Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2018

 

Unser letzter Neuzugang diesen Monat ist zwar winzig, hat aber trotzdem schon das Zepter in der Hand! Klein Maarifa ist ein Breitmaulnashornbaby aus dem Nashornschutzgebiet im Meru Nationalpark, wo der David Sheldrick Wildlife Trust im letzten Jahr auch die Arbeit aufgenommen hat. Die örtlichen Wildhüter hatten das Kalb aus dem Schlamm geborgen und danach zwei Tage lang versucht, es zu seiner Mutter zurückzuführen – leider ohne Erfolg. Maarifa hat sich sehr schnell in der Nairobi Nursery eingelebt. Breitmaulnashörner sind sehr friedfertige und freundliche Tiere, und so hatte sie schnell das Herz aller Keeper und Elefanten erobert. Seit sie bei uns ist, füllen sich die Seiten im Monatsbericht mit kleinen Geschichten zu ihren Streichen. Es passiert zum Beispiel häufiger, daß sie im Schweinsgalopp in den Busch davon rennt, und die Keeper dürfen sie keine Sekunde aus den Augen lassen! Am Ende eines jeden Gallops, läßt sie sich zu Boden plumpsen und muss erst einmal ein Nickerchen halten. Maarifa wird wie alle Nashornwaisen vor ihr getrennt von den Elefanten aufgezogen werden, aber sie werden sich sicher dann und wann im Wald begegnen. Im Moment wohnt sie im Nachbarstall von Maktao, und die beiden sind sich offenbar sehr sympathisch.

 

Sana Sana, Malkia und Ndiwa haben diesen Monat damit begonnen, das Laufen über die Rampe in den Umzugs-Lkw zu üben, denn am 4. Dezember sollen sie in die Ithumba-Auswilderungsstation im Nationalpark Tsavo-Ost umziehen. Zu jeder Milchfütterung wurde das Mädels-Trio mit den Flaschen in den Lkw-Anhänger gelockt, damit sie sich daran gewöhnen konnten. Mit Sana Sana und Ndiwa hat alles gut geklappt, obwohl sie anfangs ein wenig skeptisch waren. Malkia hingegen war sehr mißtrauisch und es dauerte mehrere Tage, bevor sie überhaupt über die Rampe in den Anhänger stieg. Als der Umzugstermin am Monatsende förmlich schon greifbar war, hat sie sich schließlich überzeugen lassen. Wäre der Termindruck nicht so groß gewesen, wäre der Prozess ganz witzig gewesen. Denn einmal streckte sie sich so weit nach ihrer Flasche aus, ohne den Anhänger zu betreten, und stand mit den Hinterbeinen fast auf den Zehenspitzen! Ndiwa hat sich sehr schnell an diese neue Fütterungsroutine gewöhnt, und als sie an einem Tag ausnahmsweise wieder draußen gefüttert werden sollte, hatte sie sich bereits auf den Weg über die Rampe in den Anhänger gemacht. Erst als sie im Anhänger keine Milchflasche vorfand, verstand sie was vor sich ging. Und obwohl die Keeper ein bißchen genervt waren, daß sie sie zurück zur Fütterung begleiten mussten, waren sie begeistert über das ausgezeichnete Elefantengedächtnis! Elefanten sind offenbar auch echte Gewohnheitstiere!

 

Seit dem letzten Umzug war Jotto mit inzwischen zwei Jahren der älteste Bulle in der Nursery. In letzter Zeit fand er keinen ebenbürtigen Sparringpartner mehr und mußte die älteren und schon viel größeren Kühe wie Tagwa, Sana Sana, Kuishi und Malkia zum Ringen herausfordern. Malkia ist eine harte Nuß und hat nur wenig Verständnis für seine Männermacken, aber die anderen scheinen zu verstehen, daß er als Heranwachsender diese körperliche Ertüchtigung brauchte und so lassen sie es über sich ergehen.

 

Dololo, Luggard und Mukkoka haben eine kleine Gruppe gebildet, die meistens zusammen durch den Wald wandert, besonders, wenn die älteren Waisen weitere Strecken zurücklegen, die für sie noch zu anstrengend sind. Ist das Wetter schlecht, werden sie manchmal in den Stall zurückgebracht, damit sie sich keine Lungenentzündung einfangen, die in dieser Jahreszeit nicht unüblich ist. Mukkoka und Dololo verbringen gerne viel Zeit mit Luggard, weil er so friedlich und sanftmütig ist. Außerdem traut Luggard sich noch nicht ohne Begleitung von anderen Waisen in den Busch. Dololo frißt im Busch immer noch gerne ein wenig abseits von den anderen Elefanten und hat die merkwürdige Angewohnheit, alleine zurück zum Stallgelände zu gehen, um noch ein paar Milchflaschen aufzustöbern. Sattao, der im Stall neben Dololo schläft, hat neuerdings Interesse an Dololo entwickelt und versucht sich mit ihm anzufreunden. Er ist manchmal ein bißchen aufdringlich und versucht sogar neben Dololo zu fressen, wenn der sich extra ein wenig abseits stellt. Außerdem hat er mitbekommen, daß sich Dololo regelmäßig von der Herde wegschleicht und er versucht ihn – mehr oder weniger erfolgreich – davon abzuhalten.

