Sana Sana

Montag, 31. Dezember 2018
Maramoja kam am letzten Morgen des Jahres als erste heraus, gefolgt von Mteto und Esampu. Die Waisen löschten kurz ihren Durst an der Tränke, bevor Naseku sie hinaus in den Busch führte. Kithaka, Barsilinga und Garzi, die sich nicht mehr nach den anderen richten wollen, folgten in einiger Entfernung. Sapalan, der erfreulicherweise viel aktiver ist als früher, tat sich zum Grasen mit Galla zusammen, während Malkia Sana Sana Gesellschaft leistete. Enkikwe, der weiterhin etwas humpelt, plauderte lange mit Lemoyian – die Jungs, die beide einen Angriff der Löwen überlebt haben. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad warnte Mundusi Ndiwa, ihn nicht zu überholen; Ndiwa wartete geschickt ab, bis Mundusi von einem Dikdik abgelenkt war, und flitzte dann an ihm vorbei! Im Schlammloch kletterten Wanjala und Tusuja aufeinander herum, und auch Sapalan wälzte sich ausgiebig. Nach dem Schlammbad krabbelte Esampu auf allen vieren am Rand des Wasserlochs herum, während Roi, Tusuja, Naseku und Olsekki schon einmal staubbaden gingen. Tusuja forderte später Olsekki zum Kräftemessen heraus, aber als es ernst wurde, gab Tusuja lieber auf. Am Abend wollten Kithaka, Barsilinga und Garzi nicht mit den anderen zurück zu den Stallungen gehen; sie kamen aber eine Stunde später nach, als ihre Kollegen es sich schon in den Gehegen gemütlich gemacht hatten.

Sonntag, 30. Dezember 2018
Maramoja kam am Morgen als erste heraus, gefolgt von Dupotto. Die Waisen futterten kurz Luzernenheu, bevor Karisa das Zeichen zum Aufbruch gab. Als es immer heißer wurde, suchte Naseku ein schönes Wasserloch zum Abkühlen. Malkia, Sana Sana, Rapa, Siangiki und Enkikwe schlossen sich ihr an, bevor sie alle zusammen wieder grasen gingen. Dupotto brachte Tusuja und Kamok in der ersten Gruppe zur Mittagsfütterung. Angeführt von Esampu, badeten die Waisen spektakulär. Barsilinga und Garzi starteten einen Ringkampf, den Garzi gewann. Am Abend hingen Kithaka und Garzi hinterher und hatten es offenbar nicht eilig, zur Auswilderungsstation zurückzukehren. Die zwei Jungs kamen erst kurz vor 19 Uhr an.

Freitag, 28. Dezember 2018
Am Vormittag kamen die Waisen an einem kleinen Wasserloch vorbei, in dem sie sich schon einmal abkühlten. Dupotto genehmigte sich danach noch ein Staubbad, während Malkia sich den Hals an den Bäumen kratzte. Trotz des vormittäglichen Bads gingen die Waisen am Mittag auch noch einmal ins Wasserloch, weil es so heiß war. Sana Sana passte auf, dass sie allen anderen voraus war, denn vor allem Tusuja versuchte, auf alle zu klettern, die er erwischen konnte. Am Nachmittag wurde westlich des Ithumba-Bergs gegrast, wo Olsekki und Oltaiyoni sich in ein kleines Kräftemessen verwickelten. Auf dem Weg zurück zu den Stallungen überholte Sapalan, der sonst immer als letzter ankam, Dupotto und schaffte es als dritter zur Milchfütterung! Orwa, Narok und Bomani machten sich wieder auf den Weg, nachdem sie die Kleinen an den Stallungen abgeliefert hatten.

Donnerstag, 27. Dezember 2018
Als die Waisen am Morgen herauskamen, tauchten Orwa, Narok und Bomani aus südöstlicher Richtung auf und schienen es sehr eilig zu haben. Die Waisen erschraken und rannten zu ihren Keepern, die sie erst einmal wieder beruhigen mussten. Narok führte dann die Waisen hinaus zum Grasen, und Orwa klemmte sich einen Ballen Luzernenheu zwischen Rüssel und Stoßzahn. Kurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam Ex-Waise Challa kurz zum Saufen vorbei. Draußen im Busch tat sich Esampu mit Sana Sana zusammen und Lemoyian mit Kauro. Olsekki rangelte kurz mit Galla, der aber bald aufgab. Nach einer Weile gingen Narok, Bomani, Orwa, Kithaka, Garzi und Barsilinga ihrer eigenen Wege, kamen aber rechtzeitig zum Schlammbad wieder zurück. Es war aber so kühl, dass niemand ins Wasser gehen wollte.

Montag, 24. Dezember 2018

Rapa futtert fleißig

Sana Sana kratzt sich den Hals

Olsekki hat ein kleines Wasserloch zum planschen gefunden

Archiv