Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.05.2021

Montag, 31. Mai 2021
Sonje scheint sich Kiombo annehmen zu wollen; die beiden sind inzwischen viel zusammen unterwegs, und Sonje versucht, so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen. Das gefällt allerdings Mwashoti, der bisher meist im Mittelpunkt von Sonjes Interesse stand, gar nicht! Heute versuchte er immer wieder, Kiombo weg zu scheuchen, wann immer er die beiden miteinander sah. Sonje kollerte ihn einige Male streng an, aber Mwashoti ging nur kurz zur Seite und kam dann wieder zurück, um Kiombo wieder das Leben schwer zu machen. Schließlich wurde es ihr zu bunt, und sie verpasste Mwashoti eine kleine Kopfnuss. Danach ließ er Kiombo in Ruhe, stellte sich aber zum Grasen demonstrativ abseits der Herde auf. Er erinnerte die Keeper an ein beleidigtes kleines Kind! Als die Waisen am Abend nach Hause kamen, war Sonje nicht davon abzubringen, mit in Kiombos Gehege zu gehen. Erst nach einer ganzen Weile waren dann alle in ihren eigenen Abteilen und konnten es sich auf ihrem frischen Heu gemütlich machen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.05.2021

Montag, 31. Mai 2021
Am Morgen wurde wie üblich nach der Fütterung noch an der Auswilderungsstation gespielt. Mbegu setzte sich hin, um mit Murit zu spielen, während Lasayen Emoli zu einem Kräftemessen herausforderte. Als die beiden fertig waren, startete dann Murit einen Ringkampf mit Emoli. Schließlich ging es dann hinaus zu den Weidegründen, wo fleißig gegrast wurde.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.05.2021

Montag, 31. Mai 2021
Maisha und Nabulu machten am Morgen gar nicht am Luzernenheu Halt, sondern liefen gleich mit hoch erhobenen Rüsseln zur Ostseite der Stallungen. Offenbar hatten sie dort Elefanten gewittert, und tatsächlich tauchte kurz darauf Ex-Waise Zurura mit einem wilden Freund auf. Die Keeper hatten ihre liebe Mühe, die beiden Mädchen davon abzuhalten, mit ihnen mitzugehen. Zurura merkte das offenbar, und so kam er ihnen entgegen und eskortierte sie zur Tränke. Danach wartete er ein wenig, bis sich auch die anderen Waisen um die Tränke herum versammelt hatten und schlich sich dann zusammen mit seinem wilden Kollegen wieder weg. Malkia hatte alles beobachtet, und als Maisha und Nabulu bemerkten, dass Zurura verschwunden war, nahm sie sich ihrer an und begleitete sie hinaus in den Busch.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.05.2021

Montag, 31. Mai 2021
Ohne die älteren Waisen ist Naboishu noch frecher geworden, und Larro und Mukkoka müssen den Keepern hin und wieder dabei helfen, ihn zu bändigen. Er ist zwar manchmal sehr nett zu den jüngeren Waisen, vor allem zu Roho und Esoit, aber oft verbreitet er viel Unruhe. Heute schien er vor allem Kinyei, Esoit, Bondeni und Ziwadi im Visier zu haben und schubste sie immer wieder herum, wenn sie in Ruhe grasen wollten. Die Keeper mussten immer wieder mit ihm schimpfen, und schließlich griff auch Mukkoka ein, als er es wieder einmal auf Ziwadi abgesehen hatte. Mukkoka scheuchte ihn weg und piekste ihn dabei mit dem Stoßzahn in den Hintern, sodass er erst einmal abseits der Herde weiter graste. Bei der Mittagsfütterung fing er allerdings schon wieder an: diesmal verfolgte er Bondeni und stieß ihn dabei versehentlich zu Boden. Der kleine Bulle schrie laut auf, was Larro auf den Plan rief, die kollernd und trompetend angerannt kam. Sie verscheuchte Naboishu von den jüngeren Waisen, und er schien so viel Respekt vor ihr zu haben, dass er sich nicht wieder zurück traute. Auch Esoit hält bei der Milchfütterung die Keeper auf Trab, denn er kann – wie die meisten Waisen – gar nicht genug von der Milch bekommen und will immer noch mehr. Die Keeper überlegen schon, ob vielleicht Naboishu und Esoit einfach zu zweit ihre Milch bekommen sollten, damit die anderen bei der Fütterung ihre Ruhe vor ihnen haben.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.05.2021

Sonntag, 30. Mai 2021
Am Schlammloch gesellte sich heute eine wilde Herde zu den Waisen, und die Keeper mussten aufpassen, damit keine der wilden Kühe die neuen Babys entführte. Die Leitkuh der Herde umgarnte Kiombo, der die Aufmerksamkeit von dieser großen Elefantenkuh sehr genoss. Während die anderen Waisen grasten, merkte niemand, wie sich die Kuh langsam mit Kiombo davon schlich – nur Enkesha passte auf und trompetete laut los, um die Keeper zu benachrichtigen! Sie konnten Kiombo allerdings inmitten der wilden Elefanten kaum sehen, und um sie nicht zu verscheuchen, fingen sie an, laut seinen Namen zu rufen. Nach einer Weile hatten sie Erfolg, und Kiombo tauchte aus der Herde auf und rannte zu seinem vertrauten Keeper Sammy, der ihn von Nairobi nach Umani Springs begleitet hatte. Danach ging die wilde Herde wieder ihrer Wege, und die Waisen grasten geruhsam weiter.