 

Tamiyoi, Malima, Emoli, Ambo, Mapia, Kuishi, Sagala und Ndiwa scheinen ihre eigene kleine Herde gegründet zu haben, mit Tamiyoi, die den Park wie ihre Westentasche kennt, als Anführerin der kleinen Gruppe. Aber sie sind noch meilenweit von der Unabhängigkeit entfernt und sobald etwas Außergewöhnliches passiert, suchen sie schnell die Hilfe ihrer Keeper. Diesen Monat war dieses außergewöhnliche Etwas eine Art „laufender Stein“, also eine Schildkröte, die aus einem der Büsche hervorkroch, an dem Sagala gerade fraß. Sie erschreckte sich natürlich höllisch und rannte zu den Keepern, die beim Rest der Herde standen. Sie klebte förmlich am Kittel eines der Keeper und zeigte mit ihrem Rüssel in die Richtung, wo sich der gruselige Stein befand.

 

Mapia und Ambo sind mittlerweile gute Spielgefährten geworden und man sieht sie tagsüber oft vertieft in Ringkämpfe, ein unter Jungbullen völlig normales Verhalten. Emoli, der bekannt dafür ist, ein eher ruhiger Bulle zu sein, taut immer mehr auf und beginnt jetzt auch ab und zu einen kleinen Rüssel-Ringkampf. Weil dieses Verhalten zeitgleich mit dem Erscheinen kleiner Mini-Stoßzähne auftrat, glauben wir, daß er jetzt wohl denkt, ein ziemlich großer Typ zu sein – was für ein Unterschied zu dem kleinen Elendsbündel, das letztes Jahr bei uns angekommen war. Kiasa trieb auch diesen Monat ihre Spielchen und bringt zur Milchfütterung alle zur Weißglut. Einmal griff sie Dololo an, weil sie seine Flasche haben wollte, und danach versuchte sie sich an der Nursery-Leitkuh Tagwa, die ihre Flasche einfach so hoch hielt, daß Kiasa nicht mehr heranlangen konnte. Auf diese Weise zum Zwergen abgestempelt zu werden, provozierte Kiasa regelrecht und sie lief hinüber zu ihrem Altersgenossen Maktao, der friedlich fraß und biß ihn völlig ohne Grund in den Schwanz. Sie kann ein richtig kleiner Teufel sein, genauso wie Esampu einst.

 

Wir sind immer wieder auf’s Neue entzückt davon, wie sich die älteren Nursery-Kühe um die Jüngeren kümmerten. Das Nesthäkchen ist derzeit Musiara, und obwohl er von allen vergöttert wird, liebt Malkia ihn wohl am allermeisten. Sie ist manchmal ein bißchen streng mit den Jüngeren, aber Musiara ist ihr Augenstern. Wenn sie im Dezember umzieht, wird er aber mit Sicherheit weiterhin gute Betreuung haben, nämlich durch Tagwa, Enkesha und die anderen Nursery-Kühe. Und sein bester Kumpel Luggard bleibt ihm ebenfalls erhalten.

 


Tagwa and Luggard  11/1/2018

Mukkoka and Maktao 11/1/2018

 


Sana Sana and Kuishi 11/1/2018

Jotto ready for pushing games with Sana Sana 11/2/2018

 


Malkia with older girls Sana Sana, Ndiwa 11/2/2018

Ndiwa with a mouthful of grass 11/2/2018

 


Tamiyoi ready to go to the forest 11/3/2018

Malima headed to the 11am visit 11/3/2018

 


Sana Sana and Kuishi ready to browse 11/3/2018

Malkia smelling Ndiwa’s mouth 11/4/2018

 


Mapia and Musiara browsing 11/4/2018

Maxwell enjoying the sun 11/4/2018

 


Maxwell sharing his lucerne 11/5/2018

Tagwa scratching against a tree 11/5/2018

 


Sana Sana enjoying frsh green leaves 11/5/2018

Sana Sana and Tagwa browsing 11/6/2018

 


Sana Sana Tagwa and Luggard in a playful mood 11/6/2018

Malkia having her 9am feed 11/6/2018

 


 11/7/2018

Musiara browsing deep in the forest 11/7/2018

 


Kuishi swinging her trunk next to Tagwa 11/7/2018

Ambo running away after Keepers reprimanded him 11/8/2018

 


Malima and friends off to browse 11/8/2018

Mukkoka sniffing the air 11/8/2018

 


Sattao drinking water 11/9/2018

Ambo leaving the mud-bath area 11/9/2018

 


Dololo enjoying his bottle of milk 11/9/2018

Mapia with a big stick in his mouth 11/10/2018

 


Jotto following Maktao and Maisha to browse 11/10/2018

Kuishi rushing to 11am bottle feed 11/10/2018

 


Emoli with a branch in his mouth 11/11/2018

Maisha pulling grass from the ground 11/11/2018

 


Tamiyoi enjoying browsing 11/11/2018

Kiasa with Ndiwa and Musiara 11/12/2018

 


Sattao in the forest 11/12/2018

Malima with her Keeper 11/12/2018

 


Maktao enjoying the sunshine 11/13/2018

Emoli with his Keeper 11/13/2018

 


