Ein junges, ungefähr 19 Monate altes Elefantenkalb wurde in der Nähe der vom Trust errichteten Dida Harea Windmühle, in den südlichen Ebenen des Tsavo East Nationalparks gesehen. Ein Wartungsteam, das die vom Trust finanzierten Windmühlen in Tsavo regelmäßig überprüft, entdeckte das Kalb. Es war sehr schwach und unterernährt und daher ganz offensichtlich ein Waise, der schon einige Zeit ohne seine Mutter hatte auskommen müssen, seinem Zustand nach zu urteilen. Er war in Gesellschaft eines jungen Bullen, der aber davonrannte, als sich das Fahrzeug näherte. Das Kalb blieb allein zurück und war daher, angesichts seines schlechten Gesundheitszustands, in großer Gefahr, von Raubtieren angegriffen zu werden.

 

 

Das Wartungsteam beobachtete das Kalb den größten Teil des Tages, und in dieser Zeit kamen wilde Elefantenherden zum Saufen vorbei, die aber alle das Kalb zurückließen, das zu schwach war, um ihnen zu folgen. Daher wurde die Entscheidung getroffen, es zu retten, da es allein die Nacht vermutlich nicht überlebt hätte.

Das Kalb mit dem jungen BullenDas Waisenkalb
Das Kalb wird eingefangenDas Kalb ist eingefangen
Vor der Reise nach Nairobi in Voi
Der für Tsavo East verantwortliche Manager des Kenya Wildlife Service (KWS) wurde informiert, und er beauftragte die Elefantenkeeper des DSWT in Voi umgehend, eine Rettung einzuleiten. Das Kalb wurde ohne viel Widerstand eingefangen, da es sehr geschwächt war. Es war ein junger Bulle, und nach einer Nacht an den Stallungen in Voi wurde er am nächsten Morgen zum Flugfeld gefahren, wo er auf das Flugzeug nach Nairobi wartete, das inzwischen für ihn organisiert worden war. Ohne weitere Verzögerungen wurde das Baby auf den Flug vorbereitet, während der Reise mit Flüssigkeit versorgt und schließlich in Nairobi in ein Gehege im Waisenhaus gebracht.

Das Kalb wird auf den Flug vorbereitetBereit zum Einsteigen
Das Kalb wird ins Flugzeug geladenDer Waisenelefant wird für den Flug festgebunden
Auf dem Flug nach NairobiDas Kalb wird am Wilson-Flughafen ausgeladen
Auf dem Weg zu den Stallungen
Er war sehr schwach und brach einige Male zusammen und bekam Notfallbehandlungen, die ihn wiederbelebten. Nach einigen Tagen erlangte er aber allmählich seine Kräfte zurück. Wir vermuten, dass er wegen der Trockenzeit, die uns gerade mit aller Härte heimsucht, verwaist ist. Bei diesen dürreartigen Bedingungen ist er vermutlich von seiner Familie zurückgelassen worden, weil er nicht mit der Herde mithalten konnte. Er wurde Wanjala genannt, nach der Gegend, in der er gefunden worden war.

Ankunft im WaisenhausWanjala wird in ein Gehege gelegt
Das Kalb heißt WanjalaWanjala frisst Grünzeug
Wanjala geht in den BuschWanjala geht mit den anderen Waisen hinaus
Draußen im BuschWanjala versucht, Pea zu beeindrucken
Nach ungefähr einer Woche war er deutlich kräftiger geworden und konnte sich den anderen Waisen-Elis der Nursery und ihren Keepern im Wald und auf den Ebenen des Nairobi-Nationalparks anschließen. Er hat sehr schnell neue Freunde gefunden und ist schon wie ein alter Hase an die Tagesabläufe gewöhnt. Während des letzten Monats waren wir sehr zufrieden mit Wanjalas Fortschritten, nachdem wir ihn noch knapp den Klauen des Todes entreißen konnten, gerade als seine letzten Kräfte nachließen. Er ist ein freundlicher und netter Bulle, der dank der intensiven Fürsorge wieder zu Kräften gekommen und nun wieder ganz gesund ist. Er kann nun bei seiner neuen, ihn liebenden Familie aus Zwei- und Vierbeinern aufwachsen.

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Wanjala_web

Wanjala und Sana SanaTusuja und Wanjala
Wanjala bekommt MilchWanjala mit Kiko
Mbegu, Wanjala und DupottoWanjala säuft etwas Wasser
(übersetzt aus dem englischen Original)

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