Risasi:
Risasi wurde aus dem Tsavo-East Nationalpark gerettet. Er war ein temperamentvoller junger Bulle, dem die Keeper den Spitznamen Risasi gaben. Er wurde von der Tsavo-Tierarzteinheit des DSWT und des KWS gerettet und behandelt, bevor er nach Nairobi geflogen wurde.

Risasi alleinRisasi wird eingefangen
Das Kalb kommt an den Voi-Stallungen anDie Schusswunde wird behandelt
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Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juli 2014

 

Es war ein furchtbar betriebsamer Monat im David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), besonders, weil es fünf Neuzugänge gab, die unter furchtbaren Umständen geborgen wurden. Die erste war Kono: die Teams des DSWT und der Kenianischen Wildtierbehörde (KWS) fanden sie erst drei Tage nachdem die erste Meldung eingegangen war. Sie mußte schon lange ohne ihre Mutter unterwegs gewesen sein, denn sie war furchtbar abgemagert und ihr Stuhl voll mit Würmern. Das Blut, das bei ihrer Ankunft im Trust untersucht wurde, zeigte, daß sie an einer schweren bakteriellen Infektion litt, an dieser sie noch in derselben Nacht verstarb. An ihrem Todestag ereilte uns gleich der nächste Notruf vom diensthabenden Tierarzt des KWS, Dr Mutinda. Dieses Mal handelte es sich um einen zwei Monate alten Baby-Bullen, der im Namunyak-Schutzgebiet in Nordkenia in ein Wasserloch gefallen war. Murit ist inzwischen Teil der Baby-Gruppe, die von Kamok angeführt wird.

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Das schnelle Eingreifen bei jeglichen Notfällen der Tierwelt ist ausschlaggebend für den Erfolg jeder Mission. Jede Woche arbeiten die Vorort-Teams des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) und des Kenya Wildlife Service (KWS) innerhalb des großen Tsavo Schutzgebietes und tragen dabei die enorme Verantwortung, sicherzustellen, dass Tsavos Elefanten und die Wildtiere den Schutz bekommen, den sie für das Überleben bei den zunehmenden Belastungen durch die Wilderei, den Mensch-Tier-Konflikt und die Zerstörung des Lebensraums benötigen.
Elefantenbullen_01
Elefanten in Tsavo

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Dienstag, 1. Juli 2014
Das Luzernenheufrühstück ist nun auch in Umani Springs der Routinebeginn des Tages. Zongoloni und Quanza genossen das Wasser, bevor sie ein Staubbad nahmen und grasten. Zongoloni streckte ihren Rüssel in die Höhe, um die wilden Elefanten auszumachen, ehe Sonje die Gruppe zum Grasen führte.

Staubbad!

Mittwoch, 2. Juli 2014
Murera und Sonje führten ihre kleine Gruppe zum Wasserloch in der Nähe der Stallungen, bevor es zum Grasen ging. Zongoloni schnupperte nach den wilden Bullen, die im dichten Gebüsch in der Nähe waren, während Sonje sich an einem kleinen Baum kratzte, wo sich ihr bald auch Murera anschloss.

Die Elefanten am Wasserloch

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Dienstag, 1. Juli 2014
Nach einer wunderbaren Nacht in den sicheren Gehegen freuten sich die Babys auf den neuen Tag. Sie genossen es, das Kopra und das Luzernenheu zu fressen, bevor sie ihre üblichen Spiele auf dem Gelände der Stallungen begannen. Layoni maß seine Kräfte mit Tassia. Sie steigerten sich immer weiter in den Kampf hinein, bis Tassia so tat, als hätte er verloren und sich in einer Geste des Aufgebens umdrehte. Layoni feierte daraufhin seinen Sieg und drehte sich stolz zu den anderen hin. Dadurch wurde er völlig überrascht, als ihn Tassia von hinten kräftig schubste und stürzte sofort zu Boden. Er schrie um Hilfe und Sinya, Lesanju und Lempaute kamen ihm zu Hilfe. Das war das Ende der morgendlichen Spielchen und es begann die Hauptbeschäftigung des Tages, das Grasen.
Mittags führte Kivuko die Waisen zum Matschloch. Nach der Milch nahmen sie wegen des kühlen Wetters nur ein kurzes Schlammbad, bevor sie weitergrasten. Mbirikani führte die milchabhängigen Waisen am Abend zu den Gehegen zurück.

Layoni und Tassia spielen

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