Esampu

Mittwoch, 22. August 2018

Kibo bei den Waisen an den Stallungen

Kinna und Kama

Esampu wirft Erde in die Luft

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: August 2018

 

Juli und August waren so bitter kalt in Nairobi, daß selbst die Elefantenwaisen keine Lust hatten, nass zu werden und wir das Suhlen im Schlamm erst einmal ausgesetzten. Stattdessen haben wir einige Haufen mit loser, roter Erde aufgeschüttet, in denen sich die Waisen in den Wintermonaten liebend gern herumrollen. Die Jüngsten versuchten ihr Bestes, ihren älteren Herdenmitgliedern auf den Rücken zu klettern, was ihnen aufgrund ihrer kurzen Beine und kugelrunden Bäuche nicht immer gelang! Gegen Ende des Monats wurde das Wetter wieder wärmer und die Suhle re-aktiviert, besonders auf Drängen von Enkesha und Emoli, die damit begannen, sich in den Sumpf davonzuschleichen, weil sie es nicht erwarten konnten, wieder zu baden. Emoli entwickelt jetzt seinen ganz eigenen Kopf und ist jetzt viel verspielter, aber auch dickköpfiger. Weiterlesen

Samstag, 18. August 2018
Als die Waisen zur Milchfütterung während der öffentlichen Besuchsstunde kamen, versuchten Enkesha, Maktao und Sattao, sich gegenseitig zu überholen. Es war ein Gedrängel und Geschiebe, und dabei stolperte Sattao im felsigen Gelände und fiel hin. Er schrie laut auf, aber die anderen kümmerten sich nicht darum, sondern rannten weiter zu ihrer Milch. Schließlich hatte er sich wieder aufgerappelt und die Verfolgung wieder aufgenommen, aber als er zur Fütterung kam, hatten Esampu und Maktao schon ihre Flasche geleert und sich über das Grün her gemacht. Musiara war wie üblich der letzte der ersten Gruppe; im Gegensatz zu den anderen hat er es nie eilig, zu seiner Milch zu kommen, und ging in aller Ruhe mit den Keepern mit, die ihn begleiteten.

Freitag, 17. August 2018
Kaum hatten heute Morgen Esampu und Mteto ihre Milch ausgetrunen, gingen sie zu Namalok hinüber und steckten ihre Rüssel in seinen Eimer. Namalok fand es gar nicht richtig, dass die kleinen Frechdachse seine Milch trinken wollten, wo er doch niemals den anderen die Milchflaschen stiehlt! Er beklagte sich laut bellend bei den Keepern, die dafür sorgten, dass Esampu und Mteto ihn in Ruhe trinken ließen. Karisa ging draußen direkt zur Tränke und schloss sich einem wilden Bullen an, der zum Saufen gekommen war. Kainuk, die Turkwels beste Freundin ist, war da geblieben, als Mutaras Gruppe in der Nacht wieder aufgebrochen war, und hatte vor den Stallungen geschlafen. Sie leistete Turkwel Gesellschaft, als die Kleinen heraus kamen. Draußen im Busch rangelte Namalok kurz mit Tusuja, und Barsilinga graste zusammen mit Siangiki. Sapalan, der wieder alles sehr gemächlich anging, futterte etwas abseits und bekam dann Gesellschaft von Enkikwe. Beim Mittagsschlammbad begleitete Kainuk ihre Freundin Turkwel zur Milchfütterung; vielleicht hoffte sie auf eine Belohnung in Form einer Milchflasche, weil sie sich so gut um Turkwel kümmerte. Am Nachmittag grasten die Waisen westlich des Ithumba-Bergs, und am Abend war es Maramoja, die die erste Gruppe zurück nach Hause brachte.

Donnerstag, 16. August 2018

Esampu kratzt sich

Kauro beim Staubbad

Enkikwe grast zusammen mit Mundusi

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