Waisenblogs-Beitrag Voi, 18.06.2019

Dienstag, 18. Juni 2019
Ndoria, die langsam unabhängiger wird, schlug am Morgen eine andere Richtung ein als die restlichen Waisen. Später schloss sie sich ihnen wieder an, als sie an der Nordseite des Mazinga-Bergs grasten, und folgte ihnen zum Baobab-Wasserloch. Dort soff eine wilde Herde an der Tränke, und die Waisen hielten sich gar nicht mit Baden auf, sondern gingen gleich ihren Artgenossen Hallo sagen. Mudanda und Kenia forderten einen wilden Altersgenossen zu einem freundschaftlichen Ringkampf heraus, während Arruba versuchte, ein Kalb von der Herde weg zu locken. Eine seiner Schwestern war darüber aber gar nicht erfreut und sorgte dafür, dass die Familie wieder aufbrach. Daraufhin blieb den Waisen nichts anderes übrig, als weiter zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.05.2019

Freitag, 31. Mai 2019
Die milchabhängigen Waisen stellten sich am Morgen in einer ordentlichen Reihe zur Fütterung an. Ndotto und Ngilai schlürften noch alles, was sie an verschütteter Milch finden konnten, auf, bevor sie zum Ergänzungsfutter übergingen. Arruba ließ heute den großen Kratzfelsen links liegen und schuffelte sich stattdessen an der Mauer. Gegrast wurde dann in den Ebenen nördlich des Mazinga-Bergs, und weil es ein kühler Tag war, gingen sie gar nicht erst zum Schlammbad. Suswa graste auf eigene Faust unter einem Baum. Ishaq-B versuchte, mit den Stoßzähnen etwas Erde aufzulockern, was nicht einfach ist, weil ihre Stoßzähne unter ihrem Rüssel nach innen gewachsen sind! Ndoria zeigt in letzter Zeit Anzeichen, sich unabhängiger machen zu wollen und blieb zurück, als die Herde am Abend zu den sicheren Stallungen zurückkehrte. Die Keeper riefen sie aber, bis sie mitkam, denn sie machten sich Sorgen, dass sie mit dem großen Löwenrudel aneinander geraten könnte, das erst vor zwei Tagen wieder gesichtet worden war und sich noch immer in der Gegend aufhielt.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.05.2019

Mittwoch, 29. Mai 2019
Nördlich des Mazinga-Bergs stahlen sich Arruba, Suswa, Ndoria, Bada, Kihari und Mbirikani davon und grasten zusammen abseits der anderen. Bei der Mittagsfütterung schlossen sich Nelion und Rorogoi einem großen wilden Bullen an, der nahe des Baobab-Wasserlochs graste. Sie überzeugten ihn mitzukommen und den Rest der Waisenherde kennenzulernen, aber kaum hatte er die Keeper erspäht, wurde er unruhig. Die Keeper zogen sich etwas zurück, um ihm und den Waisen genug Freiraum zu lassen. Kenia und Ndii nahmen ihre Schützlinge dann am Nachmittag mit und ließen den wilden Bullen weiter grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 26.05.2019

Sonntag, 26. Mai 2019
Ndoria wird mit der Zeit unabhängiger. Heute machte sie sich auf eigene Faust auf zum Wasserloch, als die Waisen keine Anstalten machten, weil es ihnen zu kühl war. Dort soff sie etwas Wasser und graste sich dann wieder zu den anderen zurück – nach etwa einer Stunde war sie wieder da.