Olsekki

Sonntag, 22. Juli 2018
Am Morgen war die Stimmung angespannt, weil die Löwen nahe bei den Stallungen versucht hatten, ein paar Elefanten anzugreifen, die zum Saufen gekommen waren! Mutaras und Olares Herden, Chaimu, Kilaguni, Kilabasi und Makireti waren sehr nervös, als sie an der Auswilderungsstation ankamen. Sie beschlossen, in der Nähe der Keeper und der Waisen zu bleiben und waren den ganzen Vormittag unruhig und sprangen beim kleinsten Geräusch auf. Zur Schlammbadzeit brannte die Sonne, und die gesamte Herde wälzte sich im Wasserloch. Fünf Bullen kamen zum Saufen und schlossen sich Enkikwe, Olsekki, Lemoyian und Siangiki an der Tränke an. Am Nachmittag verabschiedeten sich die jungen Ex-Waisen, nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatten, und es kehrte wieder Ruhe ein.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Namalok rangelt mit Galla

Mteto, Esampu und Mundusi kommen zum Schlammbad

Olsekki spielt im Wasser

Donnerstag, 19. Juli 2018
Mutaras Gruppe und Yattas Ex-Waisen-Herde leisteten den Waisen beim Luzernenheufrühstück Gesellschaft. Gegen 11 Uhr führten Mteto, Mundusi und Esampu, die nun seit etwas mehr als einem Monat in Ithumba sind, den Weg zum Schlammloch an. Sie kennen sich inzwischen schon so gut aus, als wären sie schon immer hier gewesen. Nachdem sie ihre Flasche geleert hatten, gingen sie wie selbstverständlich zur Tränke, um auf ihre Freunde zu warten. Das Wetter war warm genug, um zu baden, und Esampu, Mteto, Olsekki, Naseku und Roi planschten besonders ausgelassen im Wasserloch herum. Danach gab es noch ein Staubbad, bevor Maramoja die anderen zurück zu den Weidegründen führte. An den Stallungen kamen am Nachmittag 14 wilde Bullen zum Saufen vorbei – es kommen langsam wieder mehr wilde Elefanten zu den Stallungen, was darauf schließen lässt, dass die Wasserlöcher in der Umgebung nun langsam ausgetrocknet sind.

Sonntag, 8. Juli 2018

Bongo grast zusammen mit Baby Nusu

Siangiki und Olsekki grasen zusammen

Die Waisen stauben sich nach dem Schlammbad ein

Mittwoch, 4. Juli 2018
Mutara und ihre Kollegen schlummerten am Morgen selig vor den Gehegen und wachten erst auf, als die Waisen herauskamen. Kurz darauf tauchten auch Kasigau, Kilaguni, Meibai, Melia, Chemi Chemi und Chaimu auf. Tusuja nutzte die Gelegenheit, um Meibai in ein Kräftemessen zu verwickeln. Turkwel plauderte mit Enkikwe und fragte ihn, wie es ihm ging. Danach ging Enkikwe zur Tränke und schloss sich dort einem wilden Bullen an, der gerade seinen Durst löschte. Als es langsam auf in den Busch ging, kamen Enkikwes beste Freunde Siangiki und Olsekki zu ihm und holten ihn ab. Er wollte das leckere Luzernenheu ungern zurücklassen, also nahm er ein Häufchen mit dem Rüssel mit. Eine Stunde später kam Yattas Herde an der Station vorbei, zusammen mit vier wilden Bullen. Sie suchten noch ein paar Reste des Luzernenheus zusammen, bevor sie den Kleinen folgten. Bei der Begegnung mit ihnen schafften sie es irgendwie, Sapalan mitzunehmen, und die Keeper bemerkten erst beim Mittagsschlammbad, dass er fehlte. Sie starteten sofort eine Suchaktion, aber von Yattas Herde war schon keine Spur mehr. Als es dunkel wurde, mussten sie die Suche aufgeben, und es blieb ihnen nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass die Ex-Waisen Sapalan in der Nacht oder am Morgen zurückbringen würden. Er ist ein ziemlich unabhängiger Junge und ist häufig allein unterwegs; er hat sich auch schon das eine oder andere Mal von den Keepern davongeschlichen, aber bisher haben sie ihn immer wiedergefunden.

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