Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Mai 2018

 

Sage und schreibe neun Waisen zogen diesen Monat in die Auswilderungsstationen nach Tsavo um und begannen einen neuen Lebensabschnitt. Zuerst waren Mbegu, Ndotto und Lasayen an der Reise, gefolgt von Murit, Godoma und Ngilai, die alle nach Voi gebracht wurden, wo die Elefantenherde vornehmlich aus Kühen besteht. Am 1. Juni zogen die feisten jungen Kühe Esampu und Mteto mit ihrem Kumpel Mundusi nach Ithumba. Obwohl sie noch jünger waren, als die meisten Elefantenwaisen, die wir sonst nach Tsavo gebracht haben, fanden wir, es war an der Zeit. Das Trio ist sehr temperamentvoll und ausgebufft, und wurde langsam ziemlich anstrengend in der Nursery. Wir glauben, daß sie jetzt bei älteren Artgenossen besser aufgehoben sind, die ihnen ein paar Elefantenmanieren und Disziplin vermitteln konnten. Wir glauben, daß Esampu in der Herde mit Kamok, Oltaiyoni und Laragai nicht einmal die Hälfte ihrer Streiche zu Ende bringen kann!

 

Die Phase zum Üben für das Ein- und Aussteigen in den Umzugs-Lkw begann schon am Ende des Vormonats. Zu Beginn wurde einfach nur die Rampe mit Heu und Grünfutter bedeckt und ihnen die Milchflaschen gegeben, wenn sie oben angekommen waren. So gewöhnten sich sich an den Lkw und das Einsteigen. Mbegu zögerte am meisten, aber mithilfe von Luzernepellets konnten wir sie schließlich doch überreden! Der Umzug kam zur richtigen Zeit für Ndotto und Ngilai, die inzwischen immer selbständiger und auch ein bißchen aufmüpfiger werden, wie das bei Jungbullen nunmal so ist. All die Umzüge verliefen reibungslos und die Waisen haben sich prima in ihrem neuen Zuhause eingelebt.

 

Als wir diesen Monat wieder Luzernepellets fütterten, sind einige der Waisen vor Freude durchgedreht! Gleich nachdem die Waisen morgens aus ihren Ställen gelassen wurden, konnte man Mbegu, Godoma, Ngilai, Murit, Sana Sana und hauptsächlich Ndotto dabei beobachten, wie sie in die Ställe von Sattao, Emoli, Musiara, Maisha und Luggard rannten, um nachzuschauen, ob sie all ihre Pellets über Nacht aufgefressen hatten oder man noch ein paar Reste naschen konnte. Bevor Ndotto nach Tsavo umzog, schlich er sich oft im Busch von der Herde weg und zurück ins Stallgelände, um zu überprüfen, ob es vielleicht doch noch irgendwelche Luzernereste zum Naschen gibt. Zum großen Glück für ihn wird er auch in seinem neuen Zuhause weiter Luzerne bekommen.

 

Als die älteren Waisen umgezogen waren, konnten wir beobachten wie sich die Herdendynamik veränderte. Mapia war immer noch nicht sehr freundlich gegenüber den Jüngeren und Kuishi hatte keinerlei Interesse, sie zu bemuttern. Zumindest war sie nicht besonders an ihnen interessiert. Also wurden die Kleinen in die nächstältere Gruppe integriert und von da an gab es zwei Gruppen von jeweils 11 Waisenelefanten, die jeden Vormittag ihre Milch an der Suhle bekamen. Tamiyoi führt jetzt die erste, jüngere Gruppe an, die vorher von Godoma angeführt wurde. Tagwa scheint jetzt die Leitkuh aller Nairobi-Nursery-Elefanten zu sein, wird allerdings von Sana Sana und Malkia unterstützt. Noch bevor die anderen nach Tsavo umzogen, hat sich Shukuru tagsüber regelmäßig von der Herde abgesetzt. Manchmal war sie den ganzen Tag verschwunden, oft alleine, manchmal auch mit Sagala und Ndiwa. Die beiden kamen meistens zur Milchfütterung zurück, während Shukuru fern blieb. Das alles schien sich jetzt zu ändern. Shukuru und Sana Sana kreisten um die jüngeren Waisen, als ob sie verstanden hatten, daß sie jetzt die Älteren in der Herde waren und auf die Jüngeren achtgeben mussten. Tagwa hat ihre neuen Pflichten mit Freude an- und aufgenommen, und die Anwesenheit der Älteren zur Stütze war alles Teil der Elefantengesellschaft.

