Enkikwe

Montag, 15. Oktober 2018

Galana und Gawa

Enkikwe

Turkwel und Mundusi

Montag, 15. Oktober 2018
Am Morgen ging es hoch her an den Stallungen: über 70 Elefanten waren zu Besuch, darunter etliche Ex-Waisen. Galana, Kinna, Yatta, Sunyei und Lualeni mit ihren Babys waren dabei. Lulu stand heute unter der Aufsicht von Sidai, Murka und Naserian. Sie blieben nur kurz und gingen dann wieder in den Busch zurück. Enkikwe und Turkwel schlossen sich den Waisen an, nachdem sie an ihren Wunden behandelt worden waren. Draußen im Park grasten alle fleißig, und auch Enkikwe mit seinen Verletzungen kam hinterher. Garzi war heute als einziger aus Laragais Ausreißergruppe den ganzen Tag dabei. Maramoja führte dann den Weg zur Milchfütterung am Schlammloch an. Nach ihrer Milch gingen die Waisen direkt zur Tränke und plauderten mit den wilden Bullen dort, bevor es wieder hinaus in den Busch ging. Olsekki und Siangiki setzten sich von den anderen ab und grasten zusammen. Als es am Abend zurück nach Hause ging, blieben sie zurück. Später tauchten sie aber wieder auf und folgten ihren Freunden; dabei trompeteten sie, als ob sie sich beschweren wollten, dass sie vergessen worden waren!

Montag, 8. Oktober 2018

Wildhunde beim Schlammbad

Enkikwe legt sich mit einem Wildhund an

Sapalan staubt sich ein

Montag, 8. Oktober 2018
Beim Mittagsschlammbad war es heiß, und am Wasserloch gab es seltenen Besuch: insgesamt 17 Wildhunde ruhten sich unter einem Baum aus und ließen sich auch von den anwesenden Elefanten und Menschen nicht stören! Auch die wilden Bullen kamen in Rekordstärke; 42 von ihnen waren da und mussten in mehreren Runden zum Baden und zur Tränke kommen, weil nicht alle gleichzeitig hin passten! Die Waisen badeten in einer Ecke des Schlammlochs, während die Wildhunde eine andere benutzten und die wilden Elefanten sich in der Mitte suhlten. Namalok hatte seinen Spaß, als er auf Pare herumkletterte, während Karisa auf Mteto krabbelte. Olsekki und Enkikwe versuchten, einen Wildhund zu verscheuchen, der ihnen zu nahe kam, aber gaben bald auf, als der Wildhund nicht zurückweichen wollte und sie nur anschaute.

Freitag, 5. Oktober 2018
Es war ein ruhiger Morgen, und weder Ex-Waisen noch wilde Elefanten tauchten an den Stallungen auf. So konnten die Waisen in aller Ruhe ihre Luzernenheupellets futtern, während ein Rudel Wildhunde an der Tränke vorbei rannte. Die ungeduldige Ukame gab dann das Signal zum Aufbruch, und Sapalan und Enkikwe, die beiden langsamsten Elefanten, hingen hinterher. Beim Schlammbad waren 20 wilde Bullen zu Besuch, und die Waisen hielten sich nur auf einer Seite des Schlammlochs auf, um den beeindruckenden Bullen genug Platz zu lassen. Taita, der sich unter die wilden Elefanten gemischt hatte, plauderte kurz mit den kleinen Jungs, bevor er sich wieder seinen Bullenfreunden anschloss. Am Nachmittag wurde westlich des Ithumba-Bergs weiter gegrast, und Galla, Sapalan und Enkikwe suchten sich einen Baum abseits der anderen aus, um sich im Schatten auszuruhen. Die Waisen grasten weiter, als es etwas kühler wurde und gingen gegen Abend langsam wieder nach Hause.

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