Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.09.2019

Sonntag, 29. September 2019
Murera und Sonje begrüßten heute einige wilde Elefanten, darunter auch etliche neue Gesichter. Als die Bullen so aussahen, als ob sie Murera herumschubsen wollten, hielt sie sich lieber fern von ihnen. Als sie dann wieder weg waren, wolle Murera ihre besten Freunde Shukuru, Mwashoti und Sonje zusammensammeln. Sonje war allerdings ein Stück mit den Bullen mitgegangen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.09.2019

Montag, 23. September 2019
Murera ist wirklich eine vorbildliche Leitkuh. Wann immer jemand Ärger macht, kümmert sie sich darum und sorgt dafür, dass der freche Elefant seine gerechte Strafe bekommt. Heute ärgerten Ziwa und Ngasha den kleineren Mwashoti und schubsten ihn herum. Als Murera das sah, ging sie sofort zu ihnen und erteilte den beiden eine ordentliche Lektion!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.09.2019

Sonntag, 22. September 2019
Shukuru und Mwashoti überfielen am Morgen den Heu-Lagerraum und wollten Luzernenheu stibitzen! Die anderen waren schon draußen und sammelten fleißig Akazienschoten auf, die über Nacht von den Bäumen heruntergefallen waren. Die Keeper versuchten, die beiden Frechdachse zu überreden, auch hinaus zu gehen, aber mit wenig Erfolg. Schließlich machten sie sich jeder mit einem Ballen im Rüssel davon. Gierschlund Lima Lima ließ Mwashoti allerdings nicht weit damit kommen und hatte ihm das Heu bald abgeluchst. So stand Mwashoti schließlich am Tor und hatte nichts mehr übrig; Murera kam dazu und umrüsselte ihn, sodass er wieder versöhnt war und zufrieden kollerte. Als sich dann die Herde in den Wald auf machte, blieb nur Lima Lima mit dem Heu zurück, das inzwischen weit verstreut herum lag, denn die Jungs hatten natürlich auch noch ihren Anteil verlangt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.09.2019

Freitag, 20. September 2019
Murera scheint sehr wählerisch zu sein, was die wilden Bullen betrifft. Sie will mit denen, die etwas übermütig sind, nichts zu tun haben, und jedesmal, wenn ein solcher mit ihr anbandeln will, zeigt sie ihm die kalte Schulter. Heute lief sie vor einem interessierten Bullen davon, was diesem gar nicht zu gefallen schien – er begann, seinen Unmut an einigen der Waisen auszulassen und sie herumzuschubsen, darunter Mwashoti! Sonje ging zu Murera und redete ihr gut zu, und die ganze Situation entspannte sich wieder. Als auch der wilde Elefant wieder besser gelaunt war, nahm Murera Mwashoti mit und überließ es den anderen Waisen, sich mit ihm zu beschäftigen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.09.2019

Dienstag, 17. September 2019
Heute waren die Waisen ganz wild auf ihre Milch. Mwashoti und Zongoloni hatten im Nu ihre Flaschen ausgetrunken und pirschten sich an die noch vollen Flaschen heran. Mwashoti war gierig wie sonst nur Lima Lima und hatte es auf die Flaschen abgesehen, die für Sonje und Murera bestimmt waren. Schließlich erwischte er Sonjes Flasche und hatte ein paar Schlucke getrunken, bevor ein Keeper sie ihm wieder abnehmen konnte. Sie musste mit etwas Wasser aufgefüllt werden, damit sie wieder voll war; das schmeckte Sonje gar nicht, und sie trank sie nicht einmal ganz aus. Sie kümmerte sich nicht weiter um ihre verwässerte Milch, sondern ging lieber zum Schlammbad, um sich mit den anderen im Matsch zu wälzen.