 

Sattao zum Beispiel bandelte mit Sana Sana an, denn genau so wie er Zeit mit Tagwa verbringt, wenn Mbegu nicht da ist, wollte er einen Ersatz haben, für wenn Tagwa nicht da sein würde. Es sind nicht nur die älteren Kühe, die die Jüngeren beschützen wollen, und als die neun Waisen nach Tsavo umgezogen waren, haben andere ihre Rollen in der Herde übernommen: Malima und Emoli haben besonders große geschwisterliche Gefühle und sind sehr beschützerisch gegenüber Fremden, besonders wenn sie sich Maktao und Musiara näherten.

 

Kiasa ist jetzt unser Schlingel vom Dienst, aber Maktao und die anderen geben ihr Kontra. Er ist ein strenger Jungbulle und läßt Kiasa ihn nicht ungestraft herumschubsen. Jetzt liegt es in der Hand von Tamiyoi und den anderen Kühen, Kiasa in Schach zu halten. Musiara ist nach wie vor verzückt von Luggard und läßt ihn kaum aus den Augen. Am Morgen bleibt Musiara oft im Stallgelände und wartet vor dem Stall auf seinen Freund, damit sie dann gemeinsam in den Busch gehen konnten. Luggard will unbedingt mit den anderen in den Busch, und die Keeper freuen sich darüber, denn bei der Herde zu sein, ist das Beste für ihn und seine Genesung. Die arme Enkesha hat dieser Tage ein paar Probleme mit ihrem Rüssel, denn die Wunde, die sie einst von einer Drahtschlinge bekam und die langsam zuwächst, ist an einer Stelle entzündet. Das scheint stark zu jucken und irritiert sie. Sie ist ruhelos und prustet viel oder schmiert sich Schlamm oder Wasser auf den Rüssel, um den Juckreiz zu stillen. Wir haben ihr ein paar Medikamente inklusive einer lindernden Salbe gegeben, und hoffe, das Jucken stellt sich bald ein. Tagwa war in dieser Zeit extra aufmerksam ihr gegenüber und wurde oft dabei beobachtet, wie sie ihr aus Mitgefühl den Rüssel auf den Rücken legte. Jotto ist ein liebenswerter kleiner Bulle und sehr freundlich gegenüber den anderen in der Nursery. Eines Tages wurde er mit Luggard beim Gasen gesehen. Luggard wollte fressen, was Jotto fraß, und der riss das Gras ab und reichte es weiter an Luggard.

 

Unsere Nashörner: Der Regen wurde zum Monatsende weniger, aber dafür wurde es kälter. Maxwell, wie die meisten Nashörner, liebt den Regen. Er ist dann immer hyperaktiv, rennt wie ein Verrückter in seinem Gatter umher oder dreht sich um sich selbst. Ansonsten war der Mai für Max recht ruhig. Nicht mal Solio kam zu Besuch, wahrscheinlich weil sie im Park derzeit genug zu fressen hat.

 


Ambo and Musiara head to forest 5/1/2018

Emoli and Maisha browsing 5/1/2018

 


Enkesha after milk feed 5/1/2018

Ndotto and Sagala before the Buffalo incident 5/2/2018

 


Lasayen browsing 5/2/2018

Godoma running towards Sagala 5/2/2018

 


Enkesha experiencing discomfort from her wound 5/3/2018

Ambo with a browsing buddy 5/3/2018

 


Tagwa and Mundusi browsing 5/3/2018

Murit resting his foot whilst browsing 5/4/2018

 


Jotto finds some succulents leaves 5/4/2018

Ngilai with a mouthful of grass 5/4/2018

 


Ndotto not listening to the Keepers 5/5/2018

Ngilai after morning milk feed 5/5/2018

 


Sagala running for milk bottle 5/5/2018

Mapia trying to pick up a root with his trunk 5/6/2018

 


Mbegu crossing a little stream 5/6/2018

Ndiwa and Edwin 5/6/2018

 


Maktao with Kiko in the background 5/7/2018

Cheeky little Kiasa 5/7/2018

 


Maisha browsing 5/7/2018

Maxwell at his gate after Mbegu banged on it 5/8/2018

 


Mbegu with little Sattao 5/8/2018

Orphans heading home 5/8/2018

 


Kushi leading the orphans to morning browsing 5/9/2018

Lasayen and Ndotto 5/9/2018

 


Maisha and Tagwa browsing 5/9/2018

Maisha browses close to her Keeper 5/10/2018

 


Emoli finds a green shrub to pluck leaves off 5/10/2018

Orphans make their way to the mud-bath 5/10/2018

 


Musiara waits patiently for his milk 5/11/2018

Sana Sana browsing moves 5/11/2018

 


A very alert Lasayen 5/11/2018

Luggard running after his friend Musiara 5/12/2018

 


Jotto enjoys the lush grass 5/12/2018

Esampu searches for roots 5/12/2018

 


Mbegu enjoying pellets 5/13/2018

Godoma heads out to browse after milk feed 5/13/2018

 


