Ngasha

Der nächste Stopp der REA-Reise war Umani Springs. In dieser Auswilderungsstation leben zur Zeit 12 Elefantenwaisen: Sonje, Murera, Lima Lima, Quanza, Zongoloni, Jasiri, Faraja, Ziwa, Mwashoti, Ngasha, Alamaya und Shukuru.

 

Gerade für die Elefanten mit Handicap ist Umani ein Paradies: Es gibt genügend Wasser und Grün. Mittlerweile halten sich auch viele wilde Elefanten in diesem Gebiet auf, die vor allem abends den Waisen in den Stockades einen Besuch abstatten.

 

Morgens, wenn die Waisen die Stockades verlassen, bekommt Shukuru ihre Pellets und Akazienschoten noch innerhalb des Geländes, um in Ruhe, ohne von ihren stürmischen Freunden bedrängt zu werden, fressen zu können. Shukuru kam Anfang letzten Jahres aufgrund gesundheitlicher Probleme zurück aus Ithumba in die Nursery und ist jetzt Teil der Umani-Herde.

 

Eine ganz besondere Rolle nimmt Lima Lima ein. Sie fühlt sich für alle ihre „Familienmitglieder“ verantwortlich: für die Vierbeinigen genauso wie für Zweibeinigen. Sie achtet darauf, dass niemand zurückbleibt und warnt alle, sobald sie Gefahr wittert. Ein besonderes Auge hat sie auf Mwashoti, ihrem adoptierten Baby, mit dem sie morgens Seite an Seite in den Busch schlendert.

 

Hier ein paar Eindrücke aus Umani:

 

Umani-Waisen

Umani-Waisen

 

Die Umani-Waisen am Schlammbad

Die Umani-Waisen am Schlammbad

 

Shukuru

Shukuru

 

Murera und ihr Keeper Melchizedek

Murera und ihr Keeper Melchizedek

 

Lima Lima

Lima Lima

 

Mwashoti

Mwashoti

 

 

 

Montag, 29. April 2019

Faraja und seine Freunde knabbern Baumrinde

Die Waisen saufen Wasser aus dem Pool

Ngasha und Ziwa löschen ihren Durst

Donnerstag, 25. April 2019

Ngasha und Zongoloni lassen sich die herunterhängenden Zweige schmecken

Ziwa und Faraja grasen draußen im Busch

Shukuru abends auf dem Heimweg an der Spitze der Waisenherde

Mittwoch, 24. April 2019

Lima Lima rollt sich herum, während die anderen grasen

Mwashoti kann seine Milchflasche selbst halten

Ngasha spielt mit der Erde

Dienstag, 23. April 2019
Alle sind erleichert, dass der Regen endlich angefangen und der Dürre ein Ende bereitet hat. Die Waisen müssen jetzt nicht mehr so weit laufen, um leckeres Futter zu finden. Dafür war es am Morgen sehr matschig und rutschig an den Stallungen, nachdem es den größten Teil der Nacht geregnet hatte, und Murera und Mwashoti hatten ihre liebe Mühe herumzulaufen ohne auszurutschen. Die Keeper mussten Murera und Sonje heraus locken, und sie kamen vorsichtig heraus; Mwashoti zu überzeugen, aus seinem Gehege zu kommen, war noch schwieriger, aber am Ende hatten sie es geschafft. Zongoloni und Ziwa übernahmen das Kommando, während Faraja und Ngasha sich in ein Kräftemessen vertieften. Faraja gab schließlich auf und ging mit Quanza und Lima Lima in den Hügeln grasen.

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