Tamiyoi

Samstag, 19. Mai 2018
Wenn sich einmal ein Waise schlechte Verhaltensweisen angewöhnt, ist es schwer, ihn wieder davon abzubringen. Esampu wird mit der Zeit immer frecher, was man am Morgen wieder beobachten konnte. Als ihr Tor geöffnet wurde, rannte sie hinüber zu Maxwells Gehegetor, wo Sagala, Tamiyoi und Malima ein paar Luzernenheupellets zusammensuchten. Ohne Vorwarnung schubste sie Malima heftig von hinten gegen das Tor, um auch an die Pellets zu kommen. Dann biss sie auch noch Tamiyoi in den Schwanz, die daraufhin laut aufschrie. Die drei rannten vor Esampu weg, die nun die Luzernenheupellets ganz allein genießen konnte. Vielleicht würde ihr ein bisschen Erziehung von den älteren Waisen in Tsavo auch gut tun, nicht nur denen, die in den nächsten Tagen umziehen sollen!

Dienstag, 1. Mai 2018
Am Morgen wurden die Tore geöffnet, aber keines der Babys wollte aus seinem Gehege kommen! Es hatte seit dem Morgengrauen geregnet, alles war nass, und kalt war es auch. Sogar Shukuru, Mbegu, Ndotto, Ngilai, Lasayen, Mundusi, Mteto und Sagala, die es sonst kaum erwarten können, hielten sich zurück und machten keine Anstalten, in den Regen hinaus zu gehen. Als es langsam spät wurde, versuchten die Keeper, sie hinaus zu schieben, und etliche von ihnen, wie Emoli, Murit, Mapia, Sattao, Tamiyoi und Malima bellten protestierend, weil sie nicht in den kalten Regen hinaus wollten! Die kleinen Kiasa, Maktao, Musiara und Luggard weigerten sich ganz, bis der Regen schließlich nachgelassen hatte und es etwas wärmer geworden war.

Montag, 23. April 2018

Luggard kommt zu seiner Milchflasche gerannt

Lasayen grast zusammen mit Tamiyoi

Ngilai folgt den Keepern

Samstag, 21. April 2018
Es ist jetzt überall schön grün und üppig, und der Boden ist schlammig, sodass die Waisen im Busch jede Menge Gelegenheit zum spielen haben. Heute liefen sie herum, und manche grasten, während andere spielten und sich im Matsch herumrollten. Nach der 9-Uhr-Fütterung hatten Maisha, Kiasa, Maktao, Musiara, Tamiyoi und Malima ihren Spaß dabei, im Gebüsch herumzutollen und immer wieder einen kleinen Wasserlauf zu überqueren. Dabei planschten sie ausgiebig mit den Rüsseln und Füßen im Wasser herum. Sie waren so ausgelassen, dass der kleine Maktao schließlich ausrutschte und mit allen vieren von sich gestreckt auf dem Boden landete! Er schrie auf, sodass die älteren Mädchen die Beine in die Hand nahmen! Mbegu, Godoma und Tagwa kamen angerannt, um ihm wieder auf zu helfen, aber er hatte sich schon von selbst wieder aufgerappelt. Sie standen noch ein wenig um ihn herum und tätschelten ihn mit den Rüsseln, um sicherzugehen, dass es ihm gut ging.

Freitag, 20. April 2018

Tamiyoi hat gute Laune

Maisha, Mapia und Emoli

Maisha grast

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