Kiko browsing in the stockade area 11/13/2018

Sana Sana Ndiwa and Malkia after their training 11/14/2018

 


Jotto on his way to 9am feed 11/14/2018

Sagala having her milk bottle 11/14/2018

 


Sattao staying close to Dololo 11/15/2018

Luggard sniffing the air 11/15/2018

 


Edwin feeding Kiasa 11/15/2018

Maktao with his Keeper 11/16/2018

 


Ndiwa Mukkoka Mapia and Musiara 11/16/2018

Ndiwa Sana Sana and Malkia enjoying the sun 11/16/2018

 


Maktao finds a succulent branch 11/17/2018

Enkesha browsing under her Keepers watchful gaze 11/17/2018

 


Jotto ready to come home at 5pm 11/17/2018

Tagwa with Kuishi 11/18/2018

 


Malkia munching on some green leaves 11/18/2018

Mapia after 9am feed 11/18/2018

 


Sagala before the „moving rock“incident 11/19/2018

Mukkoka with Mapia and Maisha 11/19/2018

 


Tamiyoi browsing 11/19/2018

Emoli sniffing Mukkoka’s mouth 11/20/2018

 


Ndiwa with a mouthful of grass 11/20/2018

Oprhans heading home at 5pm 11/20/2018

 


Dololo with his friends 11/21/2018

Kiasa rushing to her 9am milk feed 11/21/2018

 


Tamiyoi tryin gto hold her milk bottle 11/21/2018

Sana Sana and Malkia having milk in the truck 11/22/2018

 


Maxwell on his pile of lucerne 11/22/2018

Orphans enjoying the mud 11/22/2018

 


Tagwa and Jotto hear Emoli’s trumpeting 11/23/2018

Sagala sucking on her trunk 11/23/2018

 


Ambo and Kuishi browsing together 11/23/2018

Mapia waiting for his milk bottle 11/24/2018

 


Orphans rolling in the grass after the rains 11/24/2018

Jotto getting ready to rub against a tree 11/24/2018

 


Maisha pulling grass with her trunk 11/25/2018

Sagala running down to the 11am feed 11/25/2018

 


Malkia avoiding the Keepers at 3pm feed 11/25/2018

Kuishi in a playful mood 11/26/2018

 


Mukkoka sniffing the air 11/26/2018

Maktao plucking fresh green leaves 11/26/2018

 


Ambo catching a wild scent 11/27/2018

Dololo browsing 11/27/2018

 


Enkesha curling her trunk 11/27/2018

Emoli eager for the 11am feed 11/28/2018

 


Maktao browsing with friends 11/28/2018

Enkesha and Mukkoka enjoy the grass 11/28/2018

 


Malkia showing improvement 11/29/2018

Luggard with friends 11/29/2018

 


Maisha sucking her trunk 11/29/2018

Maarifa explores her surroundings 11/30/2018

 


Maarifa playing with her Keeper 11/30/2018

Maarifa with her Keeper 11/30/2018

 

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: November 2018

 

Kenias kleine Herde war diesen Monat sehr verspielt, noch mehr als sonst. Wahrscheinlich liegt es daran, daß die Regenzeit begonnen hat. Alle Wasserlöcher und Dämme füllten sich wieder, sehr zur Freunde der Elefanten als auch der anderen Wildtiere im südlichen Tsavo. Wir sind sehr dankbar, daß wir dieses Jahr nicht solch katastrophale Zustände wie 2017 hatten. Es gab ausreichend Regen, schon Anfang des Jahres. Die Waisen fressen derzeit hauptsächlich frische Grastriebe und verbrachten den ganzen Tag damit, Nachschub zu suchen. Was für eine willkommene Abwechslung von der trockenen Rinde, die sie gegen Ende der Trockenzeit fast ausschließlich fraßen.

 

Alle Waisen, inklusive der Älteren waren voller Tatendrang, nur Nguvu schien für diese unreifen Spielereien nichts übrig zu haben. Selbst Araba, die sonst nichts von Ringkämpfen hält, strotzte vor Energie und hat sogar Murit herausgefordert. Kenia und Mudanda sahen aufmerksam zu und schienen beeindruckt von der Kampfeslust der kleinen Araba. Kihari forderte den vier Jahre jünger Ndotto zum Rüsseldrücken heraus und täuschte schließlich seine Niederlage vor, indem er auf und davon rannte. Ndotto dachte tatsächlich er sei der Sieger und war entsprechend superstolz. Er war glückselig und trompetete vor Aufregung um sich herum, bevor er seine Freunde in den Busch begleitete.

 

Gegen Ende des Monats kam der neunjährige Ex-Waisenbulle Dabassa auf Stippvisite und blieb für etwa eine Woche. Er begleitete die Waisen zum Fressen in den Busch und abends zurück zum Stallgelände. Gleich bei seiner Ankunft merkte er sich den ältesten Bullen der Waisenherde, Nelion, für einen Ringkampf vor. Mit einem älteren, erfahrenen Bullen zu ringen ist eine gute Erfahrung für einen Jungbullen. Nelion und Murit schlossen sich später zusammen und pirschten sich an Lasayen heran. Als dieser sich genüßlich im Dreck wälzte setzten sie sich auf ihn. Lasayen schrie auf und Dabassa kam ihm schnell zu Hilfe und scheuchte Nelion und Murit weg von ihrem Opfer. Für die Erziehung der jungen Bullen ist es sehr nützlich, ab und einen einen großen, erfahrenen Bullen in der Nähe zu haben! Und es ist sehr schön zu beobachten, wie natürlich Dabassa die Rolle des großen Bruders übernommen hat. Aber auch ihm schien es Spaß zu machen, Zeit mit den Jüngeren zu verbringen und er genoß die Aufmerksamkeit, die er von ihnen bekam.

