Am 23. November hatten wir die herzzerreißende Aufgabe, einen Babyelefanten aus dem Kirisia-Wald in Nordkenia zu retten, dessen Mutter schwer verletzt war – eine Gewehrkugel hatte ihr Bein zertrümmert. Es war ein furchtbares Beispiel für den Mensch-Wildtier-Konflikt, und die Elefantenkuh konnte sich wegen ihrer Verletzung gar nicht mehr bewegen. Sie konnte sich während der ganzen Zeit, in der sie beobachtet wurde, nicht bewegen und wurde von ihrem tapferen zweijährigen Kalb beschützt, das die ganze Zeit an ihrer Seite blieb.

 

 

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Unsere Kollegen von Animals United rufen zu einer Demo auf, was wir sehr gerne unterstützen:

 

circusohne17

 

 

Liebe Tierfreund_innen, liebe Tierrechtler_innen, liebe Münchner_innen, liebe Menschen aus ganz Deutschland & Umgebung,
die Welt schafft Tierzirkusse ab, immer mehr Länder und Städte entscheiden sich gegen die Ausbeutung von Tieren zu Unterhaltungszwecken. Deutschland verschläft den Anschluss und zeigt sich trotz massiven Widerstands aus der Bevölkerung rückständig. Die Mehrheit der Deutschen spricht sich gegen die Wildtierhaltung in Zirkussen aus, viele gar gegen die Verwendung jeglicher Tiere. Medien und Politiker_innen schämen sich hingegen nicht, den Tierausbeuter_innen regelmäßig zu hofieren. Staatsanwaltschaften stellen immer wieder massive Vergehen und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz fest. Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen decken fortwährend Missstände auf, Aktivist_innen protestieren kontinuierlich. Die Zahlen der Demonstrant_innen haben die letzten Jahren deutlich zugenommen, immer mehr Menschen wollen den stimmlosen Tieren ihre Stimme geben! Wir wollen sie daher abermals alle vereinen und in einer Großdemonstration gemeinsam laut werden lassen! Seid dabei!

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Direkt nach dem ersten Umzug gingen wir sofort wieder an die Arbeit, um die nächsten drei Waisen zur Auswilderungsstation in Ithumba zu bringen, damit sie sich dort ihren Freunden Oltaiyoni, Kamok und Roi anschließen können. Der inzwischen große Junge Kauro, der als winziges Baby zur gleichen Zeit wie Kamok ankam, Tusuja und das kleine Rabaukenmädchen Naseku wurden um 3 Uhr am Morgen des 31. Dezember, dem letzten Tag des Jahres 2016, darauf vorbereitet, in den LKW geladen zu werden. Das Team in Nairobi arbeitete effizient, und ohne viel Hin und Her (außer einem kurzen Zögern von Tusuja) waren die Waisen in den frühen Morgenstunden an Bord.

 

 

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Am 28. Dezember 2016 haben zwei unserer frechen Waisenhausmädchen zusammen mit der ältesten Kuh Oltaiyoni die Reise zur Auswilderungsstation in Ithumba im nördlichen Tsavo-East Nationalpark absolviert. Es hatte dort endlich geregnet, und die Gegend ist jetzt sehr grün, sodass es genau die richtige Zeit dafür war, dass einige der älteren Waisen im Waisenhaus Platz machen. Sie werden natürlich noch längere Zeit abhängig von Milch und Keepern bleiben – vielleicht noch fünf Jahre lang – bevor sie sich sicher genug fühlen, sich mit ihren Ex-Waisen-Freunden in die Wildnis auf zu machen. Trotzdem ist der häufige Kontakt zu den Ex-Waisen und ihren wilden Artgenossen, die unter den für Elefanten hervorragenden Bedingungen in Tsavo leben, für sie sehr wichtig. Das gilt vor allem für Roi und Kamok, die so langsam aus dem Waisenhaus herauswachsen und inzwischen ausnutzen, dass sie dort die Platzhirsche sind; sie benehmen sich häufig nicht mehr, und alles deutet darauf hin, dass sie etwas Erziehung von älteren Elefanten gebrauchen könnten. Der Umzug wurde für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr angesetzt, damit sie in der Jahreszeit in Ithumba ankommen, in der es viel üppiges Grün gibt.

 

 

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Donnerstag, 1. Dezember 2016
In der Nacht begann Lima Lima, gegen die Absperrung ihres Geheges zu stoßen und dabei laut zu kollern, um die anderen Waisen zum Mitmachen zu bringen. Zongoloni und Quanza waren auch gleich dabei. Als die Keeper aus ihrem Zelt kamen, um herauszufinden, warum Lima Lima und einige andere so einen Aufstand machten, sahen sie einen wilden Bullen, der am Zaun stand und die Waisen durch diesen hindurch beobachtete. Lima Lima wollte hinaus und den Bullen kennenlernen! Alamaya schrie laut, als er hörte, wie Lima Lima sich beschwerte. Als die Keeper zu den Waisen gingen und beruhigend auf sie einredeten, brach der Bulle in Richtung Wasserquelle auf. Die Babys entspannten sich wieder, und auch Murera und Sonje legten sich wieder zum Schlafen hin.

Murera erntet ein paar Wurzeln

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