Roi

Sonntag, 24. September 2017
Am Morgen soffen zwei wilde Elefantenkühe mit drei Babys an der Tränke, als die Waisen zum Luzernenheu gingen. Shukuru und Lemoyian kratzten sich an den Felsen, bevor es zu den Weidegründen ging. Dort rangelten Boromoko und Sirimon fröhlich, und Lemoyian und Olsekki trugen woanders einen Ringkampf aus. Roi und Kamok gingen den Waisen dann zur Mittagsmilch voran. Am Schlammloch warteten schon wilde Elefanten auf das Wasser, und sie gingen brav zur Seite, als der LKW kam und die Tränke füllte. Danach konnten sie ihren Durst löschen. Ein paar der Waisen schlossen sich den wilden Bullen im Schlammloch an, die dort schon spielten und aufeinander herumkletterten. Boromoko machte es ihnen nach und krabbelte auf Naseku. Enkikwe forderte währenddessen Sirimon im Schlamm zum Kräftemessen heraus. Schließlich gingen die Waisen staubbaden und danach zurück zum Grasen. Sie hatten alle Hände voll zu tun, genug zum Fressen zu finden, da es immer noch sehr trocken ist. Sie sahen aber zufrieden aus, wie sie so als Herde im Busch grasten, und Kamok führte sie am Abend zurück zu den Stallungen, wo die Milch wartete. Dort waren im Lauf des Tages einige wilde Bullen vorbeigekommen, darunter Half Trunk, wie auch Mutaras Gruppe. Spät am Abend tauchte auch Narok mit ihren Kollegen Sities, Orwa, Bomani und Vuria auf. Sie sahen alle gesund und munter aus, was sehr erfreulich ist, bei der großen Trockenheit, die zurzeit herrscht.

Mittwoch, 13. September 2017

Sokotei spielt mit Lemoyian

Boromoko spielt mit Olsekki, wilde Bullen im Hintergrund

Roi knabbert an einem Zweig

Shukuru geht voran

Mittwoch, 13. September 2017
Am Morgen kamen nur drei wilde Bullen um Saufen, und nach dem Luzernenheufrühstück brachte Shukuru die Waisen zum Grasen zum Kanziku. Lemoyian und Sokotei hatten ein ausführliches Kräftemessen, das unentschieden endete. Die anderen konzentrierten sich aufs Futtern, bis gegen 10:30 Ex-Waise Tomboi auftauchte und die Kleinen zum Schlammbad begleitete. Dort wollte sich Lemoyian, nachdem er seine Flasche geleert hatte, noch Milch von Olsekki schnappen. Die Keeper passten aber auf, sodass er erfolglos davonging und in einigem Abstand auf Olsekki wartete, um sich an ihm zu rächen. Olsekki war jedoch schlau und nahm einen Umweg zur Tränke, nachdem er seine Milch getrunken hatte. Es war leicht bewölkt, und keiner der Waisen wollte baden, sodass nur Tomboi und zwei wilde Bullen sich im Schlamm wälzten. Roi hob einen Zweig auf, der vermutlich von einem wilden Elefanten fallengelassen worden war, und schälte ihn weiter, während die anderen sich aufs Saufen verlegten. Den Nachmittag verbrachten die Waisen in der Gegend zwischen dem Ithumba-Berg und Imenti, und auf dem Weg zurück nach Hause genehmigten sich Shukuru und ihre Freunde noch einmal eine Abkühlung, denn es war inzwischen recht heiß geworden. Abends tauchten noch einmal Galana, Gawa, Loijuk, Lenana und eine wilde Elefantenkuh an den Stallungen auf und löschten ihren Durst.

Sonntag, 10. September 2017

Roi kratzt sich am frühen Morgen

Olsekki plaudert mit einem wilden Baby

Roi sagt dem wilden Baby Hallo

Orok mit den Waisen im Schlammbad

Sonntag, 3. September 2017
Am Morgen schlossen sich Galana mit Baby Gawa, Loijuk, Kilaguni, Kasigau, Ithumbah, ein wilder Waisenelefant und ein weiterer wilder Elefant den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Schließlich kamen auch noch Bongo und Narok, die gerade ohne Orwa, Teleki, Bomani und Vuria unterwegs sind, aus östlicher Richtung an. Teleki hat sich Nasalot angeschlossen, während die drei Jungs, Orwa, Bomani und Vuria ihre eigene kleine Gruppe gegründet haben. Wir werden sehen, wie sie sich in Zukunft organisieren. Kamok ging zu den Weidegründen voran, wo Lemoyian, der Ringkämpfe liebt, Sokotei herausforderte, und Sirimon Tusuja. Gegen 10 Uhr kamen auch noch Olares und Makiretis Gruppen zu Besuch, und beim Schlammbad noch einmal 38 wilde Bullen. Nachmittags, am oberen Kalovoto spielten Olsekki und Boromoko gerade miteinander, als Roi vorbeiging; daraufhin drehte sich Olsekki um und kletterte auf sie. Sirimon kam dazu und schob ihn herunter, aber er tat das nicht, um Roi zu helfen, denn sofort kletterte er selbst auf sie! Kithaka rollte sich auf dem Boden herum, und Enkikwe machte auch mit.

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