 

Isahq-B versucht immer noch, Mbegus Herde “abzuwerben”, während sich Kenia und Ndii immer noch um Tahri bemühen. Mbegu zögert immer noch, die Führung ihrer kleinen Nairobi-Gruppe abzugeben, aber sie toleriert Ishaq-Bs Anwesenheit und ihre Zuneigung. Ishaq-B bemühte sich sichtlich, Mbegu nicht vor den Kopf zu stoßen. Sie ließ Mbegu die Gruppe anführen und gewann dadurch ihr Vertrauen. Mbegu liebt es, die Anführerin zu sein und immer, wenn sie Lentili die Herde morgens in den Busch führt, drängelt sie sich an die Spitze. Sie ist noch nicht so weit, ihre Pflichten als Mini-Leitkuh aufzugeben! Sie und der Rest ihrer Herde haben auch gelernt, daß sie sich vor Ndoria in Acht nehmen sollten, die ihnen schon für ihre Schwanzbeiß-Eskapaden bekannt war. Einmal haben sie beobachtet, wie Mashariki an ihren Milchflaschen vorbei rannte und Ndoria hinterher, weil sie sie in den Schwanz beißen wollte! Die anderen Waisen paßten immer auf die Kleinsten auf, und eines Tages, als Mudanda Mbegu und Ndotto wieder schubste, schritt Ndii ein. Als sie Mudanda fortgejagt hatte, kehrte wieder Ruhe und Frieden ein.

 

Wegen all des Regens hatten die Waisen diesen Monat nicht viel Kontakt zu wilden Artgenossen, denn diese verteilen sich jetzt in der Regenzeit wieder weiter im Park. Trotzdem kam einmal eine wilde Kuh, deren rechter Stoßzahn fehlte – genau wie bei Kihari. Sie begrüßte Kihari und berührte sie dort, wo ihr Stoßzahn fehlte. Es schien als hätten die beiden ein gemeinsames Gesprächsthema gefunden. Ngilai, Lasayen und Murit arbeiteten sich einmal mitten in eine wilde Herde vor und fraßen neben einem wilden, winzigen Elefantenkalb. Für den Rest des Tages blieben sie bei der wilden Herde, bis sie abends in die Stallungen zurückkehrten.

 


Mudanda 11/1/2018

Tundani 11/1/2018

 


Mashariki 11/1/2018

Ndotto 11/2/2018

 


Suswa browsing 11/2/2018

Ngulia and Oltukai 11/2/2018

 


Ngilai and Lasayen 11/3/2018

Ngilai and Ndotto at mudbath 11/3/2018

 


Godoma kneeling to come out of the water 11/3/2018

Lasayen playing at mudbath 11/4/2018

 


Murit mudbathing 11/4/2018

Ndoria 11/4/2018

 


Kihari climbing the stockade terrace 11/5/2018

Bada and Rorogoi 11/5/2018

 


Embu in the lead 11/5/2018

Rorogoi browsing 11/6/2018

 


Suswa browsing 11/6/2018

Mashariki browsing 11/6/2018

 


Murit, Lasayen and Ndotto mudbathing 11/7/2018

Ngilai and Godoma exiting the mudbath 11/7/2018

 


Mbegu reaching for browse 11/7/2018

Panda and Tahri 11/8/2018

 


Ndoria 11/8/2018

Nelion in the lead 11/8/2018

 


Nelion scratching 11/9/2018

Panda drinking water 11/9/2018

 


Kihari playing 11/9/2018

Ndii browsing 11/10/2018

 


Mashariki charging 11/10/2018

Mudanda browsing 11/10/2018

 


Kihari following the others 11/11/2018

Suswa scratching at the stocakde 11/11/2018

 


Naipoki playing with Murit 11/11/2018

Embu browsing 11/12/2018

 


Ndotto after mudbath 11/12/2018

Murit playing 11/12/2018

 


Lasayen in a bush area 11/13/2018

Kenia scratching 11/13/2018

 


Mbegu scratching her head 11/13/2018

Tundani 11/14/2018

 


Ndotto coming out of the water 11/14/2018

Naipoki busy browsing 11/14/2018

 


Lentili moving further uphill 11/15/2018

Kihari with a wild cow 11/15/2018

 


Murit front among the wild herd 11/15/2018

Panda scratching 11/16/2018

 


Kihari left playing with Ndotto 11/16/2018

Bada right and Ndotto 11/16/2018

 


Ngilai scratching 11/17/2018

Arruba scratching 11/17/2018

 


Bada playing with Tundani 11/17/2018

Kihari playing with Ndotto 11/18/2018

 


