Nursery

Samstag, 30. September 2017

Die süße kleine Maisha

Maisha und Emoli

Malima, Maktao und Tagwa

Kiko und Musiara

Samstag, 30. September 2017
Emoli und Maisha sind wie Bruder und Schwester, die sich gut verstehen. Sie sind immer zusammen unterwegs, und meistens geht Emoli voran und Maisha hinterher. Sie waren heute das erste Mal bei der öffentlichen Besuchsstunde dabei und waren so brav, dass man meinen könnte, sie wären schon alte Hasen. Das Schlammbad schien ihnen sehr zu gefallen, und sie wollten sich unbedingt den anderen anschließen, vor allem Enkesha und Malima. Sie gingen auf das Schlammloch zu – Emoli vorneweg – und versuchten, den Keeper, der am Rand stand, zur Seite zu schieben, um hinein zu gelangen. Er manövrierte aber Emoli schnell wieder heraus, und statt sie in den tiefen Matsch zu lassen, bereitete er ihnen mit der Schaufel ein kleines Schlammloch daneben vor. Darin rollten sie sich genüsslich herum und wollten nicht wieder heraus kommen; Maisha beschwerte sich lautstark, als sie wieder zurück in den Wald eskortiert wurde. Esampu dagegen war offenbar schlecht gelaunt; sie kam herüber und schubste Maisha. Das erzürnte Murit, der Esampu sofort mit seinen kleinen Stoßzähnen in den Rücken piekste, um ihr eine Lektion zu erteilen. Auch Kiko war bei den Elefanten draußen und war plötzlich verschwunden, nur um zur Milchfütterung der Waisen um 15 Uhr am Schlammloch wieder aufzutauchen. Er benahm sich aber tadellos und ging danach zu den Stallungen zurück, um dort von den Akazien zu fressen.

Freitag, 29. September 2017

Ndotto hat den Tag mit einem Ringkampf begonnen

Maktao will noch immer nicht vom Mittagsschlammbad weg

Der freche kleine Ngilai

Freitag, 29. September 2017
Ngilai lief heute bei der öffentlichen Besuchsstunde – wie vor ein paar Tagen schon einmal – auf die andere Seite der Absperrung. Nachdem er seine Milch getrunken hatte, ging er herum und tat so, als ob er Luzernenheupellets suchen würde; plötzlich flitzte er unter dem Absperrband hindurch und verteilte Rüsselküsse an alle Umstehenden! Als er die Keeper kommen sah, schlich er sich schnell wieder zurück, um nicht ausgeschimpft zu werden.

Freitag, 29. September 2017
Maktao schreit noch immer, wenn es darum geht, wieder vom Schlammloch aufzubrechen. Als heute das Funkgerät den Abmarsch zurück in den Wald ankündigte, rollte er sich gerade fröhlich auf dem Boden herum – er stand auf, rannte zur Schubkarre mit den Milchflaschen und beschwerte sich lautstark, dass er schon los musste. Nicht einmal mit einer Flasche im Mund ließ er sich weglocken.

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