Molly wurde Anfang Oktober 2017 im Südosten von Simbabwe, gerettet und ins Elefantenwaisenhaus nach Harare geflogen. Bei der Untersuchung durch den Tierarzt wurde festgestellt, dass das Kalb unter einem lebensbedrohlichen Darm-Einschlag litt und Anzeichen eines Nierenversagens aufwies. Molly zeigte beunruhigende neurologische Symptome und war nicht in der Lage, in einer Linie geradeaus zu gehen. Aufgrund der Schüsse aus so naher Entfernung, die ihre Mutter töteten, litt Molly unter einem geplatzten Trommelfell.

 

Darüber hinaus stellte man bei der weiteren medizinischen Untersuchung fest, dass sie auf einem Auge blind ist. Aus diesem Grund braucht Molly eine ganz spezielle und intensive Betreuung. Vor allem benötigt sie Physiotherapie, um neurologische Bahnen wieder aufzubauen, so dass sie möglichst bald ihrer neuen kleinen Elefantenfamilie in den Busch folgen kann. Dafür wird unter anderem für Molly ein Therapie-Pool errichtet.

 

 

Sie können mit einer Spende helfen, Molly bei ihrer Rehabilitation zu unterstützen.

 

Rettet die Elefanten Afrikas e.V.
Stichwort „Molly“
   
HypoVereinsbank
IBAN: DE30 2003 0000 0621 9182 83
SWIFT/BIC: HYVEDEMM300

 

US-Großwildjäger dürfen künftig wieder Stoßzähne afrikanischer Elefanten importieren.

 

Donald Trump, in Form der US-Regierung hat das Importverbot von Elefanten- Jadgtrophäen aus Simbabwe und Sambia aufgehoben für Trophäen gejagte Tiere aus dem Zeitraum Januar 2016 bis Dezember 2018.

 

Damit wurde ein Verbot rückgängig gemacht, das Barack Obama erlassen hatte. Vorangetrieben wurde die Neuregelung von der Safari Club International Foundation und der mächtigen Waffenlobby NRA. Die Jäger haben es unter anderem auf das teure Elfenbein der vom Aussterben bedrohten Elefanten abgesehen.

 

Diese Wende dürfte die gerade eingeführten Handelsverbote  der USA und China untergraben und den illegalen Handel und damit die Wilderei wieder stärken.

 

Wenn Sie sich einsetzen wollen – hier gibt es eine Petition gegen diese Entscheidung.

 

UPDATE vom 18.11.2017

Donald Trump reagiert auf die massive Kritik von Tierschützern:
Der US-Präsident stoppte vorerst die Erlaubnis, Stoßzähne afrikanischer Elefanten zu importieren.

Wir werden weiter verfolgen, wie die USA hier weiter vorangehen werden.

Molly wurde im Save Valley Conservancy Gebiet, in der Lowveld Region im südöstlichen Simbabwe, gerettet. Ihre Mutter hatte eine Jagdgesellschaft, die Gnus jagte, angegriffen, um ihre beiden Kälber zu verteidigen. Das führte dazu, dass sie in Notwehr erschossen wurde. Der Vorfall wurde vollständig untersucht und auch wenn es ein zutiefst tragischer Zwischenfall ist, muss man leider sagen, dass in diesem Fall nicht illegal gehandelt wurde.

 

 

Während das ältere, ca. 5-7 Jahre alte, Kalb sich vermutlich der Herde angeschlossen hat, fand man das jüngere Elefantenbaby später im Busch und es wurde zunächst von einer nahe liegenden Ranch aufgenommen. Es wird vermutet, dass es 3 oder 4 Tage nach dem tragischen Abschuss seiner Mutter in örtliche Betreuung kam. Trotz der Tatsache, dass der Vorfall unverzüglich gemeldet wurde, ist es unverständlich, warum das Kalb so lange allein im Busch gelassen wurde. Weiterlesen

An den Vorstand und die Mitglieder und Förderer von Rettet die Elefanten Afrikas e.V.

 

VIELEN DANK FÜR ALLE SPENDEN

 

Im Namen der Wildlife Action Group, und ganz besonders den Scouts, möchten wir uns von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung jeglicher bedanken – seien es Geldspenden, Sachspenden oder sonstige Unterstützung.

 

Unsere Scouts patrouillieren 365 Tage im Jahr zu Fuß. Allein dieses Jahr haben wir schon 1200 Streifgänge durchgeführt, also im Durchschnitt 5 pro Tag. Ohne gute Stiefel und eine strapazierfähige Ausrüstung wie Uniformen wären die Streifgänge körperlich kaum auszuhalten. Wie sie wissen, tragen unsere Wildhüter Bundeswehrflecktarn – die deutschen Uniformen wurden 2008 bei uns durch REA eingeführt und wir haben daran nie etwas geändert. Neben dem qualitativen Wert steht die Uniform für uns auch symbolisch für unsere Freundschaft mit REA und Deutschland. Weiterlesen

Ab sofort können Sie neue Fotos Ihres Waisen-Elefanten im Shop bestellen

H I E R   geht es zum Foto-Shop

 

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