Nelion trying to engage Ndoria 11/18/2018

Ndotto in the field 11/18/2018

 


Araba left and Ndii 11/19/2018

Naipoki left and Tundani playing 11/19/2018

 


Rorogoi having fun at the mudbath 11/19/2018

Ndii playing 11/20/2018

 


Bada in the water 11/20/2018

Ishaq-B and Ngilai having a drink of water 11/20/2018

 


Araba playing 11/21/2018

Tundani left playing with Nelion 11/21/2018

 


Godoma playing 11/21/2018

Arruba browsing 11/22/2018

 


Bada browsing 11/22/2018

Ndii on Msinga Hill 11/22/2018

 


Dabassa and Tahri 11/23/2018

Dabassa and Nelion strength testing 11/23/2018

 


Mbegu busy browsing 11/23/2018

Panda left and Ndotto strength testing 11/24/2018

 


Kihari relaxing 11/24/2018

Bada relaxing and blocking the path 11/24/2018

 


Ngilai and Lasayen 11/25/2018

Orphans busy browsing 11/25/2018

 


Dabassa, Lasayen, Murit, Ngilai 11/25/2018

Dabassa browsing 11/26/2018

 


Lasayen front with the others 11/26/2018

Ndoria on Msinga Hill 11/26/2018

 


Tundani scratching 11/27/2018

Ndotto on Msinga Hill 11/27/2018

 


Dabassa, Suswa, Ishaq-B 11/27/2018

Ndotto having a drink from the water trough 11/28/2018

 


Suswa at the water trough 11/28/2018

Tundani greeting Godoma 11/28/2018

 


Nguvu browsing 11/29/2018

Mudanda browsing 11/29/2018

 


Ndoria watching Mashariki’s games 11/29/2018

Tundani and Naipoki strength testing 11/30/2018

 


Kihari playing 11/30/2018

Ndii in the water trough 11/30/2018

 

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: November 2018

 

Die Hitze baute sich diesen Monat kontinuierlich auf, bis am Abend des 19. November endlich die ersten Regentropfen fielen und für Abkühlung sorgten. Bis dahin kamen die Ex-Waisen und wilden Elefanten regelmäßig zum Saufen und Luzernefressen ins Stallgelände. Sobald der Regen einsetzte, waren sie verschwunden, so als ob sie nie dagewesen wären. Niemand unterbrach die Waisen jetzt beim Frühstück und sie mussten sich vorerst nicht mehr an die Regeln der Älteren halten – ein bißchen wie sturmfrei!

 

Aber bis zum 19. November war es so furchtbar heiß, daß die Waisen die Nachmittage meistens im Schatten der Bäume verbrachten, weil es sogar zum Fressen zu warm war. Unter den Bäumen streckten sie sich so weit sie konnten nach oben, um noch ein paar halbwegs saftige Blätter zu finden. Als der Regen einsetze, war die Jagd nach den zartesten Grastrieben eröffnet und die Suche nach Nachschub hielt alle Waisen den Tag über beschäftigt. Die Landschaft wird jetzt langsam wieder grün und die Waisen können wieder mehr Zeit mit Spielen als mit der Futtersuche verbringen.

 

Wenn Karisa die Gruppe tagsüber nicht anführt, ist es für gewöhnlich Nesthäkchen Esampu. Es ist entzückend, wie schnell sich diese feiste kleine Mini-Kuh in ihr neues Zuhause eingelebt hat. Sie ist unglaublich selbstbewußt für ihr Alter, nicht einmal die älteren Elefanten kommandieren sie herum. Auch von den Ex-Waisen mit ihren Babys läßt sie sich nichts sagen. Eines Morgens benahm sich Nasalots Baby Nusu wie ein kleiner Satansbraten und schubste die Waisen von ihrer Luzerne weg. Esampu war es egal, ob Nasalot zuschaute, aber das konnte sie sich wirklich nicht gefallen lassen, und sie stieß ihn einfach zu Boden! Das hatte Nusu nicht erwartet. Aber Esampu hatte schon eine ganze Zeit beobachtet, daß er sich im Stallgelände wie eine verwöhnte Rotznase benahm und schien sich geschworen zu haben, sich das von einem so jungen Elefanten nicht bieten zu lassen. Nusu zog enttäuscht zu seiner Mutter, aber die in der Wildnis geborenen Elefantenbabys schienen von da an verstanden zu haben, sich besser nicht mit Esampu anzulegen.

 

Karisa freute sich sehr als der zwei Jahre jüngere Mundusi ihn zu einem kleinen Ringkampf herausforderte, denn der Sieg war ihm sicher. Der arme Mundusi schlug sich wacker, aber nur für ein paar Minuten und ging dann lieber zu Mteto zum Fressen. Karisa ist immer ein bißchen aufgedreht und auf der Suche nach neuen Spielchen! Als die Büffel eines Morgens zum Saufen kamen, ließ Karisa sie keine Sekunde in Ruhe.