Kuishi manages to reach top of a shrub 5/13/2018

Shukuru chosing to browse further in the forest 5/14/2018

 


Sagala chosing to return for mud-bath feed 5/14/2018

Ndiwa heading to the mud-bath feed 5/14/2018

 


Lasayen ready for early morning activities 5/15/2018

Kiko staying close to his friends 5/15/2018

 


Kiko making his way down to the mud-bath 5/15/2018

Murit browsing with friends after his training 5/16/2018

 


Ngilai reaching up to get the juicy leaves 5/16/2018

Ndotto following Lasyen 5/16/2018

 


Mbegu being trained to go into the truck 5/17/2018

Mbegu’s Keeper gently coaxing her 5/17/2018

 


Sattao and Mbegu together later in the day 5/17/2018

Godoma watches as the boys tussle 5/18/2018

 


Emoli with Maisha after his tussle with Musiara 5/18/2018

Musiara walks away after Godoma the boys  5/18/2018

 


Esampu walks back to the forest after her lucerne 5/19/2018

Luggards slowly makes his way to his friends 5/19/2018

 


Maisha enjoys the lush grass 5/19/2018

Orphans head to the 11am mud-bath 5/20/2018

 


Kiko rubbing against a tree 5/20/2018

Kuishi with Malkia 5/20/2018

 


Sattao looking for Tagwa 5/21/2018

Tagwa leading orphans in browsing activties 5/21/2018

 


Shukuru solo browsing 5/21/2018

Godoma after her training session this morning 5/22/2018

 


Murit with Musiara 5/22/2018

Ngilai browsing 5/22/2018

 


Mapia enjoying his 9am bottle feed 5/23/2018

Mundusi and Mteto browse together today 5/23/2018

 


Jotto before heading down to mud-bath 5/23/2018

Ambo after being told off by Tagwa 5/24/2018

 


Mapia Jotto and Kuishi 5/24/2018

Maxwell enjoying the sunshine today 5/24/2018

 


Kiasa eyeing the milk bottles 5/25/2018

Emoli steering clear of Kiasa after milk feed 5/25/2018

 


Mapia and Malima before Kiasa disrupted the peace 5/25/2018

Mapia chose to browse alone today 5/26/2018

 


Kuishi happy to let others take the lead 5/26/2018

Sagala choosing to browse close to Shukuru 5/26/2018

 


Musiara putting his trunk in Jotto’s mouth 5/27/2018

Jotto Malima and Tamiyoi before the pushing games 5/27/2018

 


Maktao drinking rain water 5/27/2018

Malkia and her Keeper 5/28/2018

 


Ndotto and Kuishi browsing 5/28/2018

Tagwa leading the orphans to browse 5/28/2018

 


Mteto having his 9am milk bottle 5/29/2018

Malkia and Mundusi 5/29/2018

 


Tamiyoi browsing 5/29/2018

Kiko walking back to the stockades 5/30/2018

 


Malima enjoying the lush green grass 5/30/2018

Mundusi browsing with friends 5/30/2018

 


Maxwell after his morning games 5/31/2018

Tamiyoi in a playful mood 5/31/2018

 


Emoli browsing 5/31/2018

 

 

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Mai 2018

 

Es ist schon drei Jahre her, seit wir das letzte Mal Waisen aus der Nairobi Nursery in die Voi-Auswilderungsstation umgesiedelt haben. Im Dezember 2015 zogen Arruba, Mashariki, Rorogoi, Elkerama, Suswa und Embu um, und sind seitdem gewachsen und gediehen. Diesen Monat waren Mbegu, Ndotto, Ngilai, Godoma, Lasayen und Murit an der Reihe. Das würde auch ein bißchen zum Geschlechterausgleich in Voi beitragen, denn derzeit sind es fast nur Kühe. Tahri und Araba sind jetzt die Jüngsten in Voi und mit all den Kühen, die sich jetzt um die Fürsorge streiten, wären ein paar mehr „Babys“ gar nicht so schlecht, so daß Panda, Mudanda, Kihari, Suswa und Rorogoi auch ein paar Ziehkinder hätten. Bevor die Zugänge aus der Nursery diesen Monat ankamen, wurden Kenia, Ndii, Mbirikani, Naipoki, Kihari, Ishaq-B und Panda von der Milch abgesetzt. Sie sind jetzt alt genug und bekommen jetzt zumindest mittags keine Milchflasche mehr. Sie schienen es ganz gelassen zu nehmen. Als sie am ersten Mittag angerannt kamen, um ihre Milchflaschen zu holen, und keine vorfanden, gingen sie einfach weiter zum Wasserloch und soffen dort.

