Narok

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: September 2018

 

Die Interaktionen innerhalb der Elefantengruppe, aber auch mit anderen Tieren, ist immer wieder sehr unterhaltsam. Elefanten bleiben meistens unter sich, aber so lange sie noch klein sind, sind sie auch extrem verspielt und frech. Ihre Suhle lieben sie über alles und mögen sie beim besten Willen nicht mit anderen teilen, ganz besonders nicht mit den Warzenschweinen. Weiterlesen

Mittwoch, 26. September 2018

Orwa und Kamok an den Stallungen

Narok tritt nach Siku aus

Mundusi macht sich bereit für den neuen Tag

Mittwoch, 26. September 2018
Galana und ihre kleine Herde, bestehend aus Töchterchen Gawa, Sunyei und Siku, Lualeni, Chyulu, Lenana und Ololoo kam am Morgen zum Luzernenheufrühstück. Außerdem waren auch Tomboi, Rapsu, Taita, Orwa, Narok, Bomani und Kainuk da. Kainuk scheint sich jetzt Naroks Gruppe angeschlossen zu haben, denn ihre beste Freundin Turkwel aus Mutaras Gruppe erholt sich noch bei den Waisen von dem Angriff der Löwen. Siku ging hinter Narok vorbei und bekam einen Schrecken, als diese plötzlich nach hinten austrat. Während sie noch überlegte, womit sie das verdient haben könnte, trat Narok noch einmal und verpasste sie nur knapp! Sie beeilte sich, aus dem Weg zu gehen und suchte Schutz bei Esampu. Diese wiederum fraß gerade Luzernenheupellets und wollte nichts davon abgeben – also verscheuchte sie die kleine Siku ebenfalls. Siku flüchtete sich daraufhin zu ihrer Mutter. Gawa kam mit und legte ihr mitfühlend den Rüssel auf den Rücken. Kurz nachdem sie in den Busch aufgebrochen waren, verabschiedeten sich die Ex-Waisen, zusammen mit Laragais Ausreißergruppe. Nach dem Schlammbad ging Naseku voran zum Staubbad, und Kamok und Dupotto gaben den Weg zurück zu den Weidegründen vor. Die Rebellen um Laragai tauchten gegen 22 Uhr auf und wurden von den Keepern, die Nachtwache hatten, in ihr Gehege gelassen.

Mittwoch, 19. September 2018
Am Morgen kamen Orwa, Narok, Bomani und Kainuk zu Besuch, und Kainuk ging ins Gehege, um sich ein wenig mit ihrer alten Freundin Turkwel zu unterhalten. Sie ist seit einigen Wochen wegen ihrer Löwenverletzungen und ihres verlorenen Schwanzes in Behandlung, aber ihre Wunden heilen gut. Karisa, Maramoja und Rapa nahmen Zweige mit aus dem Gehege, und Kainuk machte es ihnen nach und kam genießerisch kauend wieder heraus. Während die meisten Waisen in aller Ruhe die Luzernenheupellets futterten, machte Ukame ihrem Namen – der soviel wie „Dürre“ bedeutet, da sie während einer langen Trockenperiode gerettet wurde – alle Ehre; wie ein ausgehungertes Kind schaufelte sie sich die Pellets in den Mund und konnte nicht genug bekommen. Ein wilder Bulle schaute den Waisen zu und probierte auch eines der Pellets. Er beschloss aber, dass sich die Mühe nicht lohnte – ein Elefant seiner Größe müsste eine Menge Pellets futtern, um satt zu werden! Karisa fegte wie ein Derwisch umher und war von Staubwolken umgeben. Dann tat er so, als ob er Tusuja herausfordern wollte.

Sonntag, 16. September 2018
Mutaras Gruppe kam bei Sonnenaufgang zusammen mit Orwa, Narok, Bomani, Kilaguni und Chaimu zu den Stallungen und wartete darauf, dass die Waisen herauskamen. Als es soweit war, gab es morgendliche Begrüßungen, und alle widmeten sich dem Luzernenheufrühstück. Kithaka erspähte Perlhühner, die zur Tränke kommen wollten, und rannte ihnen entgegen, um sie zu verscheuchen. Die Vögel machten es ihm aber nicht leicht, da sie in der Gegend verstreut herum flitzten. Sie hielten Kithaka eine Weile in Atem, bis es ihm zu anstrengend wurde und er aufgab. Danach konnten sie endlich in Ruhe ihren Durst löschen. Auf dem Weg hinaus in den Busch forderte Karisa Namalok zum Kräftemessen heraus. Das lockte auch Wanjala und Tusuja an, die es ihnen nachmachten. Bomani kam jedoch dazu und trennte die beiden, weil er selbst mit Tusuja spielen wollte. Dieser ärgerte sich aber darüber und weigerte sich; er ging stattdessen lieber grasen. Rapa kniete sich hin, damit er ein paar Pflanzen, denen die Trockenheit noch nicht so sehr zugesetzt hatte, ausgraben konnte. Beim Mittagsschlammbad war neben zehn wilden Bullen auch ein Warzenschwein zum baden gekommen. Es hatte allerdings nicht mit Galla und Karisa gerechnet, die es gleich wieder verscheuchten.

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