Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.10.2019

Mittwoch, 23. Oktober 2019
Murera kam am Morgen – wie üblich leicht humpelnd – aus ihrem Gehege und schien schlechte Laune zu haben. Sie hackte auf Quanza und Jasiri herum und ließ ihnen keine Ruhe beim Luzernenheufrühstück. Faraja ging ihr lieber aus dem Weg, denn an allen schien sie etwas auszusetzen zu haben – außer natürlich an ihrem Liebling Mwashoti! Als die Waisen dann in den Umani-Hügeln ankamen, schien sie aber wieder besser gelaunt zu sein. Sie war wieder freundlich zu allen, auch zu Quanza, und die anderen grasten wieder mit ihr zusammen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.10.2019

Sonntag, 20. Oktober 2019
Am Morgen begann es zu regnen, als die Waisen gerade ihre Milch tranken. Daher wollte keiner von ihnen Luzernenheupellets, die die Keeper schon für sie ausgestreut hatten, fressen, sondern folgten gleich Murera und Mwashoti hinaus in den Wald. Die Waisen mögen die Pellets nicht, wenn sie nass sind.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.10.2019

Samstag, 19. Oktober 2019
Als die Waisen zur mittäglichen Fütterung kamen, sahen sie sehr durstig aus. Shukuru kam als erste angerannt und ließ die anderen hinter sich. Mwashoti, Alamaya und Zongoloni kamen ein paar Minuten danach, und Shukuru, die inzwischen fertig getrunken hatte, ging schon einmal zum Wasserloch, während die anderen noch mit ihrer Milch beschäftigt waren, um den raufenden Jungs aus dem Weg zu gehen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.10.2019

Freitag, 18. Oktober 2019
Alamaya und Mwashoti stritten sich in der Nacht um das Wasser in ihren Tränken. Alamaya bediente sich an Mwashotis Wasser, und als dieser sah, wie der Wasserspiegel in seiner Tränke immer weiter sank, stieß er heftig gegen die Holzpfosten zwischen den Gehegen, um Alamaya davon abzuhalten und ihn dazu zu bringen, sein eigenes Wasser zu saufen. Die beiden machten so viel Lärm, dass die Keeper herauskamen und beruhigend auf sie einreden mussten. Mwashoti hörte schließlich auf zu zetern, und Alamaya beruhigte sich daraufhin auch wieder. Da erst bemerkte er, dass sich hinter seinem Rücken Shukuru an einigen Zweigen seines Grünfutters bedient hatte!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.10.2019

Donnerstag, 17. Oktober 2019
Murera und Sonje kamen am Morgen aus ihrem Gehege und gingen schnurstracks zu den Luzernenheupellets. Jasiri und Faraja kamen dazu, aber begannen erst einmal ein ausführliches Kräftemessen. Quanza und Lima Lima schienen zu überlegen, wie sie die beiden besänftigen konnten, ohne selbst Opfer der Rowdys zu werden. Murera kümmerte sich nicht um die raufenden Jungs, sondern ging zu einer Stelle, an der die wilden Elefanten in der Nacht große Äste der Gelbfieber-Akazien liegen gelassen hatten. Zusammen mit Mwashoti ließ sie sich die Leckerbissen schmecken, und als sie fertig waren, kollerte sie Mwashoti zu, bevor alle zu den Wasserquellen aufbrachen.