Kauro

Sonntag, 26. November 2017
Wie meistens rannten ein paar der Waisen am Morgen zum Gehegetor von Nashort Maxwell, um dort ein paar Luzernenheupellets zu fressen. Ein paar jüngere, darunter Ambo, Jotto und Tamiyoi, waren zuerst da, und dann kam auch Kauro dazu. Sie machten ihm Platz, um nicht mit dem großen Jungen aneinander zu geraten, und so konnte er sich am Tor breit machen, sodass die anderen gar nicht mehr herankamen. Danach schlossen sich ihm auch noch die beiden anderen großen Elefanten im Waisenhaus an, Namalok und Sapalan.

Donnerstag, 16. November 2017
Die größeren Jungs machen ihr eigenes Ding, wenn es hinaus in den Busch geht. Als es heute auf die Fütterung um 15 Uhr zuging, kamen alle Waisen zu ihren Keepern, aber Kauro und Ndotto waren nirgends zu sehen. Die Keeper riefen sie, aber niemand kam, und so nahmen sie an, dass sie schon zum Schlammbad hinunter gegangen waren. Dort waren sie aber nicht, und so verpassten sie die ganze Fütterung. Als die anderen längst schon wieder im Wald waren, tauchten sie schließlich auf. Sie suchten den Rest der Gruppe, und Mbegu kam ihnen zur Begrüßung entgegen. Dann grasten die drei zusammen den Rest des Nachmittags. Dass Kauro bereit für die Wildnis Tsavos ist, war ja schon klar, und er kam nur zurück nach Nairobi, weil er kränkelte; nun scheint es, dass auch Ndotto diesen Schritt gehen kann!

Montag, 13. November 2017

Mapia kann mit den anderen zum Grasen hinaus gehen

Rapa bekam Kauros Ärger zu spüren

Tagwa und Maramoja kommen zur Milchfütterung um 17 Uhr nach Hause

Montag, 13. November 2017
Heute konnte der kleine Mapia zum ersten Mal mit den anderen zusammen in den Wald hinaus gehen. Nach der öffentlichen Besuchsstunde kam eine kleine Gruppe Waisen zurück zu den Stallungen, um ihn abzuholen. Godoma, Jotto, Ambo, Maisha, Malkia, Tagwa, Malima, Ngilai, Mteto, Tamiyoi, Enkesha, Maramoja, Sana Sana und Murit waren dabei. Mapia machte einen sehr ruhigen Eindruck, und wie erwartet nahm ihn Mini-Leitkuh Mbegu sehr liebevoll in die Herde auf; sie drückte ihn und tätschelte ihn mit dem Rüssel. Malkia schloss sich Mbegu an, als sie Mapia in den Wald hinaus begleiteten. Godoma berüsselte ihn von hinten, und Tamiyoi, Jotto und Ambo drängelten sich, möglichst nahe an ihn heranzukommen. Als sie auf die anderen Waisen trafen, hob Ngilai den Rüssel und witterte den Neuling als erster. Ndotto machte es ihm nach, und dann kamen alle zusammen, um ihren neuen Freund zu begrüßen. Rapa schließlich war frech wie immer, und als er herbei kam und so tat, als wollte er Mapia Hallo sagen, schubste er ihn, sodass der kleine Neuling stolperte und um Hilfe schrie. Das ärgerte den großen Kauro gewaltig, und er piekste Rapa mit seinen Stoßzähnen, sodass dieser davon rannte.

Mittwoch, 8. November 2017
Mit dem Regen wird es jetzt wieder überall schön grün. Die Waisen genießen die frische Vegetation – ein willkommener Gegensatz zu dem trockenen Futter, das sie die vergangenen Monate gefressen haben. Die neueren Waisen, wie Namalok, Sapalan, Maisha und Emoli freuen sich sehr über das Wetter und tun sich manchmal mit Kauro, Ndotto, Pare, Ndiwa, Mundusi und vielleicht Maramoja zusammen, um weiter draußen zu grasen. Die fünf älteren Jungs waren heute so weit in den Nationalpark hinein gelaufen, dass Kauro, Sapalan und Namalok sogar ihre Milch um 11 Uhr verpassten! Ndotto und Pare kamen noch rechtzeitig zurück und bekamen ihre Flaschen, aber Sapalan und Namalok kamen erst wieder, als ihre Milch schon zurück zu den Stallungen gebracht worden war. Kauro war sogar erst wieder da, als die Besuchsstunde sogar ganz vorbei war!

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