Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 31.07.2019

Mittwoch, 31. Juli 2019
Faraja verwickelte heute Sonje in ein sehr langes Kräftemessen. Als die Waisen ihre Mittagsmilch getrunken hatten, gingen die beiden davon, um weiter zu machen. Sonje gab nicht nach und machte Faraja ganz schön zu schaffen, aber er wollte nicht aufgeben. Irgendwann stellte sich Zongoloni zwischen die beiden, aber sie hörten nicht auf sie. Faraja wollte unbedingt demonstrieren, wie kräftig er ist, aber Sonje musste natürlich zeigen, dass sie immer noch eine der Leitkühe der Waisenherde ist. Am Ende kam Jasiri dazu und schob Faraja weg, damit Sonje sich wieder um Mwashoti kümmern konnte, der die ganze Zeit schon darauf gewartet hatte, dass sie fertig werden würde.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 31.07.2019

Mittwoch, 31. Juli 2019
Sagala scheint sich mit Vorliebe mit den wilden Elefanten anzufreunden und dann auch mit ihnen mitzugehen, wenn sie wieder vom Wasserloch aufbrechen. Die Keeper müssen gut aufpassen, sie rechtzeitig wieder zurück zu holen, denn sie braucht immer noch ihre Milch. Manchmal ist das aber gar nicht so einfach, denn die wilden Elefanten drohen Menschen normalerweise und scheuchen sie davon, wenn sie ihnen zu nahe kommen. Heute ging Sagala mit einer Gruppe bis weit nördlich des Wasserlochs, in Richtung des Mudanda-Felsens. Die Keeper mussten schließlich ein Fahrzeug von den Stallungen holen, um sie von der Herde los zu eisen und sie für die Nacht zu den sicheren Stallungen zurück zu bringen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.07.2019

Mittwoch, 31. Juli 2019
Beim morgendlichen Grasen begann Mteto, sich auf dem Boden herumzurollen, und nach kurzer Zeit bekam sie dabei Gesellschaft von Wanjala, Esampu, Ndiwa und Tusuja. Enkikwe wollte auch bei dem Spaß dabei sein, aber wegen seiner Verletzung nach dem Löwenangriff vor über einem Jahr kann er sich nicht so gut herumrollen. Stattdessen kniete er sich hin und staubte sich mit Hilfe seines Rüssels ein.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 31.07.2019

Mittwoch, 31. Juli 2019
Mukkoka ist ein guter Freund von Dololo, und die beiden grasen häufig zusammen im Wald. Manchmal schleichen sie sich auch von der Herde weg und suchen sich ihr eigenes Plätzchen zum Grasen. Heute war Mukkoka aber die meiste Zeit mit Maktao zusammen unterwegs, und kurz vor 17 Uhr, als es zurück zu den Stallungen gehen sollte, war von Mukkoka und Maktao nichts zu sehen. Für Mukkoka ist das nicht so ungewöhnlich, wenn er mit Dololo umher streift, aber Maktao ist eigentlich ein kleiner Elefant, der am liebsten dicht bei den Keepern und dem Rest der Herde ist. Als er merkte, dass keiner der anderen zu sehen war und es bald Zeit für die Milch sein musste, begann er, laut um Hilfe zu rufen. Zum Glück war Tamiyoi nicht weit weg, und sie kam mit einem der Keeper herbei gerannt, um ihn abzuholen. Als Maktao die beiden sah, war er erleichtert und folgte ihnen fröhlich zurück nach Hause, wo seine Milchflasche auf ihn warten würde.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.07.2019

Dienstag, 30. Juli 2019
Die Keeper brauchen sich normalerweise keine Sorgen zu machen, wenn Lima Lima dabei ist, denn sie läuft immer sehr geschäftig herum und warnt alle vor möglichen Gefahren. Heute verkrümelte sie sich allerdings in den Wald, nachdem sie ihre mittägliche Milch getrunken hatte, und kam wieder mit einer großen Herde wilder Elefanten heraus! Die Keeper waren vorsichtig, denn die wilden Elefanten waren unruhig, als sie die Menschen sahen, und machten viel Getröte. Lima Lima kollerte ihnen aber bestimmt zu – als ob sie ihnen erklären würde, dass das nicht irgendwelche bösen Menschen waren, sondern gute, die sich ihr Leben lang um sie gekümmert hatten. Und tatsächlich beruhigten sich die wilden Elefanten! Die Keeper staunten wieder einmal, wie großartig Lima Lima doch ist!