 

Eine andere wichtige Entscheidung wurde am 11. Mai von Ajali und Mbirikani getroffen: sie schlossen sich einer wilden Herde an und kehrten vorerst auch nicht zurück. Ajali ist jetzt sieben und Mbirikani acht Jahre alt und im besten Alter, um ihr Leben in der Wildnis zu beginnen, besonders, wenn sie das Glück haben, von einer wilden Herde aufgenommen zu werden. Die beiden kamen zu uns, als sie schon älter waren und kamen nicht erst nach Nairobi in die Nursery, sondern direkt nach Voi. Daher hatten sie auch kaum Berührungsängste vor den wilden Artgenossen.

 

Ajali war seinerzeit auf dem Mombasa-Highway von einem Auto angefahren worden und hat wider Erwarten den Unfall überlebt. Daß er nun auch seine schweren Verletzungen auskuriert hat, macht uns überglücklich und dankbar. Dies ist auch unseren Voi-Waisen zu verdanken, die ihn in ihre Herde aufgenommen haben, ebenso wie Mbirikani, die mit ca. vier Jahren gerettet wurde, und zwar mit einer furchtbaren Wunde am Fuß, die von einer Drahtschlinge herrührte. Sie hatte furchtbare Schmerzen und konnte mit ihrer Mutter und der Herde nicht mehr mithalten, bis sie sie verlor. Wir sind so froh, daß sie sich so gut erholt hat und jetzt eine zweite Chance auf ein Leben in der Savanne mit einer neuen Elefantenfamilie hat. Joseph Sauni, unser Erster Keeper in den Voi-Stallungen, hält seit ihrem Abschied nach ihnen Ausschau und hat wilde Herden bis nach Mudanda Rock verfolgt. Sobald wir sie wieder sehen, werden wir all ihren Unterstützern bescheid geben. Bis es soweit ist, wünschen wir ihnen nur das Beste.

 

Zu guter Letzt kam der Tag, an dem der erste Schwung der Waisen aus Nairobi ankam. Sie trafen am 21. Mai sehr früh am Morgen ein und die Reise war reibungslos verlaufen, weil es glücklicherweise nicht viel Verkehr gab. Die Voi-Waisenherde, angeführt von Kenia, Ndii und Kihari warteten gespannt darauf, daß Mbegu, Ndotto und Lasayen endlich ihre Milch austranken, so daß sie sie endlich begrüßen konnten. Kenia und Ndii sind in der Regel die Vorsitzenden des Begrüßungskommittees, und es war sehr emotional als die älteren Elefanten die Neuzugänge begrüßen. Araba und Tahri fühlten sich ein wenig vernachlässigt, denn sonst dreht sich immer alles um sie. Aber nach einer kurzen Weile erinnerten sich ihre Ziehmütter Kenia und Ndii an sie. Die arme kleine Mbegu musste sich ebenfalls erst einmal daran gewöhnen, nicht mehr die Leitkuh zu sein, denn diese Position hatten jetzt plötzlich andere, ältere Elefantendamen, inne. Lentili übernahm, wann immer Mbegu übereifrig wurde. Ndotto fügte sich in die Gruppe ein, wie eine Ente, die man ins Wasser setzt, buchstäblich als er sich das erste Mal zur Mittagsfütterung ins Wasserloch stürzte. Mbegu und Lasayen blieben in den ersten Tagen noch ein wenig schüchtern und hielten sich an ihre Keeper, während Ndotto wirkte, als wäre er nach Hause zurückgekehrt. Aber alle Drei genossen das Futterangebot, daß nach all dem Regen überdurchschnittlich groß war, und für die Neuankömmlinge muss sich Voi angefühlt haben, wie im Schlaraffenland.

 

Entweder wußte sie intuitiv, daß die Neuzugänge unterwegs waren, oder sie heute das aufgeregte Trompeten der anderen Waisen. Jedenfalls kam Ex-Waise Lissa gegen 19 Uhr mit zwei ihrer drei Kälbchen (Leo und Lazima) vorbei und soff aus der Stalltränke. Ihre Erstgeborene Lara mit Nachwuchs waren nicht dabei. Sie blieben auch am nächsten Tag und zogen mit den Waisen zusammen in den Busch zum Grasen. Ndotto erschrak sich ein bißchen vor der schieren Größe der Elefanten, die er jetzt zu sehen bekam. Er war im Alter von nur wenigen Wochen gerettet worden und konnte sich daran gar nicht mehr erinnern. Einmal rannte er fast weg vor Schreck, aber den Keepern gelang es ihn zu beruhigen.

