Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.06.2019

Sonntag, 30. Juni 2019
Als Ambo am Morgen sein Häufchen Luzernenheu gefressen hatte, blieb er neben der Akazie vor den Stallungen stehen und hob den Rüssel, um herauszufinden, wer da aus östlicher Richtung kam. Kurz darauf tauchte ein einzelner wilder Bulle auf und ging geradewegs zur Tränke. Ndiwa nahm ihren Mut zusammen und stellte sich zum Saufen neben ihn an die Tränke. Als sie zufrieden war, brach sie kollernd in den Busch auf. Ihre Freunde hörten sie und gingen ihr brav hinterher. Kuishi kam an einem Baumstumpf vorbei, an dem sie schön ihren Bauch kratzen konnte. Pare und Mundusi verwickelten sich in einen Ringkampf, bei dem Pare sich auf dem Boden herumrollte und Mundusi stand. So ging es eine ganze Weile, bis Pare schließlich beschloss aufzustehen, weil er zu verlieren drohte! Beim Mittagsschlammbad war es heiß, und Malima und Mapia gingen zielstrebig zum Wasserloch, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Kuishi rollte sich lieber auf dem Boden herum, während die anderen das Staubbad nach dem Schlammbad nahmen. Mutaras, Naroks und Olares Gruppen kamen dazu, und Mutara unterhielt sich eine ganze Weile mit Turkwel. Jotto war der erste, der wieder aufbrach, während Olare noch mit Ambo spielte. Die Ex-Waisen verbrachten den Nachmittag zusammen mit den Waisen und eskortierten sie dann am Abend zurück zur Auswilderungsstation.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.06.2019

Samstag, 29. Juni 2019
Am Morgen war alles ruhig und niemand störte die Waisen beim Luzernenheufrühstück. Nach einer Weile tauchte Buchuma auf, und die Kleinen freuten sich ihn zu sehen und umringten ihn an der Tränke. Manche von ihnen soffen nicht einmal, sondern waren einfach nur da, um ihn anzuhimmeln! Nachdem er seinen Durst gelöscht hatte, verabschiedete sich Buchuma wieder, und die Waisen machten sich zum Grasen östlich des Ithumba-Bergs breit. Mundusi startete ein Kräftemessen mit Rapa, und Mapia kratzte sich den Hals an einem schönen Baum. Ndiwa kam dazu und schob ihn zur Seite, damit sie den Kratzbaum auch benutzen konnte. Tusuja rollte sich auf dem Boden herum und nahm ein Staubbad, bei dem sich ihm Mapia, Malkia, Mundusi, Kuishi, Karisa, Roi und Naseku anschlossen. Zur Schlammbadzeit war es heiß, aber nur Karisa wollte baden gehen. Jotto übernahm das Kommando auf dem Weg zurück zu den Weidegründen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.06.2019

Dienstag, 25. Juni 2019
Als die Waisen am Morgen herauskamen, schlossen sich ihnen Mutara, Kainuk, Kanjoro, Suguta, Kasigau, Chaimu, Kilaguni und Sities an. Kasigau stand im Mittelpunkt des Interesses, und die milchabhängigen Waisen drängelten sich um ihn herum. Malkia trat nach Kuishi aus, die gerade hinter ihr vorbei ging; Kuishi wich geschickt aus und hielt sich danach sicherheitshalber von Malkia fern. Während alle zum Grasen aufbrachen, verwickelten sich Garzi und Kanjoro in ein Kräftemessen. Kurz vor Mittag staubten sich Tusuja, Namalok, Sana Sana, Kuishi, Siangiki und Karisa ein wenig ein, und danach ging es zur Mittagsfütterung. Malkia führte auf dem Weg zur Milch die erste Gruppe an, Maramoja die zweite, Esampu die dritte, und Jotto kam an der Spitze der vierten Gruppe an. Auf das Schlammbad hatte niemand so richtig Lust, da es bewölkt war – nur Tusuja schloss sich Olare und ihren Kollegen, die kurz vorher aufgetaucht waren, im Wasserloch an. Garzi und Lemoyian hatten einen kurzen Ringkampf, bevor sie sich in eine andere Richtung aufmachten als der Rest der Waisen. Am Nachmittag unterhielt sich Naseku ein wenig mit Wanjala, und gegen Abend kamen alle wieder zurück zu den sicheren Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.06.2019

Dienstag, 11. Juni 2019
Am Morgen kamen die Waisen gutgelaunt aus den Gehegen, und nach dem Luzernenheufrühstück und etwas Wasser brachen sie auf zu den Weidegründen. Mundusi und Pare vertieften sich erst einmal in ein Kräftemessen, und Namalok nahm es mit Sapalan auf – dieser ließ sich aber nicht beeindrucken, und so graste Namalok bald weiter. Esampu plauderte kurz mit Enkikwe und erkundigte sich wohl, wie es seiner Verletzung ging. Karisa, Tusuja und Olsekki spielten eine Weile mit der losen Erde. Gegen 9 Uhr am Morgen kam der Transporter mit Jotto und Ambo an. Kuishi, Mapia, Malima und Malkia waren die ersten, die die beiden begrüßten, und nach einem kurzen Hallo gingen sie wieder hinaus zum Grasen. Jotto bekam bald mit, wie viel heißer es in Ithumba ist – in solchen Situationen bespritzen sich Elefanten häufig mit etwas Wasser aus dem eigenen Magen, um sich abzukühlen. Zur Schlammbadzeit war es aber wieder erträglich, und so wollte niemand so richtig baden. Nur Esampu ging kurz hinein, während Kamok mit Tusuja spielte und Wanjala mit Ambo. Am Nachmittag lernten die beiden Neuankömmlinge die Gegend westlich des Ithumba-Bergs kennen. Ambo schien sich recht wohl zu fühlen und spielte viel mit den anderen Waisen, Jotto allerdings blieb immer in der Nähe seiner vertrauten Keeper.