Waisen-Eli-News

Am 25. Oktober, auf dem Höhepunkt der Dürre in Tsavo, wurde dem KWS und den Teams des DSWT in Voi berichtet, dass ein weibliches Elefantenkalb Hilfe benötigte; sie war sehr geschwächt und stand unter einem Baum auf der Rukinga-Ranch.

 

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In den Weiten der Maasai Mara war ein etwa vier Jahre alter Elefant verwaist, von dem alle hofften, dass er es schaffen würde, ohne seine Mutter zu überleben und sich wieder seiner Familie anzuschließen, mit der er weiter in der Wildnis leben könnte. Es kam aber anders, denn seit dem Tod seiner Mutter blieb er auf sich allein gestellt. Die Betreiber der Lodges und deren Besucher beobachteten den kleinen einsamen Elefanten über mehrere Monate, in der Hoffnung, dass er eines Tages wieder von einer Herde aufgesammelt werden würde. Doch das passierte nie.

 

 

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Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: Januar 2017

 

Ithumba ist sehr trocken, so daß die Ex-Waisen häufig zum Saufen, Luzerne fressen und Suhlen ins Stallgelände gekommen sind. Mutaras Herde mit Sities, Turkwel, Kainuk, Kanjoro, Suguta, Makireti, Kilabasi, Chaimu und Kilaguni waren fast den ganzen Monat in der Nähe. Etwa jeden fünften Tag warteten sie am Morgen, bis die Waisen aus ihrem Gehege gelassen wurden und sie zusammen Luzerne fressen konnten. Die jungen Bullen, besonders Orwa und Enkikwe, freuen sich besonders über die älteren Sparringpartner unter den Ex-Waisen, während Wendis Herde sich eher auf die Jüngsten, Wiva und Gawa, konzentriert! Wendis Herde wurde diesen Monat ebenfalls öfter gesehen, besonders gegen Monatsmitte, und manchmal hatten sie sogar die Bullen Buchuma und Tomboi im Schlepptau. Am 14. Januar kam Wendi mit ihrer ganzen Herde: ihr Baby Wiva, Galana und deren Baby Gawa, Loijuk, Lualeni und sein Freund Taita, Chuyulu, Lenana, Zurura, Meibai, Sidai, Makena, Naserian, Ithumba, Jungbulle Ololoo und der 14-jährige Bulle Tomboi. Wiva verwickelte Roi schnell in einen Ringkampf und spielte später noch mit Olsekki, Laragai, Bomani und Narok. Wiva und Gawa sind mopsfidel, besonders Wiva ist super-aktiv und ist ständig in Bewegung. Ganz wie ihre Mutter steht sie gerne im Rampenlicht und veralbert ihre Artgenossen! Orwa spielte zuerst eine Weile mit Ololoo und versuchte später sich zusammen mit Oltayoni den Ex-Waisen anzuschließen! Aber die Keeper holten sie zurück, denn für eine Nacht im Busch sind sie noch zu jung. Anfang des Monats wollte Oltaiyoni schon einmal einen Ausflug mit ein paar älteren Bullen unternehmen, die sich unter die Waisen gemischt hatten. Nach ein paar freundlichen Rufen hat sie es sich jedoch zum Glück noch einmal anders überlegt!

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Sonntag, 1. Januar 2017
Am Morgen standen Mutara, Sities, Turkwel, Kainuk, Kanjoro, Suguta, Makireti, Kilabasi, Chaimu und Kilaguni vor den Stallungen bereit, noch bevor die Kleinen herauskamen. Als es soweit war, gingen Boromoko und Sirimon zu Kanjoro und tauschen morgendliche Grüße mit ihm aus, indem sie Rüssel umschlangen. Die Jungs waren dann in Spiellaune, als sie zu den Weidegründen gingen. Enkikwe forderte Kanjoro heraus, aber es dauerte nicht einmal eine Minute, bis er geschlagen war. Orwa übernahm und attackierte Kanjoro, während Sities mit Vuria rangelte. Vuria war aber der kräftigen Sities auch nicht gewachsen. Orwa, der gerne mit Älteren kämpft, ging dann weiter zu Kilabasi und nahm sich später auch Sities vor. Garzi versuchte sich an Kanjoro und erreichte immerhin ein Unentschieden.
Draußen im Busch übte sich Vuria eine Weile am Umstoßen von Bäumen, um für die Ringkämpfe mit seinen älteren Kollegen zu trainieren. Als er genug hatte, forderte er Chaimu heraus; aber es reichte nicht, und er verlor wieder deutlich. Narok graste zusammen mit Naseku, Kauro und Kamok, während sich Lemoyian mit Kilabasi und Makireti zusammenschloss. Vuria verwickelte dann Barsilinga in ein Kräftemessen, das unentschieden endete.
Zum mittäglichen Schlammbad wurden die Waisen von den Ex-Waisen begleitet. Zwei wilde Bullen, die zuvor schon angekommen waren, fraßen ein Stück entfernt. Nachdem Oltaiyoni ihre Milch getrunken hatte, setzte sie an, sich den wilden Bullen anzuschließen, und die Keeper mussten eingreifen und sie zu ihren Freunden zurückholen. Sie wollte nicht so recht und ging immer wieder ein Stück den Bullen hinterher, auch wenn die Keeper sie riefen. Am Ende gelang es ihnen aber, sie von den wilden Bullen loszueisen und zurückzubringen. Nach dem Schlammbad staubten sich die Waisen noch ein und gingen dann zurück zum Grasen.
Am Nachmittag machten sie es sich am Kanziku gemütlich. Vuria unterbrach kurz das Fressen, um sich ein Staubbad zu gönnen. Naseku fühlte sich ganz offensichtlich wohl, und man hätte meinen können, sie wäre schon seit Jahren in Ithumba zu Hause – ganz im Gegensatz zu Kauro, der immer nahe bei den Keepern graste. Naseku übernahm sogar ab und zu das Kommando über die Gruppe und manövrierte sie in die Richtung, in die sie gerade gehen wollte. Am Abend eskortierten die jüngeren Ex-Waisen die Kleinen zurück zu den Stallungen und machten sich dann in unbekannte Richtung auf, während die Waisen in ihre Gehege zurückgingen.

Kilabasi spielt mit Orwa

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Sonntag, 1. Januar 2017
Nach der morgendlichen Fütterung um 6 Uhr rannten die Babys zur Laderampe, um sich an deren Wänden zu kratzen. Sie alle genossen es, ihre Hintern und Hälse an der rauhen Oberfläche zu schuffeln. Mwashoti drehte sich um und wollte Alamaya drohen, wobei er laut trompetete. Alamaya ließ sich aber von Mwashotis Trompeten überhaupt nicht beeindrucken und futterte einfach weiter. Er sammelte Blätter auf und steckte sie sich in den Mund. Mwashoti ließ seinen Frust darüber, dass er von Alamaya einfach ignoriert wurde, an den nahegelegenen Büschen aus. Als er keine Lust mehr hatte, darin herumzutrampeln, versuchte er, auf Sonje zu klettern, die gerade ihren Bauch auf dem Boden kratzte. Er nahm das als Einladung zum Spielen und machte sich daran, auf sie zu krabbeln. Sonje störte das in keinster Weise, denn Mwashoti als eines der Babys der Gruppe, darf das natürlich.

Die Waisen kratzen sich fleißig

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