 

Es verging kein Tag, daß wir Olsekki und Siangiki nicht zusammen sahen, sie sind einfach unzertrenntlich. Auch Sapalan war glücklich, wieder bei seiner Herde sein zu können, nachdem er lange krank und im Stall untergebracht war. Es geht ihm wieder gut und er kann zumindest mit Enkikwe Schritt halten. Der kuriert nach einer Löwenattacke immer noch eine Beinverletzung aus und ist ebenfalls noch nicht wieder topfit. Die beiden haben sich gut angefreundet. Gerade als wir dachten, wir seien die Löwen wieder losgeworden, hörten die Keeper eines Nachmittags um 15 Uhr ein schauerliches Löwengebrüll und alle Waisen verstreuten sich in alle Richtungen. Als sie wieder zusammen fanden, stellte sich heraus, daß Lemoyian angefallen worden war! Zum Glück war er mit ein paar Kratzern an den Beinen und am Kopf davon gekommen, aber der Schock saß tief. Besonders auch darüber, daß die Löwen mitten am Tag Elefanten in Begleitung von Menschen angriffen, das ist höchst ungewöhnlich. Die Löwen wurden seitdem nicht mehr gesehen, es gab keine Spur von ihnen.

 

Die 9-jährige Turkwel war selbst Opfer einer Löwenattacke geworden und es hat lange gedauert, bis sie sich vollständig davon erholt hatte. Diesen Monat entschied sie, sich wieder ihrer einstigen Herde um Mutara (mit Suguta, Kanjoro, Sities, Kainuk und manchmal auch Kibo) anzuschließen, die etwa aller fünf Tage nach Turkwel gesehen hatten.

 

Jetzt, da es endlich regnet, suhlen sich die Waisen wieder ausgelassen in den Pfützen statt im tiefen Wasserloch. Aber wenn sie daran vorbeikommen, legen sie auch darin gern eine kurze Badepause ein – das heißt alle außer Kauro, der extrem wasserscheu ist. Das komplette Gegenteil zu Naseku! Interessanterweise wurden beide seinerzeit aus einem Wasserloch geborgen, in dem sie aus eigener Kraft nicht mehr herauskamen. Aber Naseku schien das alles vergessen zu haben, denn sie liebt Schlamm und Wasser, während Kauro alles tut, um den Kontakt zu vermeiden.

 

Ein paar der Ex-Waisenbullen wie Zurura, Rapsu und Buchuma haben wir diesen Monat mit wilden Bullen gesehen, u.a. auch ein paar Altbekannten wie Dad, den gutaussehenden Vater von Yetu und und Mwende, und One Tusk, den Bullen mit nur einem Stoßzahn.

 

Die Keeper hatten aber auch andere Aufgaben. An einem Tag kam ein wilder Bulle zur Stalltränke, der eine Pfeilwunde hatte. Die mobile tierärztliche Einheit des David Sheldrick Wildlife Trust und der Kenianischen Wildtierbehörde wurde angerufen und der Bulle konnte schnell behandelt werden. An einem anderen Tag fiel ein wildes Elefantenbaby in die Tränke. Sie war noch sehr jung und kam alleine nicht mehr heraus. Ihre Mutter wurde panisch, und schließlich aggressiv, als die Keeper helfen wollten. Sie musste mit einem Fahrzeug kurz von der Tränke weggetrieben werden, so daß die Keeper das Baby befreien und mit seiner jetzt erleichterten Mutter wiedervereinen konnten. Ex-Waise Suguta kam schnell herbeigerannt, als sie das Baby hatte schreien hören und tröstete sie, bis ihre Mutter sie wieder hatte.

 


Meibai 11/2/2018

Enkikwe by the buffalo 11/2/2018

 


Rapa soil bathing 11/2/2018

Orok 11/3/2018

 


Bomani 11/3/2018

Ex-orphans outside the stockades 11/3/2018

 


Mundusi playing with Karisa 11/4/2018

Esampu scratching 11/4/2018

 


Dupotto 11/4/2018

Karisa holding a branch 11/5/2018

 


Sapalan having milk 11/5/2018

Kamok 11/5/2018

 


Kauro and Dupotto 11/6/2018

Ukame and Mteto 11/6/2018

 


Buchuma 11/6/2018

Mutara following Lulu 11/7/2018

 


Mteto leading 11/7/2018

Lemoyian in the stocakde 11/7/2018

 


Esampu and Kama enjoying pellets together 11/8/2018

Karisa plays with Pare 11/8/2018

 


Rapa pushing Yoyo 11/8/2018

Wild bulls at the stocakde 11/9/2018

 


Lenana with a wild bull 11/9/2018

Naseku playing at mudbath 11/9/2018

 


Kainuk and Kibo 11/10/2018

Roi holding a branch 11/10/2018

 


One tusker with a friend 11/10/2018

Garzi and Rapsu 11/11/2018

 


Nusu and Nasalot 11/11/2018

Sidai 11/11/2018

 


Laragai enjoying Lucerne 11/12/2018

Olsekki browsing 11/12/2018

 


Siangiki browsing 11/12/2018

Naserian, Sidai and Chyulu 11/13/2018

 


Enkikwe and Sapalan 11/13/2018

Maramoja and Ukame 11/13/2018

 


Tomboi with Lucerne on his head 11/14/2018

Galla enjoying Lucerne 11/14/2018

 


Mundusi playing on the way home 11/14/2018

Lualeni and Lulu 11/15/2018

 


Galana sharing Lucerne with Gawa 11/15/2018

Murka with the orphans 11/15/2018

 


