Tamiyoi

Donnerstag, 28. September 2017

Pili mit Maramoja

Tamiyoi gefiel es heute gar nicht, dass keine Luzernenheupellets da waren

Donnerstag, 28. September 2017
Die Babys beschwerten sich heute beim Schlammbad, weil keine Luzernenheupellets für sie da waren. Nachdem Tamiyoi ihre Milchflasche geleert hatte, lief sie herum und suchte mit dem Rüssel überall den Boden ab. Sie fand aber keine Pellets, und so kam sie zu den Keepern zurück und wollte mit ausgestrecktem Rüssel wissen, wo denn das Luzernenheu blieb. Die Keeper boten ihr einen Finger zum nuckeln an, aber sie lehnte ab und ging davon.

Sonntag, 24. September 2017
Tamiyoi war die ganze Nacht wach, weil sie zu Pili in den Stall wollte, der direkt neben ihrem ist. Am Abend hatte sie ihn erst gar nicht gesehen, weil er geschlafen hatte, aber nachdem er aufgewacht war, wollte sie gleich zu ihm. Auch Pili kletterte auf die Absperrung zwischen den Gehegen, weil er zu Tamiyoi wollte. Jotto musste in ein anderes Gehege ziehen, um Platz für Pili zu machen, aber er ist ein sehr gutmütiger Elefant und ist mit allem zufrieden. Er hat nun Malkias Gehege, die in Rapas Gehege gezogen ist, der wiederum eines der leeren Gehege bekommen hat. Auch Malkia machte der Umzug nichts aus, aber Rapa war unzufrieden und beschwerte sich die ganze Nacht. Malkia war dann am Morgen die erste, die den kleinen Pili traf, als er herauskam. Mbegu, Godoma, Ndotto, Esampu und Tagwa kamen auch bald hinzu, und so war der winzige Neuling bald von etlichen Elefanten umgeben, die sich um ihn kümmern wollten. Am Ende gewannen Ndotto und Mbegu und nahmen ihn mit.

Mittwoch, 20. September 2017
Die Waisen starteten bei bestem Wetter in den neuen Tag und machten sich gutgelaunt auf in den Wald. Rapa und Pare spielten Verstecken, während Ndotto, Kauro und Mbegu miteinander rangelten. Emoli und Maisha schlossen sich ihnen später an; Enkesha versuchte, Maisha zu verscheuchen, weil sie neidisch auf das neue Mädchen ist. Malima konnte das nicht zulassen und kam Maisha zu Hilfe. Nach der Milchfütterung um 9 Uhr gingen alle weiter in den Wald hinein, wo es grüner ist, und dann änderte sich plötzlich das Wetter! Es begann zu regnen, sodass Musiara, Sattao, Maktao und Luggard zu den Stallungen zurückgebracht wurden, um dort den Regen abzuwarten. Maktao wollte nicht so recht mitkommen und versuchte, zum Rest der Herde zurückzukehren. Als es so richtig anfing zu regnen, brachten die Keeper die vier in die Ställe, damit sie es warm und trocken hatten. Maktao rannte immer noch hin und her und wollte zu den anderen zurück, aber schließlich gab er sich damit zufrieden, mit den Babys im Stall zu bleiben. Nachdem der Regen wieder aufgehört hatte, gingen sie mit den anderen zur öffentlichen Besuchsstunde; Maisha und Emoli blieben aber immer in der Nähe von Sapalan und Namalok, bis es wieder etwas wärmer geworden war, und Tamiyoi begleitete den Rest des Tages Maisha und Emoli, damit niemand die beiden ärgerte.

Donnerstag, 14. September 2017
Der Tag begann kühl, und die Waisen wollten nicht so recht aus ihren kuscheligen Ställen kommen. Als die Türen geöffnet wurden, traten Ambo, Malima, Tamiyoi, Jotto, Sattao, Musiara und Luggard nur kurz heraus und kehrten dann gleich wieder um, damit sie nichts von dem morgendlichen Nieselregen abbekamen. Sogar Ndotto, Lasayen und Kuishi hatten keine Lust aufzubrechen. Nur Mbegu und Kauro waren motiviert, und Mbegu ging überall herum und versuchte, die anderen durch aufmunterndes Kollern zum Aufbruch zu bewegen. Schließlich funktionierte es, und alle gingen langsam hinaus in den Busch. Einmal draußen, wollten sie immer noch nicht so recht zu grasen beginnen, nur Ndiwa, Mundusi, Maramoja, Kauro, Lasayen und Rapa waren guter Dinge.

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