Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.06.2021

Montag, 14. Juni 2021
Die Keeper mussten heute mit Mwashoti schimpfen, nachdem er Maktao am Schwanz gezogen hatte. Er verdrückte sich zur Auswilderer-Herde und blieb mit ihnen über Nacht draußen im Wald.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.06.2021

Mittwoch, 9. Juni 2021
Heute tauchte ein neuer Besucher bei der Waisenherde auf, ein junger Bulle. Kiombo und Maktao fanden das sehr interessant und dachten offenbar, dass er zu den Auswilderern gehörte. Kiombo rannte ihm entgegen, denn auch Murera ging auf ihn zu. Die Keeper riefen sie aber zurück, da sie den Bullen noch nicht kannten und nicht wussten, wie er sich verhalten würde. Kiombo kam brav zurück, aber Murera ließ sich nicht beirren: sie ging entschlossen auf ihn zu und verschwand nach einer Weile mit ihm im Wald. Auch Zongoloni versuchte offenbar, Murera zurück zu holen, aber diese war offenbar sehr zufrieden mit ihrem Begleiter. Erst als es am Abend zurück zu den Stallungen ging, tauchte sie wieder auf! Die anderen waren schon in ihren Gehegen, als sie sich mit ihrem neuen Freund der Auswilderungsstation näherte. Er wollte sie offenbar überreden, mit in den Wald zu kommen, und ein paar Minuten lang schien Murera unentschlossen, was sie tun sollte. Dann sah sie aber Kiasa und ließ den Bullen stehen, um ins Gehege zu eilen und ihre kleine Freundin zu umrüsseln. Ein paar Minuten später tauchten Faraja und Ziwa auf und scheuchten den wilden Bullen, der immer noch außerhalb des Zauns wartete, erst einmal davon.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.06.2021

Montag, 7. Juni 2021
Als Jasiri noch etwas kleiner und noch Teil der Waisenherde war, war er als ruhiger und freundlicher Junge bekannt, aber inzwischen ist er etwas übermütiger geworden. Seit er viel Zeit in der Wildnis verbringt, jagt er hinter den Kühen her, wann immer er auftaucht. Wenn Murera ihn kommen sieht, setzt sie alles daran, ihm aus dem Weg zu gehen, was ihn aber nicht davon abhält, sie zu verfolgen. Manchmal übertreibt er es, und damit Murera am Ende nicht allzu erschöpft ist, müssen die Keeper eingreifen und ihn weg schicken. Kiasa ist solche Aufregung nicht gewohnt, sodass sie sich schnell zu ihren Freunden Maktao und Kiombo zurückzieht, wenn Jasiri Unruhe verbreitet. Die anderen auswildernden Jungs sind aber sehr umgänglich und passen gut auf ihre Waisenfreunde auf. Ngasha hatte bis vor einer Weile auch die Angewohnheit, den Kühen hinterher zu rennen, aber seit er sich dabei einmal den Fuß verstaucht hat, lässt er es etwas ruhiger angehen, was die Mädchen sehr freut.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.06.2021

Sonntag, 6. Juni 2021
Mwashoti hat sich seit der Ankunft der drei neuen Waisen immer noch nicht so recht damit abgefunden, dass er nicht mehr im Mittelpunkt von Sonjes Interesse steht. Sie hat jetzt Maktao unter ihre Fittiche genommen, und so versucht Mwashoti immer wieder, Maktao von ihr weg zu scheuchen. Außer den beiden kleinen Jungs ist Mwashoti der einzige Bulle in der Waisenherde, und die Keeper hoffen, dass er mit der Zeit von seinen auswildernden Freunden und den wilden Elefanten lernt, wie man sich als heranwachsender Bulle so zu verhalten hat.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.06.2021

Samstag, 5. Juni 2021
Am Morgen wurden mit lautem Trompeten die Auswilderer, die geduldig vor den Toren der Stallungen gewartet hatten, begrüßt. Als ein Keeper einen Sack Luzernenheu brachte, wurden Kiombo und Maktao ungeduldig und fingen an, an dem Sack und dem Mantel des Keepers zu ziehen. Quanza eilte zuhilfe und sorgte dafür, dass die beiden Frechdachse sich zurückhielten. Ziwa und Faraja begannen einen Ringkampf, und nach einer Weile machte auch Jasiri mit. Das ganze eskalierte zu einem ordentlichen Gerangel, bis Lima Lima dazwischen ging und den Frieden wiederherstellte. Sie schickt sich an, eine gute Leitkuh zu werden! Kiasa, die sich noch nicht so recht an die großen raufenden Bullen gewöhnt hat, wurde das ganze etwas unheimlich, und sie zog sich zurück zu ihren Freunden Kiombo, Maktao und Enkesha.