 

Am 23. Mai kam die nächste Fuhre mit Godoma, Murit und Ngilai. Murit wurde sofort von Mbegu begrüßt, der sich freute, sie wiederzusehen. Godoma war beim Anblick der größeren Voi-Waisen regelrecht überwältigt und wollte in den Busch abhauen! Die Keeper, die mit ihr aus Nairobi gekommen waren, beruhigten sie und gaben ihr erstmal eine Milchflasche zur Ablenkung. Die Waisen wurden dann zur Suhle gebracht, wo alle 26 Dickhäuter fröhlich badeten und mit ihren ungestümen Spielchen sogar eine wilde Herde in die Flucht schlugen! Es gibt so viele neue, aufregende Dinge für die Neuankömmlinge zu entdecken – all die Gerüche, Geräusche und Erfahrungen. Aber wir sind zuversichtlich, daß sie sich mit der Hilfe der liebevollen Kühe und der Keeper im Handumdrehen eingewöhnen.

 


Arruba and the others behind her 5/1/2018

Mashariki, Nelion and Arruba 5/1/2018

 


Naipoki dust bathing 5/1/2018

Orphans in a green field on the way to mud bath 5/2/2018

 


Lentili and Kihari teaming up to tackle Tundani 5/2/2018

Kihari, right, tackling Tundani 5/2/2018

 


Dabassa and Kihari playing 5/3/2018

Dabassa following Nelion 5/3/2018

 


Kihari playing on the ground 5/3/2018

Naipoki and Layoni on the right 5/4/2018

 


Dabassa on the right playing with Kihari 5/4/2018

Layoni scratching on a rock 5/4/2018

 


Rorogoi browsing high up on the hill 5/5/2018

Mbirikani taking Tahri up the hill 5/5/2018

 


Orphans browsing in the lush green field 5/5/2018

Tawi engaging Kore in a horn fight 5/6/2018

 


Kenia browsing 5/6/2018

Nguvu busy browsing 5/6/2018

 


Suswa and Embu quietly browsing together 5/7/2018

Naipoki at the front 5/7/2018

 


Tundani (frnt) and Mashariki running to catch up 5/7/2018

Panda, Tahri and Ishaq-B 5/8/2018

 


Kenia and Ndii 5/8/2018

Embu at the front 5/8/2018

 


Rorogoi drinking water 5/9/2018

Lentili enjoying a good scratch, Nguvu watching 5/9/2018

 


Embu welcoming Naipoki to a game 5/9/2018

Mudanda wanting to play with little Tahri 5/10/2018

 


Nelion scratching his back 5/10/2018

Panda sitting on the edge of the waterhole 5/10/2018

 


Tawi playing with Oltukai the buffalo 5/11/2018

Wild herd that wen with Mbirikani and Ajali 5/11/2018

 


Naipoki and Arruba having a lovely dusting game 5/11/2018

Dabassa moving in to greet Tahri 5/12/2018

 


Ndii gets tough with Dabassa 5/12/2018

Ndii playing with Dabassa 5/12/2018

 


Lentili browsing 5/13/2018

Suswa browsing from the rocks 5/13/2018

 


Ishaq-B wanting to browse up hill 5/13/2018

Embu, left, and Suswa in a conversation 5/14/2018

 


Suswa rubbing on a rock 5/14/2018

Ndii browsing out in the forest 5/14/2018

 


Suswa browsing 5/15/2018

Tahri coming out after soil dusting 5/15/2018

 


Tahri in the middle of the older females 5/15/2018

Rorogoi at the front browsing 5/16/2018

 


Ishaq-B with little Tahri 5/16/2018

Sweet Lentili browsing 5/16/2018

 


Araba coming out of the water 5/17/2018

Arruba, left, and Kihari playing 5/17/2018

 


Mashariki and the others 5/17/2018

Naipoki looking beautiful in the grass & flowers 5/18/2018

 


Ndii with Tahri 5/18/2018

Lentili browsing in the grass with her Keepers 5/18/2018

 


Mashariki browsing with her friends 5/19/2018

Mudanda playing on the ground 5/19/2018

 


Suswa enjoying browsing 5/19/2018

Orphans milk feed at the stockades 5/20/2018

 


Arruba enjoying some browse 5/20/2018

Panda, left, & Kihari moving towards Lissa’s calf 5/20/2018

 


Preparing to offload the orphans 5/21/2018

Mbegu having her milk on arrival 5/21/2018

 


Mbegu, Lasayen and Ndotto 5/21/2018

Lasayen talking with Mbegu 5/22/2018

 


Mudanda playing with Lissa’s calf 5/22/2018

Ndii wrestling with Lissa’s calf 5/22/2018

 


Lasayen,left, and Ndotto with a keeper 5/23/2018

New arrivals browsing close to the keepers 5/23/2018

 


Ndii wrestling with Mbegu 5/23/2018

Tundani browsing 5/24/2018

 


Godoma scratching with Bada on the right 5/24/2018

Lasayen and Ndotto running to join the others 5/24/2018

 


