Montag, 1. Dezember 2014
Es war ein anstrengender Tag für die Elefanten, als sie am Morgen aus ihren Gehegen kamen. Es begann zu regnen und es war sehr windig. Lima Lima rannte herum und suchte die Keeper, um herauszufinden, was los war und wo diese vor dem Gewitter Schutz suchten. Zongoloni kam mit Quanza zu Lima Lima hinübergelaufen, flüsterte ihr etwas zu und alle Babys antworteten mit lautem Kollern und legten ihre Rüssel aufeinander, um sich gegenseitig zu trösten.
Murera und ihre beste Freundin Sonje hatten keine Angst vor dem windigen und stürmischen Wetter, das den ganzen Tag anhielt. Da sie älter sind, wissen sie, dass so etwas in der Wildnis vorkommt, doch die Babys haben noch nicht verstanden, dass man vor Gewittern keine Angst haben muss. Es regnete lange und die Babys hatten es im Busch schwer. Wann immer sie versuchten wegzurennen, rutschten sie aus und fielen auf die nasse Erde, doch sie genossen das dann und wälzten sich im Schlamm. Plötzlich fiel eine Akazie direkt neben ihnen und den Keepern zu Boden und alle rannten um ihr Leben. Murera und Sonje verhielten sich wie richtige Mütter und beschützten die Kleinen. Sie flohen nicht, denn sie wussten, dass umfallende Bäume zum Leben im Wald gehören.

Lima Lima sucht die Keeper

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Montag, 1. Dezember 2014
Die Waisen hatten einen friedlichen Tag. Laikipia kam am Abend zu den Stallungen, als die Waisen bereits in ihren Gehegen waren und ihre Grewia-Zweige genossen. Er trank etwas Wasser und kurz darauf kam Emily mit ihrer ganzen Herde vorbei. Emily schnupperte in der Luft und kollerte den Waisen tief zu, insbesondere Lesanju und erkundigte sich, ob es allen gut geht. Emilys Herde blieb ungefähr eine halbe Stunde. Sie bekamen etwas Kopra, bevor sie wieder in den Park zurückgingen.
Der Tierarzt brachte ein Waisenzebra aus Amboseli vorbei. Sie sah sehr matt und schwach aus und war überhaupt nicht aktiv. Sie bekam nur schnell etwas Medizin und eine Milchflasche und wurde in einen schönen neuen Stallbereich gebracht, wo sie die Nacht verbrachte.

Laikipia an den Stallungen

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Montag, 1. Dezember 2014
Ziwa wurde gestern abend während eines Gewitters vom Rest der Gruppe getrennt, und obwohl wir viele Stunden nach ihm suchten, hatten wir ihn bis 20 Uhr noch nicht gefunden. Es war eine lange und schlimme Nacht für uns alle, da sich jeder große Sorgen um Ziwa machte, der nun draußen in der Kälte und Dunkelheit auf sich allein gestellt war. Die Löwen und Hyänen brüllten und schrien herum und jeder fürchtete um seine Sicherheit. Als der Tag anbrach, machte sich der Suchtrupp sofort wieder auf den Weg. Alle waren sehr erleichtert, als Ziwa schließlich gefunden wurde. Er war gerade auf dem Heimweg und seine Tortur war überstanden. Er wurde zu den Stallungen zurückgebracht, bekam zur Beruhigung eine Falsche Milch und ging dann wieder mit den Anderen hinaus. Roi war besonders froh, ihn zu sehen und blieb den ganzen Tag an seiner Seite, um seinen Erzählungen von dem Abenteuer zu lauschen. Nachdem er seine Geschichte erzählt hatte, begleitete ihn Murit zurück zu den Stallungen. Es war deutlich sichtbar, dass die Elefanten sich genauso viele Sorgen gemacht hatten wie die Keeper, und er genießt nun nach seiner Rückkehr einen Heldenstatus.

Ziwa wieder in Sicherheit

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Nach vielen Wochen Vorbereitung war für Ngasha, Faraja und Jasiri der Tag gekommen, an dem sie den nächsten Schritt auf ihrer Reise zurück in die Wildnis antraten. Wir haben entschieden, dass unsere beiden Albino-Jungs, die im Amboseli-Nationalpark Opfer von Wilderei geworden waren, in der Auswilderungsstation in Umani Springs im wunderschönen Kibwezi-Wald am besten aufgehoben sein würden. Der Kibwezi-Wald ist ein Teil des Chyulu Hills Nationalparks, ein Ökosystem, das sich zwischen den Nationalparks Tsavo und Amboseli befindet.

 

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Direkt auf der Spitze der Ndotto-Berge, in Kenyas nördlichstem Grenzbezirk, wurde ein winziges neugeborenes Elefantenbaby gefunden, das sehr verwirrt, allein und ängstlich zwischen einer Herde Ziegen und Schafe herumirrte. Das kleine Kalb fand sich offenbar sehr schnell nach der Geburt zwischen den Nutztieren der nomadischen Samburu der Gegend wieder. Es ist möglich, dass die Anwesenheit der Menschen die Mutter verschreckt hatte, nachdem ihr Kalb versehentlich zwischen die Tiere der Samburu geraten war. Die traditionellen Samburu-Hirten leben dort sehr isoliert, in einer schlecht erreichbaren Gegend Kenias, die gleichzeitig wunderschöne und majestätische Landschaften hat. Obwohl viele Samburu und ihre Nutztiere in friedlicher Koexistenz mit den wilden Tieren leben, kann der Mensch-Wildtier-Konflikt versehentlich die Ursache solcher Tragödien sein.

 


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