Waisenblogs-Beitrag Voi, 27.06.2019

Donnerstag, 27. Juni 2019
Als die Waisen am Nachmittag am Baobab-Wasserloch waren, füllte der Transporter gerade Wasser nach, da viele wilde Elefanten dort gewesen waren und alles leer gesoffen hatten. Eine neue Herde kam gerade an und kümmerte sich gar nicht um die Keeper am Wassertransporter. Sie sahen Mbirikani an der Spitze der Herde und vermuteten, dass sie in der vorigen Nacht mit ihnen zusammen gegrast hatte. Die Waisen folgten der Herde eine Weile, während immer neue wilde Elefanten am Wasserloch ankamen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 19.06.2019

Mittwoch, 19. Juni 2019
Als die Waisen sich in östlicher Richtung am Mazinga-Berg entlang voran grasten, bemerkten Ishaq-B und Kihari, dass Mbirikani weiter oben graste. Sie war die ganze Nacht schon dort gewesen, und die beiden schlossen sich ihr an. Sie blieben auch bei ihr oben, als der Rest der Herde zum Wasserloch ging. Sogar am Abend kamen Kihari und Ishaq-B nicht mit zurück zu den Stallungen, sondern blieben über Nacht mit Mbirikani oben auf dem Berg.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 15.06.2019

Samstag, 15. Juni 2019
Murit wartete am Morgen am Kratzfelsen darauf, dass Bada ihm Platz machte, aber er kam nicht mehr zum Zug, bevor die Waisen in den Busch aufbrachen. Nach der Milchfütterung am Baobab-Wasserloch lud Ndii die anderen zum Schlammbad mit ihr ein, aber sie zögerten – es schien zwar die Sonne, aber es wehte auch ein kühler Wind. Zur Überraschung aller sprang Embu zum Spielen ins Wasser und rollte sich fröhlich herum. Danach badete noch Mbirikani und – kurz bevor es wieder zurück zum Grasen ging – noch Bada. Als er wieder herauskam, begrüßte er noch eine wilde Herde, die zum Saufen kam, bevor er seinen Freunden folgte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 05.06.2019

Mittwoch, 5. Juni 2019
Die Neulinge aus Nairobi, Emoli, Sagala und Tagwa, schliefen in der Nacht zum ersten Mal in den größeren Gehegen der Auswilderungsstation; sie schienen sich noch nicht so recht daran gewöhnt zu haben, denn in der Nacht hörte man sie ab und zu laut bellen. Am Morgen kamen sie heraus und bekamen ihre Milch. Danach rollte sich Kenia auf dem Boden herum und lud die Kleinen ein mitzuspielen. Tahri ließ sich nicht lange bitten und kletterte ihr auf dem Bauch herum. Arruba staubte sich schon einmal mit roter Erde ein, während Mashariki am Rand des Wasserlochs spielte. Nelion schloss sich schließlich Arruba an, genauso wie danach noch Tahri, Kihari und Panda. Sagala kümmerte sich um Tagwa, und Arruba kam herbei, um Hallo zu sagen, bevor die ganze Herde in den Busch aufbrach. Um die Mittagszeit kamen die Waisen dann zu ihrer Milch zu den Stallungen zurück, da in der Nähe des Baobab-Wasserlochs gerade ein großes Rudel von zehn Löwen ein Zebra fraß. Arruba, Mashariki und Embu gönnten sich ein herrliches Schlammbad im Wasserloch, bevor sie sich noch einstaubten. Als sie aus dem Wasser kamen, ging auch noch Mbirikani hinein, um ein wenig zu schwimmen.