Ndotto

Mittwoch, 28. Februar 2018
Ndotto beginnt langsam, sich wie ein heranwachsender Bulle zu verhalten. Heute war er mit ein paar der Älteren, angeführt von Ndiwa, draußen, und sie gingen zum Grasen weit in den Wald hinein. Als die Keeper sie riefen, kamen alle außer Ndotto zurück. Er blieb lieber dort, futterte weiter und kam erst später in aller Ruhe nach. Er grast jetzt viel für sich allein und hat es nie eilig zurückzukommen. Er ist aber immer noch ein sehr freundlicher Elefant und liebt seine Keeper. Lasayen, Ngilai und Mundusi sind ähnlich – auch sie lassen sich immer Zeit, wenn die Keeper sie rufen.

Montag, 19. Februar 2018
Als die Waisen ihre Milch um 9 Uhr getrunken hatten und wieder in den Wald zurückgekehrt waren, wollten sich Ndotto, Mundusi, Sagala, Mapia und Mteto heimlich davonschleichen, um tief im Wald bessere Pflanzen zum fressen zu finden. Sie machen es den Keepern immer nicht leicht, sie zur öffentlichen Besuchsstunde wiederzufinden. Die Keeper versuchten, sie davon zu überzeugen, beim Rest der Herde zu bleiben, aber plötzlich rannten und stampften Ndotto, Ndiwa und Mundusi trompetend herum und schreckten so die ganze Gruppe auf. In dem ganzen Durcheinander schafften es Ndotto und die anderen, sich in den Wald davonzustehlen. Doch kurz darauf folgte ihnen auch der Rest der Herde! So entschieden heute Ndotto und seine Kumpanen, wo die Waisen den Vormittag über grasten.

Sonntag, 18. Februar 2018
Als die Waisen am Morgen herauskamen, begrüßten sie sich gegenseitig, und die Jungs starteten kleine Ringkämpfe. Sattao rangelte mit Emoli, Musiara mit Maktao und Luggard mit seinem Lieblings-Sparringspartner Murit. Ndotto und Lasayen spielten auch miteinander – kein Wunder, den die beiden sind beste Freunde – genauso wie Ngilai und Mundusi. Malima nahm sich erstaunlicherweise Esampu vor! Währenddessen versuchten Mteto, Godoma, Tamiyoi und Kuishi neben Maxwells Gehegetor, an etwas Luzernenheu im Gehege heranzukommen. Malkia und Kuishi standen allerdings mit ihren dicken Hinterteilen Tamiyoi im Weg, die es dadurch kaum schaffte, den Rüssel bis zu dem Heu zu strecken. Schließlich bellte sie frustriert auf, und Maxwell wurde hellhörig und kam nachschauen, was an seinem Gehegetor los war. Als er das Gezeter der Elefanten dort mitbekam, setzte er dem schnell ein Ende, indem er großflächig mit Urin herumspritzte! Die vier Mädchen zogen sich eilig zurück, und obwohl Tamiyoi noch einmal zurückkam, um noch etwas Heu zu stibitzen, überlegte sie es sich bei dem Uringeruch schnell anders.

Samstag, 17. Februar 2018
Maisha hat bei der Besuchsstunde ihr Lieblingsplätzchen, in dem sie zufrieden herumsteht und ein wenig Grün futtert, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hat. Tamiyoi mag die Ecke auch, und zusammen sagen schäkern sie dort mit den Besuchern herum. Heute hatten allerdings Tamiyoi und Maktao die Stelle schon in Beschlag genommen, und Maktao lehnte dort an einem Pfosten. Maisha wollte auch hin, aber Tamiyoi stand ihr im Weg und wollte nicht Platz machen. Schließlich wurde es Maisha zuviel, und sie quetschte sich zu Maktao durch und gab ihm einen ordentlichen Schubser, damit er Platz machte. Das ärgerte aber Maktao, und er rächte sich, indem er Maisha fest in den Schwanz biss! Sie schrie auf, was sowohl Maktao als auch die Zuschauer erschreckte. Maktao ließ ihren Schwanz los und rannte schnell zu Godoma und Malima. In der Regel sind Maisha, Tamiyoi, Musiara, Ndotto und Maktao ruhige und brave Babys, aber wenn jemand sie ärgert, lassen sich Musiara und Maktao nichts gefallen. Genauso ist es bei Kiasa, der man nie in die Quere kommen sollte!

Donnerstag, 15. Februar 2018

Sagala, Ndiwa und Mundusi

Sagala futtert

Mapia (links) und Ndotto kommen angerannt

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