Die Waisen im Januar

Kiasa (c) Sheldrick Wildlife Trust

               

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Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.10.2019

Montag, 21. Oktober 2019
Faraja, Ngasha und Ziwa kamen letzte Nacht nicht mit zurück zu den Stallungen. Die drei Jungs haben ihre eigene Junggesellengruppe aufgemacht, und sie sind viel auf eigene Faust unterwegs. Manchmal kommen sie spät in der Nacht zur Auswilderungsstation zurück, manchmal bleiben sie auch ganz draußen, wenn sie sich mit ihren wilden Freunden gut verstehen. Die Keeper versuchen abends meistens, sie zurück zu rufen, aber wenn Ziwa es sich in den Kopf gesetzt hat, draußen zu bleiben, dann kann ihn niemand überzeugen. Gegen Mittag war in der Nähe der Wasserquellen viel Getröte zu hören; die Keeper dachten, dass die Jungs wohl von den wilden Bullen herumgeschubst werden würden und versuchten, sie herbei zu rufen. Wenig später kamen tatsächlich Faraja und Ngasha an, aber Ziwa blieb bei seinen wilden Artgenossen. Er tauchte erst am darauffolgenden Morgen wieder an den Stallungen auf.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.10.2019

Dienstag, 15. Oktober 2019
Am Morgen machten sich Ziwa, Faraja und Ngasha gleich wieder auf in den Wald, noch bevor der Rest der Herde soweit war. Sie gingen in Richtung des Kenze-Gebiets, und als Zongoloni und Quanza ihnen folgen wollten, wurden sei von Sonje und Shukuru zurück gerufen. Sonje scheint klar zu sein, dass die Mädchen Probleme haben werden, abends den Weg zurück nach Hause zu finden. Vor ein paar Tagen war Lima Lima von einer Herde wilder Elefanten zur Auswilderungsstation zurückgebracht worden, und sie sah sehr erschöpft aus und freute sich, wieder bei ihren Kollegen zu sein. Ziwa und die älteren Jungs dagegen sind manchmal mehrere Tage hintereinander unterwegs. Die Keeper sind sehr stolz, dass ihre Schützlinge bald wieder völlig unabhängig in der Wildnis leben können.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.10.2019

Montag, 14. Oktober 2019
Nachdem die Keeper am Mittag fertig gegessen hatten, riefen sie die Waisen, um mit ihnen in den Wald zurück zu gehen. Faraja und Ziwa waren schon in Richtung der Chyulu-Berge aufgebrochen, bald gefolgt von den anderen älteren Jungs. Sie kamen den ganzen Nachmittag bis zum Abend nicht wieder zurück. Ziwa, Ngasha und Jasiri werden immer unabhängiger und verbringen immer mehr Zeit ohne die Waisenherde und weg von den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.10.2019

Samstag, 12. Oktober 2019
Als Quanza, Zongoloni und Alamaya heute an den Wasserquellen ankamen, bemerkten sie die Krokodile nicht, die sich in der Sonne wärmten. Alamaya kam ihnen aus Versehen so nahe, dass sie aufschreckten und sich eilig ins Wasser flüchteten. Auch Alamaya bekam einen ordentlichen Schrecken und kollerte ihnen heftig zu. Quanza und Zongoloni bekamen allerdings von der Aufregung nicht viel mit und futterten zufrieden von den Büschen in der Nähe. Ngasha und die älteren Jungs machten sich wieder auf zu den Chyulu-Bergen und ließen die Mädchen bei Mwashoti und Alamaya zurück.