Rorogoi, Ndoria and others 5/25/2018

Friendly Ndotto greeting the keepers 5/25/2018

 


Nelion in the water 5/25/2018

Ndii leading 5/26/2018

 


Araba playing on the red earth 5/26/2018

Nelion and Ishaq-B in the water 5/26/2018

 


Ngilai out in the bush 5/27/2018

Murit browsing 5/27/2018

 


Ngilai, Ndotto and Murit going for milk 5/27/2018

Embu moving to catch up with the others 5/28/2018

 


Lasayen playing on the ground 5/28/2018

Ndii playing in the water trough 5/28/2018

 


Panda and Naipoki browsing 5/29/2018

Lasayen milk feeding 5/29/2018

 


Orphans enjoying the mud bath altogether 5/29/2018

Mbegu and Lasayen scared by the water truck 5/30/2018

 


Kenia and Kihari 5/30/2018

Ndotto pushing Murit away 5/30/2018

 


Ndoria with the others 5/31/2018

Suswa swimming and lying down 5/31/2018

 


Ndii playing her water games 5/31/2018

 

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: Mai 2018

 

Nach ein paar wochen richtigem Regen, ist die Gegend um Ithumba wieder grün und dicht bewachsen. Die weißen Prachtwinden (Ipomoea) wachsen jetzt überall und bedecken Büsche und Bäume wie ein zartes Spitzendeckchen. Von der Luft aus sieht es wie nach der Schneeschmelze aus, weil überall kleine weiße Flecken zu sehen sind. Nach dem Umzug der letzten sechs Elefantenwaisen nach Voi, entschied Angela, daß drei weitere feiste Waisen nach Ithumba gebracht werden sollten. Das Timing war perfekt, jetzt da es Wasser und Grünfutter im Überfluss gab, aber ein weiterer Grund war, daß Esampu, Mteto und Mundusi ohne die Älteren ziemlich aufmüpfig wurden. Sie brauchten jetzt definitiv die Führung und strenge Disziplin durch ältere Artgenossen, von denen es in Ithumba jede Menge gab. Am 1. Juni war es dann soweit und ihre Ankunft wurde vor allem von den Ex-Waisen besonders ausgelassen gefeiert. Im Juni-Bericht werden wir dann ausgiebig darüber berichten, wie sie sich eingelebt haben.

 

Trotz des guten Pflanzenwuchses, sind die Ex-Waisen immer noch in der Nähe des Stallgeländes geblieben. Kinna mit ihrem Baby Kama und den Kindermädchen Galana und Gawa, sowie Yatta und Yoyo wurden am Monatsanfang gesehen. Ende Mai verschwand Yatta dann allerdings mit ihrer Herde. Der große Bulle Tomboi wurde den ganzen Monat über nicht gesehen, aber die anderen Ex-Waisenbullen Zurura, Rapsu und Kenze tauchten sporadisch auf, entweder miteinander oder den Ex-Waisen.

 

Am meisten sahen wir diesen Monat Mutaras Herde in der Gegend. Sie besteht aus Orwa, Bomani, Vuria, Suguta, Kainuk, Turkwel und Sities. Sie warteten oft morgens vor dem Stallgelände oder brachten die Waisen abends wieder nach hause. Es war Mutara mit ihrer Herde, die Siangiki und Olsekki zurück ins Stallgelände brachten, nachdem sie für neun Tage nach dem Angriff auf Sokotei verschwunden waren und weil Siangiki ein paar merkwürdige Wunden auf dem Rücken hatte. Wir vermuten, daß Mutara mit ihrer Herde in der Gegend bleibt, um die jüngeren Waisen zu beschützen. Wir gaben allen Mitgliedern in Laragais Gruppe wieder Milch, um sie noch ein bißchen länger an uns (und das sichere Nachtlager zu binden). Enkikwe hat damit begonnen, seine Freunde nachts wieder in den Busch zu begleiten, jetzt da seine Wunden fast wieder verheilt sind. Wir lassen ihn gewähren, denn für seine geistige und körperliche Genesung ist es unabdingbar, daß er mit seinen Freunden zusammen sein kann. Er ist viel langsamer als der Rest der Herde, weil er immer noch stark humpelt, aber er blüht in Gesellschaft seiner Freunde wieder richtig auf. Und seine Wunde wird ohnehin noch lange brauchen, ehe sie wieder vollständig verheilt ist.

