Die Waisen im Januar

Kiasa (c) Sheldrick Wildlife Trust

               

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Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.10.2019

Mittwoch, 23. Oktober 2019
Murera kam am Morgen – wie üblich leicht humpelnd – aus ihrem Gehege und schien schlechte Laune zu haben. Sie hackte auf Quanza und Jasiri herum und ließ ihnen keine Ruhe beim Luzernenheufrühstück. Faraja ging ihr lieber aus dem Weg, denn an allen schien sie etwas auszusetzen zu haben – außer natürlich an ihrem Liebling Mwashoti! Als die Waisen dann in den Umani-Hügeln ankamen, schien sie aber wieder besser gelaunt zu sein. Sie war wieder freundlich zu allen, auch zu Quanza, und die anderen grasten wieder mit ihr zusammen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.10.2019

Donnerstag, 17. Oktober 2019
Murera und Sonje kamen am Morgen aus ihrem Gehege und gingen schnurstracks zu den Luzernenheupellets. Jasiri und Faraja kamen dazu, aber begannen erst einmal ein ausführliches Kräftemessen. Quanza und Lima Lima schienen zu überlegen, wie sie die beiden besänftigen konnten, ohne selbst Opfer der Rowdys zu werden. Murera kümmerte sich nicht um die raufenden Jungs, sondern ging zu einer Stelle, an der die wilden Elefanten in der Nacht große Äste der Gelbfieber-Akazien liegen gelassen hatten. Zusammen mit Mwashoti ließ sie sich die Leckerbissen schmecken, und als sie fertig waren, kollerte sie Mwashoti zu, bevor alle zu den Wasserquellen aufbrachen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.10.2019

Dienstag, 15. Oktober 2019
Am Morgen machten sich Ziwa, Faraja und Ngasha gleich wieder auf in den Wald, noch bevor der Rest der Herde soweit war. Sie gingen in Richtung des Kenze-Gebiets, und als Zongoloni und Quanza ihnen folgen wollten, wurden sei von Sonje und Shukuru zurück gerufen. Sonje scheint klar zu sein, dass die Mädchen Probleme haben werden, abends den Weg zurück nach Hause zu finden. Vor ein paar Tagen war Lima Lima von einer Herde wilder Elefanten zur Auswilderungsstation zurückgebracht worden, und sie sah sehr erschöpft aus und freute sich, wieder bei ihren Kollegen zu sein. Ziwa und die älteren Jungs dagegen sind manchmal mehrere Tage hintereinander unterwegs. Die Keeper sind sehr stolz, dass ihre Schützlinge bald wieder völlig unabhängig in der Wildnis leben können.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.10.2019

Samstag, 12. Oktober 2019
Als Quanza, Zongoloni und Alamaya heute an den Wasserquellen ankamen, bemerkten sie die Krokodile nicht, die sich in der Sonne wärmten. Alamaya kam ihnen aus Versehen so nahe, dass sie aufschreckten und sich eilig ins Wasser flüchteten. Auch Alamaya bekam einen ordentlichen Schrecken und kollerte ihnen heftig zu. Quanza und Zongoloni bekamen allerdings von der Aufregung nicht viel mit und futterten zufrieden von den Büschen in der Nähe. Ngasha und die älteren Jungs machten sich wieder auf zu den Chyulu-Bergen und ließen die Mädchen bei Mwashoti und Alamaya zurück.