in den Wald, und auch die Keeper hielten Abstand zu dem Bullen.