Buchuma drinking water 11/16/2018

Karisa 11/16/2018

 


Rapsu enjoying Lucerne 11/16/2018

Ishanga 11/17/2018

 


Orwa browsing 11/17/2018

Pare leading 11/17/2018

 


Tusuja and Galla 11/18/2018

Kithaka stretching for green browse 11/18/2018

 


Wild bull at mudbath 11/18/2018

Naisula and Kanjoro 11/19/2018

 


Zurura visits the stocakde 11/19/2018

Rapa scratching 11/19/2018

 


Bomani 11/20/2018

Garzi browsing 11/20/2018

 


Dupotto playing 11/20/2018

Tusuja and Roi 11/21/2018

 


Lemoyian and Sapalan 11/21/2018

Laragais group 11/21/2018

 


Kamok enjoying Lucerne 11/22/2018

Turkwel browsing 11/22/2018

 


Oltaiyoni browsing 11/22/2018

Sapalan, Enkikwe and Lemoyian after treatment 11/23/2018

 


Barsilinga browsing 11/23/2018

Galla dustbathing 11/23/2018

 


Kauro browsing 11/24/2018

Wanjala 11/24/2018

 


Orphans waiting for pellets 11/24/2018

Lemoyian and Galla browse together 11/25/2018

 


Enkikwe being fed 11/25/2018

Orphans on the move 11/25/2018

 


Maramoja reaching for dropped Lucerne 11/26/2018

Mteto browsing 11/26/2018

 


Dupotto behind bushes 11/26/2018

Siangiki leading 11/27/2018

 


Olsekki playing in the water 11/27/2018

Orphans leaving the mudbath 11/27/2018

 


Namalok drinking from the bucket 11/28/2018

Garzi and Kanjoro playing 11/28/2018

 


Pare playing with Kamok 11/28/2018

Esampu scratching 11/29/2018

 


Mundusi browsing 11/29/2018

Orphans by a rain puddle 11/29/2018

 


Namalok 11/30/2018

Lemoyian 11/30/2018

 


Sapalan 11/30/2018

Nusu pushing Tusuja 11/1/2018

 


Chemi Chemi 11/1/2018

Wild bull with the orphans 11/1/2018

 

 

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe in Umani Springs: November  2018

 

Sonje war diesen Monat extrem verspielt, was uns natürlich freute. Ein paar Mal kam sie morgens aus ihrem Stall und lief hinüber zu der Stelle, an der immer die Lkws abgeladen werden und spielte dort im Dreck. Sie posierte dort ausgelassen und wenn man es nicht besser wüßte, hätte man nicht geahnt, daß sie eine Beinverletzung hat.

 

Im November setzt in Kenia in der Regel auch die kurze Regenzeit ein und die Waisen bekommen jetzt weniger Luzerne und müssen jetzt wieder auf die Frischfuttersuche gehen. An den Tagen, an denen sie morgens pünktlich das Stallgelände verlassen konnten, weil es nicht so heftig regnete, rannten sie zielstrebig auf die Stellen zu, an denen es frische Triebe gab. Nur Mwashoti, Quanza und Lima Lima legten manchmal einen Zwischenstopp ein, um noch mal von den Luzernepellets zu naschen. Wenn es heftig regnete und die Waisen schon im Busch waren, suchten sie sich immer einen trockenen Unterschlupf – manchmal auch unter den Regenschirmen der Keeper! Shukuru versuchte einmal, sich bei den Keepern unterzustellen, wurde aber schnell von Mwashoti zurechtgewiesen, der schon umter dem Schirm stand und seine Keeper nur ungern teilt.

 

Shukuru ist ein sehr ruhiges und höfliches Mitglied in der Umani-Herde. Obwohl sie genau so alt wie Leitkuh Murera ist, wird sie von den Jüngeren öfters herumgeschubst. Sonje, die zwei Jahre jünger ist, verteidigt sie jedoch und kommt Shukuru zu Hilfe noch bevor es die Keeper tun. Als Shukuru wieder an Kraft zulegte, wuchs auch ihr Selbstbewußtsein, worüber wir uns außerordentlich freuen.

 

An Mwashoti konnten wir diesen Monat ebenfalls Verhaltensänderungen feststellen. Normalerweise ist er höflich und sanftmütig, aber in letzter Zeit ist er ein bißchen aggressiv. Einmal schubste er Quanza weg von den Pellets, an denen er gerade fraß – das hätte er früher niemals getan! Aber so ist das nunmal mit halbwüchsigen Elefantenbullen. Man braucht sich nur Ngasha, Faraja und Jasiri und ihre schlechten Manieren ansehen. Es scheint als habe er sich einige davon abgeschaut. Es ist genau dieses Verhalten, das die Leitkühe irgendwann dazu veranlasst, Jungbullen aus der Herde zu werfen! Hierarchiekämpfe beginnen oft völlig unerwartet. Sei es, daß Jasiri und Faraja sich streiten, in welche Richtung sie gehen wollen, oder Ziwa Faraja von der Tränke fernhalten will, oder Jasiri mit Ngasha um einen Zweig streitet… die Dispute eskalieren auch manchmal, so daß Sonje oder Quanza einschreiten müssen.

