Murera

Mittwoch, 28. Februar 2018
Ziwa ging heute Morgen eilig zum Luzernenheu und wollte Ngasha und Faraja überreden mitzukommen, bevor die anderen ankamen. Faraja schob ihn aber nur weg und ging dann zum Rest der Herde, die noch an den Stallungen Pellets fraß. Lima Lima ging zur Tränke und ließ Alamaya bei den anderen zurück. Die ruppigen Jungs kamen zu ihm und berüsselten seinen Schwanzstummel, was ihn sehr ärgerte! Wenn es irgendetwas gibt, was Alamaya gar nicht leiden kann, dann ist es, wenn jemand das, was noch von seinem abgebissenen Schwanz übrig ist, anfasst. Als es die Umani-Hügel hinauf ging, lief Murera sehr langsam und hielt häufig an. Sie kollerte ihren Freunden zu, dass sie nicht zu schnell gehen sollten, da sie mit ihrem beschädigten Bein nicht so schnell hinterher kam. Mwashoti hatte ein Einsehen und kam zurück, um ihr Gesellschaft zu leisten. Er kollerte Zongoloni und Lima Lima zu, die auch warteten, und zu dritt halfen sie Murera, bis auf den Hügel hinauf zu kommen. Dann konnten sie das leckere Grün genießen, das dort zu finden ist.

Samstag, 24. Februar 2018

Murera geht langsam in den Wald hinaus

Alamaya hält seine Flasche

Die Waisen staubbaden

Die Babys beim Schlammbad

Samstag, 24. Februar 2018
Ziwa ist in letzter Zeit reichlich vorlaut geworden. Er hält sich jetzt für einen großen Bullen und hört nicht mehr auf Lima Lima oder Zongoloni; von Murera oder Sonje lässt er sich meistens noch etwas sagen, aber die jüngeren Mädchen ignoriert er. Heute folgte ihm Ngasha, was Ziwa offenbar nicht passte – er drehte sich um und verwickelte Ngasha in einen ordentlichen Ringkampf. Jasiri kam auch dazu, und bald kam Zongoloni angelaufen und wollte die Jungs dazu bringen, die Streitereien zu beenden. Jasiri war aber der Meinung, sie sollte ihnen ihre Ringkämpfe lassen – schließlich müssen sie sich auch einmal austoben!

Freitag, 23. Februar 2018
Ziwa machte sich heute mit den größeren Jungs auf eine lange Wanderung zu den Weidegründen auf und ließ Mwashoti und Alamaya bei den Mädchen. Zongoloni quetschte sich nach vorn, um zu Alamaya zu gelangen; manchmal kann sie genauso ruppig sein wie die Bullen! Ngasha ist auch hin und wieder auf Raufereien aus und schubst die kleinen Jungs, wenn sie an ihm vorbeigehen. Im Wald machten heute ein paar Vögel in den Bäumen einigen Lärm, der Quanza und Jasiri erschreckte. Die beiden begannen herumzurennen und verloren den Anschluss an den Rest der Gruppe. Als sie die anderen nicht mehr fanden, trompeteten sie und riefen um Hilfe. Lima Lima und die Keeper hatten sie aber schnell wiedergefunden. Lima Lima hielt sich dabei an ihren Lieblingskeeper Amos, der ein Händchen dafür hat, die Waisen zu beruhigen, wenn sie in Panik geraten sind. Bei der Mittagsfütterung stieß Lima Lima dann ein paar der Milchflaschen um und kniete sich anschließend hin, um die verschüttete Milch mit dem Rüssel aufzusaugen! Die Keeper schimpften mit ihr und dann wurde sie auch von Murera weg gescheucht, sodass die anderen in Ruhe ihre Milch trinken konnten. Als alle satt waren, wälzten sie sich noch im Matsch und genossen die Abkühlung.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Faraja und Ngasha spielen im Matsch

Ziwa hat sich beim Staubhaufen hingelegt

Wunderbare Murera

Die Waisen saufen an der Tränke

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