Ndoria

Freitag, 4. Januar 2019
Ndoria ärgerte am Morgen Suswa und Rorogoi, als alle Luzernenheupellets futterten. Kenia, Ndii und Kihari kamen dazu, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Ishaq-B und Lentili übernahmen dann die Führung auf dem Weg in den Busch. Tundani, Bada, Mbegu und Godoma blieben noch kurz zurück, um auch alle Reste von Pellets aufzufressen. Auf dem Weg zu den Weidegründen schubste Tahri Araba von hinten – vielleicht war sie neidisch auf sie, weil Kenia, die eigentlich ihre Adoptivmama ist, an Arabas Seite ging. Ihr Mittagsmilch bekamen die Waisen an der Westseite des Mazinga-Bergs, denn es war kühl und windig, und sie kamen den ganzen Tag gar nicht zum Wasserloch.

Donnerstag, 3. Januar 2019

Ngilai beim Grasen

Mudanda futtert sich mit Gras satt

Ndoria reibt sich mit dem Rüssel das Auge

Dienstag, 1. Januar 2019
Nach der morgendlichen Milch wurde an den Stallungen noch ein wenig gespielt. Lasayen und Ndotto waren miteinander beschäftigt, und Mashariki entrindete fleißig Zweige der Akazien entlang des Zauns. Naipoki kratzte sich den Hintern an einem Felsen, und Nelion kam dazu, um es ihr nachzumachen. Kenia, Ndii, Tahri und Araba behielten Ndoria im Auge, als es schließlich hinaus in den Busch ging. Nicht viel später kam Emilys Herde an. Dabei waren Emma, Eve, Edie, Sweet Sally, Safi, Lesanju, Lempaute, Rombo, Mweya, Icholta und Inca – der Rest der Ex-Waisen ließ sich heute nicht blicken. Sie soffen frisches Wasser aus der Tränke, entspannten sich eine halbe Stunde lang an der Auswilderungsstation und machten sich dann wieder auf den Weg.

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Januar 2019

 

Wie üblich um diese Jahreszeit ist es auch in Nairobi sehr heiß. Jetzt in der Trockenzeit suhlen sich die Waisen mindestens zwei Mal am Tag im Schlamm und suchen tagsüber Zuflucht vor der Hitze im Schatten der Bäume. Weiterlesen

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018

 

Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. Weiterlesen

Archiv