SEP – der Inhalt ändert sich, der Name bleibt

 

Aus dem Projekt „Shumata Elephant Patrol“-  in Tansania wird das „Sparkling Elephant Project“.

 

Aufgrund der Etablierung von Patrouillen der Big Life Foundation des – Fotografen Nick Brandt im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania und bisher guten Erfolgen in der Verfolgung von Wilderern, veränderte-  die in Tansania ansässige Momella Foundation inhaltlich das SEP-Programm, welches REA e.V. auch weiterhin unterstützt.

 

Eine Monumentalstatue, ähnlich dem Amarulalikör – Elefanten am Johannesburger Flughafen in Südafrika, plant die Momella Foundation in Kooperation mit Rettet die Elefanten Afrikas e.V.

 

Eine Installation, die bei verschiedenen Aktionen Aufmerksamkeit erregen und auf die dramatische Situation der Elefanten in Tansania hinweisen soll.- 

 

Mit Perlen bestückt-  wird er am Ende der „sparkling“, der glitzernde Elefant sein, ein Mahnmal für die Zerbrechlichkeit seiner Spezies.

 

Die Arbeiten am Eisengestell haben vor wenigen Wochen begonnen:


se1

se2

 

„Mwalimu“, wie wir den Elefanten genannt haben, hat gestern seinen ersten Auftritt auf der Karibu Trade Show mit Bravour gemeistert:

 

se3

se4

se5

 

Die Besucher können recycelte Glasperlen an dem – Elefanten anbringen und werden gleichzeitig über den Wildtierschutz und die Wichtigkeit der Tiere für das lokale Ökosystem aufgeklärt.

 

Im Hof von Cultural Heritage in Arusha soll der Elefant dann anschließend von verschiedenen Schulklassen über die nächsten Wochen bis vor den Sommerferien fertig geschmückt werden.

 

Durch den Prozess des Perlenaufziehens und die eigene Gestaltung des Elefanten, der vor den Augen der Kindern, die an der Aktion beteiligt werden, an Form gewinnt, erhalten sie einen ganz persönlichen Bezug zum Thema Wildschutz und können mit Stolz darüber berichten.

 

Nach Schulanfang im September fängt der ‚Elephant Walk‘ am 14. September an.

 

„Mwalimu“ wird durch Arusha auf Rollen fahren. – Angefeuert von den Schulklassen welche alle an einem ‚Banner‘ Wettbewerb teilnehmen. – Auf den Bannern stellen sie ihre Abneigung gegenüber der Wilderei kreativ vor.

 

Danach – findet die ‚Ivory‘ Modeschau im Mount Meru Hotel statt.

 

Ein Tag für die Elefanten in Tansania!

 

Das Anliegen der Momella Foundation und REA e.V. besteht darin, den Menschen und besonders den Kindern eindrücklich die Lage der Elefanten und den Bezug zu ihrem eigenen Leben und Erbe begreifbar zu machen und mit der Kolossalstatue ein eindeutiges Mahnmal zu setzen.

 

Denn jene werden es sein, die, aufgrund des von uns vermittelten Wissen und Empathie, für eine-  friedvolle Koexistenz von Mensch und Tier auch in Zukunft Sorge zu tragen.

 

 

Eine Pappmaché-Karte, die das empfindliche und bedrohte Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania, die Sinya-Steppe, oder auch Süd-Amboseli-Gebiet genannt, wird bei den Aktionen einbezogen um den örtlichen Bezug zu verdeutlichen.

se6

se7

Die Maasai-Steppe/ Sinya-Region ist ein alter Migrationskorridor, der sich über die Ländergrenzen hinweg südlich an den Amboseli-Nationalpark in Kenia anschließt.

 

Vor allem alte Elefantenbullen ziehen sich in dieses Gebiet in eine Art “Altersruhesitz“ zurück.

 

Der tansanische Teil des Amboseli-Ökosystems ist kein Nationalpark und verfügt nicht über

 

einen-  Erfahrungshorizont im Schutz seiner Elefanten, wie-  im kenianischen Teil.

 

Die Gefahr Wilderern zum Opfer zu fallen, stellt daher die größte Bedrohung der Tiere beim

 

Passieren dieses Gebietes dar. Tausende von Tieren in ganz Afrika fallen der Wilderei alljährlich zum Opfer. In genauen Zahlen bedeutet dies einen Verlust von 38,000 Elefanten pro Jahr.1

 

In Tansania zählte man im Jahre 2009 109.051 Elefanten.2

 

Verglichen mit einer-  Zahl von ca. 55.000 Tieren in den späten 1980er Jahren stellt dies prinzipiell eine positive Entwicklung dar. Dieser Populationsanstieg resultiert jedoch maßgeblich aus dem internationalen CITES Abkommen 1989 zum strikten Verbot des Elfenbeinhandels und in der Folge verstärkten Schutzmaßnahmen in den einzelnen Nationalparks.

 

In jüngster Zeit sieht sich Tansania aufgrund invasiver Nachfrage nach Elfenbein in Asien einerseits und der dramatischen – Zersiedlung des Landes andererseits erneut mit einem Rückgang seiner Elefantenpopulation konfrontiert.3

 

Die Migrationskorridore als vollkommen ungeschützte Areale zwischen den einzelnen Nationalparks sind von dieser Entwicklung besonders betroffen.

 

Unterstützen Sie unsere wertvolle und nachhaltige Arbeit in Tansania,

 

z.B. mit einem symbolischen Kauf von Perlenpäckchen, mit denen die Kinder den „Sparkling Elephant“ glitzern lassen!

Oder entscheiden Sie sich für einen anderen Beitrag, um das Projekt „Sparkling Elephant“ voran zu bringen.

 

Ab einer Spende von 50.- € erhalten Sie als Dankeschön einen exklusiv hergestellten Mini-„Sparkling Elephant“ als Schlüsselanhänger:

– se10

Bitte überweisen Sie Ihre Spende mit dem Stichwort „SEP“ auf unser Konto

Hypo Vereinsbank
IBAN: DE30 2003 0000 0621 9182 83
SWIFT: HYVEDEMM300

– 

Marlies und Jörg Gabriel von der Momella-Foundation/ Tansania und der Vorstand von REA e.V. bedanken sich ganz herzlich für Ihre Unterstützung:

Asante sana!

se11–  – se12

– 

newsletter

 

1 Samuel K. Wasser, Bill Clark, Cathy Laurie: The Ivory Trail, in: Scientific American, July 2009, 68-76

2 Alexander Lobora: Tanzania Management Plan 2010-2015, Academia.edu, 10

3 Ebda., 10

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Archiv