 

Die Keeper versuchten seit Enkikwe und Siangikis Begegnung mit den Löwen und Sokoteis tragischem Tod, Laragai und ihre Gruppe nachts wieder im Stallgelände zu halten. Meistens gaben Laragai, Kithaka, Sirimon, Lemoyian, Garzi und Barsilinga den Keepern nach, vor allem, da jetzt wieder die Milchflasche als Lockmittel eingesetzt wird (und ein Vorhängeschloss, damit Laragai nachts nicht das Gatter aufmacht), aber manchmal weigerten sie sich schlicht und ergreifend und liefen in den Busch zurück. Die Keeper nennen sie jetzt die „6 Rebellen“, weil sie meist erst spät in der Nacht wieder auftauchen (wie eine Horde aufmüpfiger Teenager) und vor dem Stallgelände schliefen. Besonders Barsilinga, Sirimon und Lemoyian haben jetzt die Freiheit geschmeckt und scheinen sie voll auskosten zu wollen. Wieder war es Mutara, die eines Nachts Sapalan zurück ins Stallgelände zurückbrachte, als dieser offenbar den Anschluß an Laragais Gruppe verloren hatte. Sie verstand, daß obwohl er von der Milch abgesetzt und offenbar langsam ein „großer Bulle“ war, immer noch zu jung war, um die Nacht alleine im Busch zu verbringen.

 

Am 2. Mai tauchte ein Teil von Olares Gruppe auf, nachdem wir sie lange nicht gesehen hatten: Melia, Tumaren, Kibo, Kandecha, Kitirua, Kalama, Chemi Chemi und Kilaguni, der normalerweise Teil von Chaimus Gruppe ist. Ein paar von ihnen, z.B. Kilaguni, blieben danach ein Weilchen. Das schwanzlose Pärchen Kilaguni und Kanjoro haben den anderen oft die Show an der Suhle gestohlen und spielten noch lange, nachdem sich der Rest der Herde schon längst wieder auf den Weg gemacht haben, sich im Dreck gewälzt und in den Busch zum Fressen weitergezogen waren. Makiretis und Naroks Gruppe haben sich mit ein paar der älteren Ex-Waisen zusammengeschlossen, aber die Gruppenzusammensetzung ändert sich ständig! Narok scheint sich Yattas Herde angeschlossen zu haben und Bomani verbrachte viel Zeit mit den Waisen, weil er sich offenbar noch nicht für eine der Ex-Waisenherden entscheiden konnte.

 


Lemoyian busy browsing 5/1/2018

Roi, Naseku, Kamook and Maramoja browsing 5/1/2018

 


Kithaka in the fields 5/1/2018

Kanjoro playing with Garzi 5/2/2018

 


Sirimon by the side of the road 5/2/2018

Kainuk playing with Tusuja 5/2/2018

 


Sapalan in the browsing fields 5/3/2018

The wild bull with Sirimon 5/3/2018

 


Sities and Turkwel 5/3/2018

Mutara’s group 5/4/2018

 


Kauro soil dusting 5/4/2018

Kanjoro and Kilaguni wallowing 5/4/2018

 


Enkikwe 5/5/2018

Siangiki left and Olsekki enjoying pellets 5/5/2018

 


Nasalot and her group in the early morning 5/5/2018

Karisa and Galla strength testing 5/6/2018

 


Namalok playing 5/6/2018

Barsiling browsing 5/6/2018

 


Enkikwe having a bath 5/7/2018

Garzi walking on the road 5/7/2018

 


Rapsu in the browsing fields 5/7/2018

Kairsa pushing Sapalan 5/8/2018

 


Galla and Tusuja strength testing 5/8/2018

The orphans wallowing 5/8/2018

 


Siangiki and Olsekki 5/9/2018

Ex orphans coming for the mudbath 5/9/2018

 


Namalok 5/9/2018

Wild elephant with the ex orphans 5/10/2018

 


Laragai and Maramoja 5/10/2018

Kithaka riding on Tusuja 5/10/2018

 


Yatta, Yoyo, Enkikwe and Kama 5/11/2018

Orphans leaving the mudbath 5/11/2018

 


Zurura and Enkikwe 5/11/2018

Sapalan browsing 5/12/2018

 


Lemoyian playing 5/12/2018

Tusuja with a mouthful and trunkful of grass 5/12/2018

 


Sirimon and Garzi strength testing 5/13/2018

Ukame and Naseku browsing together 5/13/2018

 


Roi and Tusuja browsing side by side 5/13/2018

Vuria surrounded by Ipomea flowers 5/14/2018

 


Turkwel 5/14/2018

Lemoyian and Tusuja browsing together 5/14/2018

 


Kithaka and Wanjala browsing together 5/15/2018

Rapsu 5/15/2018

 


Zurura and wild elephant friends 5/15/2018

Enkikwe busy browsing 5/16/2018

 


Pare playing with Naseku 5/16/2018

Chemi Chemi and Laragai 5/16/2018

 


Bomani 5/17/2018

Galla and Rapa browsing together 5/17/2018

 


Sirimon and Kauro 5/17/2018

Galana and Gawa 5/18/2018

 


