Noch vor Sonnenaufgang erhielten wir eine schreckliche Nachricht von unserem Ithumba-Chefkeeper Benjamin: Der fünfjährige Sabachi war in den frühen Morgenstunden außerhalb der Stallungen von Hyänen angefallen worden. Obwohl er in Begleitung von Sugutas Gruppe und einigen wilden Elefanten war, konnten seine Freunde ihn nicht retten.

Sabachi im Juni

 

Die Keeper erwachten um 5 Uhr, als draußen lautes Elefantentrompeten und Geschrei zu hören war und sie eilten hinaus in die Dunkelheit, um zu sehen, was dort los war. Sie fanden Sabachi, der gegen die an ihm hängenden Hyänen um sein Leben kämpfte. Schließlich gelang es den Keepern und den Elefanten, genug Krach zu machen, um die Hyänen zu verscheuchen, doch Sabachi war zu dem Zeitpunkt schon in miserablem Zustand. Dr. Poghon vom mobilen-Tierarzt-Team in Tsavo flog direkt nach Sonnenaufgang nach Ithumba, doch seine Untersuchung ergab, dass es keine Chance auf Genesung mehr gab und Sabachi eingeschläfert werden musste.

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Kriminelle Geschäfte rotten bedrohte Tierarten aus

 

 

Am 4.Oktober 2014 wird in über 100 Städten auf der Welt im Rahmen des “Global March for Elephants and Rhinos” (GMFER, Globaler Marsch für Elefanten und Nashörner) demonstriert, – auch in München am Odeonsplatz, ab 11.15 h.

Was Tausende und Zigtausende auf die Beine bringen wird, sind ungesetzliche, internationale Geschäfte, die Terrororganisationen finanzieren, Konflikte in Afrika anheizen und Gefahr für Mensch und Umwelt in Afrika bedeuten. Der illegale Handel mit Wildtieren und ihren Körperteilen (Elfenbein, Rhinozeroshorn, Knochen von Löwen und Tigern u.v.m.) ist so lukrativ, dass er jährlich viele Milliarden Euro einbringt – auf Kosten der Existenz von wertvollen Tierarten.

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Der Vorsitzende des Vereins „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“ (REA), Thomas Töpfer, nimmt dazu wie folgt Stellung: “Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn zu unseren Lebzeiten wertvolle Spezies wie die Elefanten verloren gehen – durch die Schuld von illegalen Geschäftemachern. Unser Verein arbeitet seit 25 Jahren für diese wundervolle Tierart, doch noch nie war sie so gefährdet wie jetzt. Deshalb schließen wir uns der weltweiten Aktion GMFER an und unterstützen die Demonstration in München. Nur eine globale Resonanz auf die kriminellen Machenschaften kann den Ausverkauf unserer Ikonentiere stoppen.”

 

Der REA feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Vereinsjubiläum. Diese Zeitspanne hat eine besondere Bedeutung, denn der Verein wurde gegründet, als die Wilderei in den 1980er-Jahren einen Höhepunkt erreicht hatte und die Elefanten erstmals mit Ausrottung bedroht waren. Nach Einsetzen des totalen Handelsverbots erholten sich die Populationen auch zusehends. Jedoch wurden dann in einigen südafrikanischen Ländern Ausnahmen von diesem Verbot gestattet, und seither ist die Wilderei wieder explodiert. Elefanten und Nashörner stehen kurz vor dem Abgrund. Mit 40.000 jährlich abgeschlachteten Elefanten bei einer Gesamtzahl von 400.000 in ganz Afrika ist die Ausrottung innerhalb von 10 Jahren zu erwarten, wenn die Gesetze weltweit nicht geändert werden und der Handel nicht komplett unterbunden wird.

 

Prinz William, der Gründer der United for Wildlife “#WhoseSideAreYou”-Kampagne, die ebenfalls auf der Seite von GMFER steht,  sagt dazu: “Es gibt zweitausend kritisch gefährdete Tierarten, die kurz davor sind, für immer verloren zu sein. Es ist Zeit, daß wir uns entscheiden zwischen den bedrohten Tierarten und den Kriminellen, die sie wegen Geldes umbringen. Ich rufe alle Menschen rund um den Globus auf, sich zu äußern: Auf welcher Seite steht ihr?”

 

Der Globale Marsch gibt hierzu eine eindeutige Antwort.

 

 

 

 

 

WARUM SOLLTEN WIR MITDEMONSTRIEREN?

 

  • Diese Demonstration beleuchtet die seit Jahrzehnten andauernde Tragödie, die mit unseren Wildtieren passiert, auf eine eindrücklichere Weise als es schriftliche Dinge können.

 

  • Eine öffentliche Demonstration zeigt, wieviele wir sind. Weltweit werden Tausende oder sogar Zigtausende erwartet, die für Elefanten und Rhinozerosse auf die Straße gehen. Eine Demonstration, ob Marsch oder Mahnwache, kann nicht so leicht übersehen werden.

 

  • Vielleicht wird Elfenbein in Ihrer Umgebung gehandelt und niemand bemerkt es überhaupt oder weiß, daß es falsch ist. Eine Demonstration macht darauf aufmerksam.

 

  • Mit einer Demonstration werden andere Menschen animiert, informiert und motiviert, mitzuhelfen und das Wort weiterzutragen.

