Sana Sana

Freitag, 15. Februar 2019

Sana Sana und Ndiwa

Pare lässt seine Milchflasche fallen, nachdem er sie ausgetrunken hat

Die Waisen stellen sich im Schatten unter

Freitag, 8. Februar 2019
Naseku rollte sich am Morgen auf dem Luzernenheu herum, anstatt es zu fressen. Sie war eine ganze Weile mit dem Unsinn beschäftigt, bis sie schließlich aufgab, weil niemand anderes mitmachen wollte. Sana Sana, die sich alle Mühe gibt, Leitkuh zu werden, ist zurzeit etwas kapriziös. Sie wollte die Waisenherde in südliche Richtung führen, aber ihre Freunde liefen in eine andere Richtung los. Sie trötete protestierend und stampfte ein paar kleine Büsche nieder, aber niemand ließ sich überreden, und so blieb ihr nichts anderes übrig, als mit den Wölfen zu heulen und der Herde zu folgen. Mundusi forderte Galla heraus, verlor aber den folgenden Ringkampf. In der Kalovoto-Gegend schlossen sich Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi und Murka den Waisen an. Wanjala spielte kurz vor dem Schlammbad ein wenig mit Murka, und Tusuja, Pare und Mteto kamen als erste Gruppe zur Mittagsfütterung. Am Nachmittag verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, und die Waisen grasten gemütlich weiter.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Sana Sana rennt plötzlich los, die anderen im Schlepptau

Maramoja und Wanjala

Barsilinga und ein wilder Bulle

Mittwoch, 6. Februar 2019
Am Morgen zeigten sich keine Ex-Waisen oder wilde Elefanten an den Stallungen – vielleicht wegen der Löwen, deren Gebrüll vor Tagesanbruch wieder über zwei Stunden lang zu hören war. Als die Waisen herauskamen, herrschte angespannte Atmosphäre; Kithaka kam plötzlich von der Tränke zurückgerannt, woraufhin alle erschrocken durcheinander rannten. Die Keeper riefen ihre Schützlinge wieder zusammen und beruhigten sie, sodass sie sich dem Luzernenheu widmen konnten. Sana Sana wurde es wohl irgendwann langweilig, und sie begann herum zu tröten, als ob sie jemanden verscheuchen wollte, und rannte dann im Eiltempo in Richtung Süden. Wieder waren alle anderen verwirrt und folgten ihr eilig. Nach kurzer Zeit hielt sie an und begann zu futtern – und sah sehr zufrieden aus, dass ihr kleiner Trick, die Waisen zum Aufbrechen zu bewegen, funktioniert hatte!

Sonntag, 3. Februar 2019
Am Morgen waren Lualeni mit Baby Lulu, Naserian, Chyulu, Olare, Kitirua und Naisula zu Besuch an den Stallungen. Naseku, Malkia und Sana Sana folgten Lulu und setzten alles daran, ein wenig mit ihr zu spielen. Naserian, ihr hauptamtliches Kindermädchen, passte allerdings gut auf, dass niemand an das kleine Baby heran kam. Malkia blieb aber geduldig und als Lulu ein paar Schritte zurück ging, ohne dass Naserian es mitbekam, war es soweit: sie konnte kurz mit ihr spielen und machte dann für Sana Sana und Mundusi Platz, die auch sehnsüchtig warteten. Nachdem sie Lulu Hallo gesagt hatten, sahen Mundusi und Sana Sana sehr glücklich aus. Nach etwa einer Stunde brach Lualeni mit ihrer Gruppe wieder auf. Zum Mittagsschlammbad kam Taita kam mit vier wilden Bullen, und am Abend tauchte auch noch Yatta mit ihrer Herde an der Auswilderungsstation auf.

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