Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.08.2019

Samstag, 31. August 2019
Nach der Milchfütterung am Baobab-Wasserloch ging Mbegu mit ihren Schützlingen zum Luzernenheu über. Zwei wilde Herden mit insgesamt über 30 Elefanten kamen zum Saufen, und Kenia, Ishaq-B, Kihari, Naipoki, Panda und Ndii beschlossen, erst einmal mit zum Luzernenheu zu gehen, bevor die wilden Herden ihnen alles wegfuttern würden. Zwei wilde Kühe kamen dazu, und Sagala und Ndotto wollten sich mit ihren wilden Artgenossen anfreunden, aber zwei Kühe aus den beiden Herden bekamen sich in die Wolle, sodass sie sich doch lieber fernhielten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.08.2019

Donnerstag, 29. August 2019
Kihari machte sich am Morgen mitten auf den Haufen roter Erde breit – wie es ihr als ältestem Mitglied der Herde zusteht – und belegte damit fast das ganze Staubbad! Lentili, Mudanda, Godoma, Suswa und Bada konnten nur herumstehen und zuschauen, wie sich Kihari beim Einstauben räkelte! Araba sicherte sich einen Platz am Kratzfelsen, während Nelion sich zwischen zwei Bäumen kratzte. Tundani wollte es ihm nachmachen, wurde aber nicht heran gelassen; als er die Geduld verlor, forderte er Nelion zum Ringkampf heraus. Nachdem sie allerdings eine Weile gerangelt hatten, war keine Zeit mehr zum kratzen, denn es ging schon hinaus zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 25.08.2019

Sonntag, 25. August 2019
Am Baobab-Wasserloch nahmen die Waisen heute ein kurzes Bad und soffen etwas Wasser, bevor sie sich dem Luzernenheu widmeten, das für sie bereitlag. Kenia legte sich ein Bündel auf den Kopf und ging damit zur Tränke, um es mit Wasser herunterzuspülen. Murit, Nelion und Araba gingen zum großen Baobab und kratzten sich ihre Hinterteile daran. Eine Herde von Eland-Antilopen näherte sich der Tränke, und die Waisen beschlossen, sie in Ruhe saufen zu lassen. Kihari schuffelte sich noch einmal am Baum, bevor sie den anderen folgte, die wieder zu Grasen aufgebrochen waren.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 02.08.2019

Freitag, 2. August 2019
Am Morgen vertrieben sich die Waisen nach der Fütterung wie üblich die Zeit an den Stallungen. Kihari streckte sich zu einem Baumwipfel hinauf, und Tundani kam dazu, um vielleicht auch etwas von den Zweigen abzubekommen. Godoma stand auf einem Mauerabsatz und strich Murit sanft mit ihrem Rüssel über den Rücken. Er genoss die Streicheleinheiten sehr und stand mit geschlossenen Augen da. Nach einer Weile ging Godoma aber weg, um sich am Felsen zu kratzen; dabei kam sie an einem kleineren Felsen vorbei und entschied sich spontan, lieber auf diesem herumzuklettern. Mudanda legte sich auf den Boden, um sich einzustauben. Ndoria übernahm dann das Kommando und führte die Waisen hinaus zu den Weidegründen. Niemand der anderen traute sich, sie zu überholen, falls sie auf die Idee kommen sollte, ihren Vorderelefanten in den Schwanz zu beißen!