 

  • Eine Demonstration gibt allen beteiligten Personen eine Gelegenheit, für das Thema zusammenzukommen. Jeder kann Gleichgesinnte finden und sich zum Thema äußern.

 

Nie zuvor haben Elefanten und Nashörner unsere Hilfe so sehr und so dringend nötig gehabt – beide Spezies steuern auf die Ausrottung zu, wenn das Morden nicht aufhört.

Wir marschieren und demonstrieren für die, die keine Stimme haben. Wir stehen auf für diejenigen, die nicht für sich selbst eintreten können und einem grausamen Tod und der Ausrottung entgegensehen.

WIR sind ihre einzige Hoffnung aufs Überleben.

WIR stehen für sie auf.


Am 9. Juli erhielt der Chef der Wamba-Einheit des Kenya Wildlife Service einen Bericht von einer Gemeinde, dass ein winziges Elefantenkalb in einem Brunnen gefunden wurde. Ein lokaler Hirte wollte gerade seine Herde zum Saufen bringen, als er auf den hilflosen Babyelefanten traf. Wie lange das Kalb bereits in dem Brunnen gefangen war, ist unbekannt, denn es waren keine Elefanten in der Nähe.

 


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Anläßlich unseres 25-jährigen Vereinsjubiläums möchten wir Sie, unsere treuen Mitglieder und Sponsoren, gerne einladen zu einem besonderen Event:

 

Da unser Verein zu dieser Ausstellung einen eigenen Beitrag geleistet hat, können wir Ihnen eine gemeinsame, kostenlose Führung durch die Ausstellung “Graue Riesen. Wie der Elefant den Menschen prägte” im Schlossmuseum Oettingen anbieten.

Unseren Bericht zur Ausstellungseröffnung finden Sie hier

 

 

Termin: Sonntag, 19. Oktober 2014, 14 Uhr

 

Nach der Führung durch die Ausstellung möchten wir Ihnen auch Gelegenheit bieten, sich gegenseitig näher kennenzulernen und würden deshalb vorschlagen, anschließend gemeinsam ein Restaurant in der Nähe des Museums aufzusuchen.

 

Ein Mitglied unseres Vereins wird Sie vor Ort empfangen und anschließend auch in das Restaurant begleiten.

 

 

Die Adresse der Ausstellung lautet:

 

Staatliches Museum für Völkerkunde, Zweigstelle Oettingen

Residenzschloss Oettingen

Schloßstraße 1

86732 Oettingen i. Bayern

Der Link zur Ausstellung

 

 

ACHTUNG:

Um planen zu können, bitten wir Sie unbedingt um Rückmeldung, wenn Sie Interesse an diesem Event haben, und zwar ein kurzer Bescheid an folgende E-Mail-Adresse: birgit.hampl@reaev.de

 

Anmerkung:

Der Museumsbesuch und die Führung werden für Sie kostenlos sein. Die Ausgaben im Restaurant möchten wir Sie bitten, selbst zu übernehmen.

 

Und noch eine Anmerkung:

Das Museum liegt in einem sehr hübschen kleinen Ort, Oettingen, der wiederum in einer sehr reizvollen Landschaft liegt. Falls Sie von weiter her kommen, würde sich deshalb eine Verlängerung Ihres Besuchs in dieser schönen Gegend sicher lohnen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!


Wir feiern am 9.9.2014 unser 25-jähriges Vereinsjubiläum.

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Spendern, Förderern, Helfern und Paten bedanken, die uns treu zur Seite stehen und unsere Projekte in Kenia, Tansania und Malawi finanziell unterstützen. Ohne Sie wäre unsere Arbeit nicht möglich.

 

Diese Zeitspanne hat eine besondere Bedeutung, denn unser Verein wurde gegründet, als die Wilderei in den 1980er Jahren einen Höhepunkt erreicht hatte und die Elefanten erstmals von der Ausrottung bedroht waren. Nach Einsetzen des totalen Handelsverbots erholten sich die Populationen  zusehends. Jedoch wurden dann in einigen südafrikanischen Ländern Ausnahmen von diesem Verbot gestattet, und seither ist die Wilderei wieder explodiert. Elefanten und Nashörner stehen kurz vor dem Abgrund. Mit 40.000 jährlich abgeschlachteten Elefanten bei einer Gesamtzahl von 400.000 in ganz Afrika ist die Ausrottung innerhalb von 10 Jahren zu erwarten, wenn die Gesetze weltweit nicht geändert werden und der Handel nicht komplett unterbunden wird.

 

Um die Ausrottung der Elefanten in Afrika zu verhindern und gegen
die Wilderei weitere Zeichen zu setzen, haben wir uns ein Ziel gesetzt.

 

Zum 25-jährigen Jubiläum 25.000 € Jubiläums-Spenden sammeln.
Helfen Sie uns mit.
Die Elefanten brauchen Sie heute mehr als je zuvor.

 

Spenden Sie unter dem Stichwort “JUBILÄUM” auf unser

 

Spendenkonto:

Hypo Vereinsbank

IBAN: DE30200300000621918283
BIC:   HYVEDEMM300

jubi25_web

Hier finden Sie die Biografie des Vereins mit den wichtigsten Infos aus 25 Jahren Vereinsgeschichte


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