Siangiki

Sonntag, 13. Januar 2019
Die Waisen kamen am Morgen im Zeitlupentempo aus ihren Gehegen und gingen direkt hinaus zum Grasen. Nach einer Weile kam Mutaras Herde herbei geeilt, um sich den Kleinen anzuschließen. Naroks Gruppe sowie Bomani und Orwa waren auch dabei, und außerdem Kibo und Murka. Sie gingen den Waisen hinterher und hatten sie bald eingeholt. Mutara war heute offenbar sehr aktiv und begann einen Ringkampf mit Orwa. Dann rollte sie sich in allen möglichen Posen auf dem Boden herum, bevor sie Sana Sana trösten ging, die von Pare herumgeschubst worden war. Sie ist wirklich ein treusorgender Elefant! Nach der Mittagsfütterung ging Siangiki als erste ins Wasserloch. Die Waisen schwammen an einem Ufer los und kamen am anderen wieder heraus. Suguta, Sities, Kainuk, Bomani und Orwa erschraken, als sie merkten, dass die anderen schon wieder zum Grasen aufgebrochen waren und sie zurückgelassen hatten; sie beeilten sich, sie wieder einzuholen. Draußen im Busch graste Mundusi fleißig, während die anderen sich im Schatten unter den Bäumen unterstellten. Schließlich verabschiedete sich Mutaras Herde wieder, und die Waisen gingen zurück zu den Stallungen. Kithaka, Garzi und Barsilinga folgten erst den Ex-Waisen, kamen aber später am Abend zurück zur Auswilderungsstation und wurden ins Gehege gelassen.

Samstag, 12. Januar 2019
Die Waisen bekamen am Morgen Besuch von Mutara und ihrer Gruppe, die vor den Stallungen warteten. Nachdem Enkikwes Wunden gesäubert worden waren, schloss er sich den anderen an, und es ging hinaus in den Busch. Dort plauderten die Elefanten miteinander, während sie grasten. Dupotto hatte sich mit Enkikwe zusammengetan, während Bomani auf eigene Faust unterwegs war. Turkwel unterhielt sich mit Tusuja, und Mutara und Suguta schauten zu, wie ihre Freunde mit den Waisen zusammen grasten. Später brachte sie Dupotto, die sich ein Stück von der Waisenherde abgesetzt hatte, wieder zurück. Die Ex-Waisen begleiteten die Kleinen dann zur Milchfütterung am Schlammloch. Murka tollte ausgelassen im Wasser, rollte sich darin herum und stocherte mit den Stoßzähnen im Matsch. Mutaras Gruppe badete erst im großen Schlammloch und kam dann zum kleineren Wasserloch, wo es saubereres Wasser zum Saufen gab. Olsekki und Siangiki kamen auch dazu, und schließlich ging es wieder zurück zu den Weidegründen. Am Nachmittag suchten die Waisen den Schatten, und Karisa fand ein kleines Wasserloch, in dem er zu spielen begann. Danach genehmigte er sich noch eine Kratzeinheit an einem Baum, und gegen Abend ging es dann wieder zurück zu den Stallungen.

Donnerstag, 10. Januar 2019
Es war ein ruhiger Morgen, und keine Besucher ließen sich an den Stallungen blicken, als die Waisen herauskamen und sich zum Grasen gleich auf ins Grüne machten. Kamok futterte fleißig, ebenso wie Roi. Olsekki und Siangiki waren wie immer zusammen unterwegs – sie sind weiterhin unzertrennlich. Mittags gingen sie in ein neues Schlammloch, das kleiner ist und daher wärmeres Wasser enthält. Dort hatten sie jede Menge Spaß beim Baden, bevor es wieder hinaus zum Grasen ging. Malkia, Karisa und Esampu bildeten eine kleine Gruppe, und Malkia hatte sich einen Ast mitgenommen, mit dem sie spielte. Kithaka ging dann am Abend auf dem Weg nach Hause voran, und an den Stallungen wartete ihre abendliche Milch auf die Waisen.

Montag, 7. Januar 2019

Wanjala sucht Futter

Namalok im Gebüsch

Siangiki schnüffelt nach dem Schlammbad in der Luft

Sonntag, 30. Dezember 2018
Maramoja kam am Morgen als erste heraus, gefolgt von Dupotto. Die Waisen futterten kurz Luzernenheu, bevor Karisa das Zeichen zum Aufbruch gab. Als es immer heißer wurde, suchte Naseku ein schönes Wasserloch zum Abkühlen. Malkia, Sana Sana, Rapa, Siangiki und Enkikwe schlossen sich ihr an, bevor sie alle zusammen wieder grasen gingen. Dupotto brachte Tusuja und Kamok in der ersten Gruppe zur Mittagsfütterung. Angeführt von Esampu, badeten die Waisen spektakulär. Barsilinga und Garzi starteten einen Ringkampf, den Garzi gewann. Am Abend hingen Kithaka und Garzi hinterher und hatten es offenbar nicht eilig, zur Auswilderungsstation zurückzukehren. Die zwei Jungs kamen erst kurz vor 19 Uhr an.

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