Ein weibliches Elefantenbaby im Alter von etwa einem Jahr, dessen Rüssel sich fest in einer Metallschlinge verfangen hatte, wurde am Abend des 10. Februar bei Ngirare im Maasai Mara Schutzgebiet gesichtet. Es hielt sich in einer großen wilden Herde auf, und da es schon spät war, war es aussichtslos, an diesem Tag noch eine Operation ins Auge zu fassen. Das Management des Schutzgebiets sorgte dafür, dass Wildhüter über Nacht die Herde beobachteten, sodass das verletzte Kalb am nächsten Morgen leicht gefunden werden konnte; dann sollte das vom DSWT finanzierte mobile Tierarztteam mit dem Kenya Wildlife Service-Tierarzt Dr. Campaign Limo vor Ort sein und helfen. Während der Nacht ging die Herde allerdings in den Wald, was es wieder schwierig machte, das Kalb von der peinigenden Falle zu befreien, die langsam seinen Rüssel durchschnitt. Der Hubschrauber des Mara Elephant Projects wurde zu Hilfe gerufen und dem Piloten Mark Goss gelang es, die Herde vorsichtig aus dem dichten Unterholz in freies Gelände zu treiben. Es war ersichtlich, dass das Baby schreckliche Schmerzen haben musste.

 

 

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Am 28. November, als gerade dicke Regenwolken den händeringend erwarteten Regen am Ende einer langen Dürre im Tsavo-Nationalpark ankündigten, sichtete der Pilot des Tsavo Trust ein kleines Elefantenkalb, das in den Weiten nahe Aruba neben seiner zusammengebrochenen Mutter ausharrte.

 

 

Obwohl der Regen stellenweise schon begonnen hatte, war es zu spät für die Mutter gewesen, die offenbar schon eine ganze Weile um ihr Leben gekämpft hatte – den Spuren um sie herum zu urteilen. Ihr verzweifeltes Baby blieb währenddessen hilflos an ihrer Seite. Der Fall wurde sofort der mobilen Tierarzteinheit von Dr. Poghon berichtet, die gemeinsam vom David Sheldrick Wildlife Trust und dem Kenya Wildlife Service finanziert wird; zusammen mit einigen Keepern der Stallungen in Voi machte sich ein Rettungsteam auf den Weg zu den Koordinaten, die ihnen der Pilot übermittelt hatte.

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Folgende E-Mail erreichte uns vor ein paar Tagen und wir möchten diese Mail gerne mit allen unseren Paten und Förderern teilen:


Liebe Elefantenfreunde,

 

ich bin 16 Jahre alt und seit September letzten Jahres Patin des kleinen Elefantenwaisen Ndotto. Ich bewundere die Arbeit, die in Afrika für die Elefanten geleistet wird, sehr. Auch ich möchte direkt vor Ort mithelfen, doch momentan besteht dazu nicht die Möglichkeit. Trotzdem möchte ich mehr für die Elefanten tun, als nur einmal jährlich etwas Geld zu spenden. Das bewog mich dazu, ein Schutzgebet für die Tiere zu schreiben, das ich seit einigen Wochen regelmäßig mit meiner Familie bete.

 

Und nun lese ich in Eurem Newsletter, dass China den legalen Elfenbeinhandel einschränken bzw. bis Ende des Jahres ganz verbieten will! Meine Freude ist riesengroß! Gebete wirken also doch!
Ich erlaube mir, Euch mein Gebet zu schicken. Vielleicht besteht die Möglichkeit, es auf Eurer Seite zu veröffentlichen. Dann könnten viele Menschen gemeinsam beten. Das wäre toll!

 

Ich danke Euch für alles, was Ihr für die Elefanten tut. Sie sind so bedeutende und wertvolle Wesen.

 

Liebe Grüße
Nadine


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Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: Februar 2017

Auch der Februar war im nördlichen Tsavo sehr heiß und trocken. Das bedeutete auch, daß wieder viele Ex-Waisen und wilde Elefanten zum Saufen an die Stalltränke kamen, ganz besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. An einem Morgen war erst nur Ex-Waisenbulle Tomboi an der Tränke, aber wenig später war die Zahl schon auf 100 wilde Elefanten angewachsen! Es ist fast überflüssig zu erwähnen, das unser Tanklaster, der aus den Bohrlöchern und vom Tiva-Fluß Wasser herankarrt, derzeit komplett ausgelastet ist.

 

Die namhaftesten Besucher diesen Monat war Olares Herde Ex-Waisen, die am 4. Februar nach drei Monaten einmal wieder auftauchte! Die Herde besteht aus Olare, Melia, Tumaren, Kandecha, Naisula, Murka, Kitirua, Kalama, Chemi Chemi und Kibo. Sie sind bekannt für ihre weiten Wanderungen und dafür, daß sie häufig für länger nicht gesehen werden. In der späten Trockenzeit sind sie aber meistens in der Nähe des Stallgeländes. Sie sahen alle hervorragend und zufrieden aus.  Orwa, der inzwischen größte Waisenelefant, hat sich ganz besonders gefreut, endlich wieder einmal ältere Elefanten um sich herum zu haben, mit ihnen zu spielen und von ihnen zu lernen. Er tat sich bei jeder möglichen Gelegenheit mit Kalama, Kibo und Chemi Chemi zusammen, und das war nicht selten, denn die Herde war fast den ganzen Monat in der Nähe.

 

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Mittwoch, 1. Februar 2017
Heute war ein sehr verspielter Tag. Kaum waren die Waisen aus ihren Gehegen gekommen, gingen sie direkt zum Kratzfelsen, wo Faraja sich den Hintern schuffelte. Sonje kletterte auf den Felsen, um die Keeper zu beeindrucken. Im Wald kollerte Alamaya Lima Lima und Zongoloni zu, die beide weit vor ihm gingen. Lima Lima hörte ihn; sie hielt an, drehte sich um und kam, gefolgt von Zongoloni, zu ihm zurück. Die zwei tätschelten ihn zur Beruhigung, bevor sie ihn zum Wasserloch und zur Mittagsmilch eskortierten. Danach genossen sie alle ein Staubbad.

Ziwa und Mwashoti trinken ihre Milch

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