 

Etwas, das unsere Waisenbullen daran erinnert, wie jung und unerfahren sie noch sind, ist nur, wenn sie im Wald einem oder mehreren ausgewachsenen wilden Bullen begegnen. Ziwa und Jasiri sind dann besonders zaghaft! Auch diesen Monat kam es zu ein paar dieser Begegnungen. Wenn die wilden Bullen nachts in die Nähe des Stallgeländes kommen, beginnen sie in der Regel nervös zu trompeten oder gegen ihre Stallwände zu treten. Zongoloni und Lima Lima dagegen könnten glücklicher nicht sein, als wenn sie wilde Herden (am besten mit Nachwuchs) im Wald treffen.

 


Orphans at the dust bath 11/1/2018

Ngasha at the dust bath 11/1/2018

 


Shukuru enjoying the grasslands 11/1/2018

Alamaya in the forest 11/2/2018

 


Jasiri with Zongoloni 11/2/2018

Mwashoti with Sonje 11/2/2018

 


Orphans at the water trough 11/3/2018

Playful babies 11/3/2018

 


Lima Lima waiting for Alamaya 11/3/2018

Sonje getting a good scratching position 11/4/2018

 


Murera looking for good browse 11/4/2018

Shukuru selecting nice soft branches 11/4/2018

 


Orphans browsing in the grasslands 11/5/2018

Alamaya holding his milk bottle 11/5/2018

 


Murera with Mwashoti 11/5/2018

Playful Sonje on the loading wall 11/6/2018

 


Sonje showing off all sorts of poses 11/6/2018

Zongoloni walking in the water hole 11/6/2018

 


Ngasha trying to smell wild elephants 11/7/2018

Ziwa 11/7/2018

 


Orphans cooling down 11/7/2018

Quanza picking up pellets 11/8/2018

 


Quanza leading the others 11/8/2018

Orphans at the water hole 11/8/2018

 


Faraja 11/9/2018

Orphans dust bathing 11/9/2018

 


Shukuru drinking clean water 11/9/2018

Orphans drinking at water springs 11/10/2018

 


Alamaya leading Lima Lima 11/10/2018

Shukuru 11/10/2018

 


Murera and Alamaya scratching on the sign post 11/11/2018

Zongoloni 11/11/2018

 


Jasiri sucking his trunk after his milk 11/11/2018

Orphans browsing 11/12/2018

 


Murera caring for Alamaya 11/12/2018

Lima Lima 11/12/2018

 


Faraja and Ngasha playing 11/13/2018

Ngasha leading the Keepers very fast for milk 11/13/2018

 


Ziwa walking away after his milk bottle 11/13/2018

Jasiri waiting for friends 11/14/2018

 


Alamaya 11/14/2018

Orphans in thick forest 11/14/2018

 


Jasiri and Quanza 11/15/2018

Mwashoti leading the orphans 11/15/2018

 


Sonje swimming 11/15/2018

Orphans in the morning drinking and eating pellet 11/16/2018

 


Quanza 11/16/2018

Faraja peeling bark of an acacia 11/16/2018

 


Quanza 11/17/2018

Zongolini picking acacia leaves 11/17/2018

 


Shukuru picking acacia bark 11/17/2018

Orphans at the midday bottle feeding 11/18/2018

 


Alamaya and Zongoloni at the water hole 11/18/2018

Orphans having fun in a muddy puddle 11/18/2018

 


Ngasha and Faraja 11/19/2018

Lima Lima enjoying a dust bath 11/19/2018

 


Jasiri scratching on a log 11/19/2018

Ngasha and Sonje scratching bottoms 11/20/2018

 


Faraja having fun 11/20/2018

Murera walking back to the forest 11/20/2018

 


Jasiri scratching as a Keeper watches 11/21/2018

Ziwa pushing Sonje to walk faster 11/21/2018

 


Quanza looking happy 11/21/2018

Murera walking through a broken acacia 11/22/2018

 


Playful Murera at mud bath 11/22/2018

Faraja trying to sit on Lima Lima 11/22/2018

 


Shukuru looking nice and strong 11/23/2018

Playful orphans 11/23/2018

 


Lima Lima and Murera 11/23/2018

Orphans wallowing 11/24/2018

 


Jasiri scratching 11/24/2018

Murera with Alamaya 11/24/2018

 


Murera 11/25/2018

Lima Lima 11/25/2018

 


Shukuru leading the orphans home 11/25/2018

Zongoloni making soft mud with her foot 11/26/2018

 


Murera trying to reach the top branches 11/26/2018

Playful LimaLima 11/26/2018

 


Sonje scratching her head 11/27/2018

Shukuru foraging in the forest 11/27/2018

 


Faraja in the forest with friends 11/27/2018

Ngasha leading orphans to 11am feed 11/28/2018

 


Faraja and Jasiri tussle 11/28/2018

Mwashoti browisng 11/28/2018

 


Quanza foraging in the Kenze Hill forest 11/29/2018

Mwashoti playing with Alamaya 11/29/2018

 


Orphans find some mud to wallow in  11/29/2018

Quanza avoiding the waterhole 11/30/2018

 


Murera emerging from the thick forest 11/30/2018

Jasiri quenching his thirst 11/30/2018

 

 

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