Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.11.2020

Montag, 30. November 2020
Heute erschienen Zongoloni und die drei Jungs Ziwa, Faraja und Jasiri wieder einmal zu einem kurzen Besuch bei der Waisenherde. Die Keeper hätten die vier kaum bemerkt, wenn nicht Lima Lima, die sie schon gewittert hatte, sie darauf aufmerksam gemacht. Die Auswilderer sagten kurz Hallo und begrüßten die Keeper, die sich sehr freuten, und machten sich dann gleich wieder auf den Weg. Murera und Sonje waren so damit beschäftigt, sich um Luggard zu kümmern, dass sie den Besuch gar nicht mitbekamen. Enkesha war aber natürlich nicht zu bremsen und rannte mit wedelnden Ohren und erhobenem Schwanz im Wald herum; sie war begeistert, ihre Freundin Zongoloni wiederzusehen! Shukuru hielt sich wie immer aus den überschwenglichen Begrüßungen heraus und graste in aller Ruhe für sich. Ein Keeper ist immer in ihrer Nähe, und wenn es am Abend Zeit wird, zur Auswilderungsstation zurückzukehren, suchen sie die anderen und folgen ihnen nach Hause.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.11.2020

Montag, 30. November 2020
Am Baobab-Wasserloch beeilten sich die Waisen heute, ihre Flaschen zu leeren, und gingen dann auf den frischen Erdhaufen spielen. Ndii und Tahri legten sich hin und rollten aufeinander herum, und auch Sagala, Rorogoi und Embu spielten miteinander. Ngilai wollte Godoma zu einem Ringkampf überreden, aber Godoma hatte keine Lust. Sie machte sich stattdessen lieber schon einmal wieder auf zum Grasen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.11.2020

Montag, 30. November 2020
Am Nachmittag grasten die Waisen in der überfluteten Umgebung des Kalovoto-Flusses. Tusuja und Namalok schlichen sich davon, ohne dass die Keeper es bemerkten. Jetzt, da die Büsche und Bäume sprießen und die Vegetation wieder dicht ist, fällt es den Keepern nicht leicht, ihre Schützlinge in der Wildnis alle im Auge zu behalten! Sie bemerkten erst, dass jemand fehlte, als es am Abend zurück nach Hause ging. Eine Stunde nachdem die Herde wieder an der Auswilderungsstation angekommen war, erschienen die beiden Ausreißer aber von ganz allein an den Stallungen, und die Keeper konnten ihre Suche beruhigt einstellen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.11.2020

Montag, 30. November 2020
Am Morgen war Ambo als erster draußen, und er kratzte sich zuerst einmal am Mauervorsprung. Kurz darauf kamen auch die anderen heraus und machten sich daran, Luzernenheu zu futtern. Ambo schien es aber wie immer eilig zu haben, als ob er es nicht verstehen konnte, dass alle das trockene Heu futtern wollten, wo es doch jetzt so viel frisches Grün in der Wildnis gibt! Er kollerte und begann loszulaufen, und die anderen folgten ihm. Sie waren allerdings wohl hauptsächlich besorgt, dass Ambo sich ganz allein in den Busch aufmachen würde, wofür er doch noch zu jung ist!

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 30.11.2020

Montag, 30. November 2020
Am Morgen sah es so aus, als ob es bald regnen würde, aber so richtig fing es doch nicht an. Die Waisen gingen wie üblich hinaus in den Wald, und Kiasa und Maktao verwickelten sich in einen kleinen Ringkampf, um sich aufzuwärmen. Sie streckten die Rüssel in die Höhe und schoben sich gegenseitig vor und zurück. Es sah sehr lustig aus, und nach einer Weile waren sie so begeistert von ihrem Spiel, dass sie nacheinander laut trompeteten. Das erschreckte Bondeni und Naleku, und die beiden kamen neugierig herbei, um zu sehen, was hier los war. Schließlich begannen auch sie zu spielen; sie rannten begeistert im Gebüsch herum und schubsten sich dabei gegenseitig ein wenig. Vermutlich kam es ihnen auch gelegen, dass sie sich dabei ein wenig aufwärmten. Schließlich kehrten sie wieder zur Herde zurück, die sich schon für die Milchfütterung bereit machte.