Shukuru

Samstag, 30. Dezember 2017

Shukuru hat ein kleines Wasserloch im Park gefunden

Emoli am Schlammloch

Ambo trinkt aus einem kleinen Wasserlauf

Esampu kommt über die Felsen gelaufen

Samstag, 30. Dezember 2017
Das kleine Bullkalb, das vor zwei Tagen angekommen ist, macht sich gut. Der Kleine hat sich in der kurzen Zeit schon an seine menschliche Familie gewöhnt – er weicht nicht von der Seite der Keeper und nuckelt gern an ihren Mänteln. Shukuru wird seit ein paar Tagen behandelt und sieht schon etwas besser aus. Draußen im Busch führt sie einige der Waisen weit hinaus in den Wald, und sie futtert schon deutlich aktiver als in den ersten Tagen, in denen sie wieder hier war. Auch am Schlammbad nimmt sie in den letzten Tagen teil, und sie sieht insgesamt zufriedener aus. Ihr Gesundheitszustand kann sich aber noch bessern, und sie muss noch etwas mehr zulegen.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Shukuru beim Schlammbad

Die Waisen im Park

Es wird fleißig gegrast

Die freundliche Shukuru

Sonntag, 24. Dezember 2017
Shukuru ist jetzt seit einer Woche zurück im Waisenhaus in Nairobi, wo sie genauer untersucht wird. Den letzten Tagen nach zu urteilen, erinnert sie sich noch sehr gut an ihre Zeit hier. Obwohl sie jetzt vier Jahre in Tsavo gelebt hat, kennt sie sich aus und lässt sich auch von den Besuchszeiten nicht verwirren. Bei ihrer ersten Besuchsstunde seit ihrer Rückkehr war sie sehr friedlich, obwohl jetzt in der Ferienzeit jede Menge Leute da sind. Sie war zwar daran gewöhnt, ein paar Jahre lang nur ihre Waisenfreunde, die Keeper und wilde Elefanten um sich herum zu haben, scheint aber keine Probleme zu haben, wieder mit dem Tagesablauf im Waisenhaus zurecht zu kommen. Sie ist wirklich ein wunderbarer und freundlicher Elefant, und alle hoffen, dass bald klar wird, was es eigentlich ist, das ihrer Gesundheit so zusetzt.

Freitag, 22. Dezember 2017
Wie immer machten sich die Waisen bei Sonnenaufgang auf in den Wald. Normalerweise führt Mbegu die Herde an, aber heute gingen sie alle Shukuru hinterher. Sie überragte die anderen, und Murit, Maisha, Emoli und Sagala gingen hinter ihr her. Dann kamen Malkia, Tagwa und Mundusi nicht weit dahinter. Sie erreichten eine Lichtung im Wald, als die Sonne gerade hoch genug stand, um ihre Rücken zu wärmen. Zwei Waisen freuten sich besonders über die steigenden Temperaturen am Morgen: Kiasa und Maktao, die in einen lockeren Ringkampf verwickelt waren. Sattao schloss sich ihnen an, und dann auch noch Enkesha. Musiara kam auch dazu, rangelte aber nicht mit, sondern legte sich auf den warmen Boden und streckte alle Viere und den Rüssel von sich. Daraufhin hörten die anderen gleich auf zu spielen und machten es ihm nach, mit freudig wedelnden Ohren! Der verspielte Ngilai kam dazu und ließ sich auf den Boden fallen, wobei er versehentlich auf Kiasa landete. Sie schrie erschrocken auf, und Mbegu kam ihr zu Hilfe geeilt.

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