Naseku and Karisa strength testing 5/18/2018

Tusuja and Galla playing in the water 5/18/2018

 


Siangiki browsing 5/19/2018

Sapalan busy browsing 5/19/2018

 


Ukame playig with a branch 5/19/2018

Maramoja browsing 5/20/2018

 


Oltaiyoni among ipomea creepers 5/20/2018

The orphan herd wallowing 5/20/2018

 


Bomani and Dupotto browse together 5/21/2018

Olsekki 5/21/2018

 


Kithaka busy browsing 5/21/2018

Kibo and Enkikwe 5/22/2018

 


Namalok 5/22/2018

Siangiki splashing water on her back 5/22/2018

 


Galla and Pare having a drink 5/23/2018

Mutara dustbathing 5/23/2018

 


Sities having fun at the dusbath 5/23/2018

Kilaguni and Kanjoro playfighting 5/24/2018

 


Orphans enjoying Lucerne 5/24/2018

Enkikwe having a drink  5/24/2018

 


Oprhans and ex orphans enjoying a dustbath 5/25/2018

Kainuk riding on Rapa 5/25/2018

 


Wanjala plays with Kauro 5/25/2018

Zurura visiting 5/26/2018

 


Kinna, Kama and Kitirua 5/26/2018

Namalok running for milk 5/26/2018

 


Barsilinga browsing 5/27/2018

Turkwel greets Orwa 5/27/2018

 


Orphans heading home 5/27/2018

Kauro sucking on a stick 5/28/2018

 


Karisa and Galla strength testing 5/28/2018

Suguta charging out of the water 5/28/2018

 


Rapa knocks Karisa down when playing 5/29/2018

Siangiki soil dusting 5/29/2018

 


Maramoja running for milk 5/29/2018

Garzi with Chemi Chemi 5/30/2018

 


Galana and Gawa 5/30/2018

Kama and Kinna 5/30/2018

 


Galla, Naseku and Oltaiyoni 5/31/2018

Enkikwe and Wanjala dustbathing 5/31/2018

 


Galla riding on one of his friends 5/31/2018

 

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe in Umani Springs: Mai 2018

 

Es regnete auch im Mai immer weiter in Umani und die Trampelpfade der Elefanten haben sich in Bäche, die Wiesen in Sümpfe verwandelt. Für unsere drei gehandicapten Elefanten Murera, Sonje und Mwashoti war das natürlich eine enorme körperliche Herausforderung, und die Drei schienen intuitiv zu wissen, daß sie bei diesen Wetterbedigungen sehr vorsichtig laufen mussten, um nicht auszurutschen. Später diesen Monat war es ein bißchen trockener, aber mit jeder Menge Grünfutter und Gras so hoch, daß es die Waisen um Einiges überragte und es für die Keeper ziemlich schwierig machte, sie im Blick zu behalten! Es gab diesen Monat viele Begegnungen mit wilden Elefanten und Büffeln (mehr als den Keepern manchmal lieb war), aber Lima Lima war immer auf der Hut, gab immer Bescheid und verjagte die Büffel durch lautes Trompeten, damit sie ihren geliebten Keepern bloß nicht zu nahe kamen! Sogar für die Baby-Krokodile waren des vielen Wassers langsam überdrüssig und man sah sie oft, wie sie am Ufer der großen Wasserlöcher oder im Gras in der Sonne lagen. Sobald die Waisen auftauchten, sah man sie ins Wasser zurück gleiten. Es ist aber nicht sicher, ob es im Wasser vielleicht sogar noch gefährlicher für die Krokodil-Babys ist als an Land, denn so ein Elefantenbad geht manchmal sehr temperamentvoll zu. Die größeren Krokodile findet man zu dieser Zeit im tiefen Wasser der Umani-Quellen.

 

Ngasha war diesen Monat ein paar Mal versucht, die Nächte im Busch zu verbringen und verließ das Stallgelände einige Male erst sehr spät in der Nacht. Im Wald schien ihn aber dann der Mut zu verlassen und er kam zurück. Einmal versuchte er sich mit seinem besten Freund Ziwa und die beiden blieben die ganze Nacht weg, Am nächsten Morgen waren sie zum Glück wohlbehalten wieder zurück. Ziwa hat es später noch einmal auf eigene Faust versucht, hat aber schließlich die Nerven verloren und war ziemlich schnell wieder zurück am Gehege und hat die Keeper gebeten, ihn hinein zu lassen. Quanza und Zongoloni mussten einmal dazwischen gehen, als die Ringkämpfe der jungen Bullen, wie z.B. Alamaya und Mwashoti, auszuarten drohten. Besonders, wenn Murera nicht in der Nähe war, haben sich die Umani-Jungs Faraja, Jasiri, Ngasha und neuerdings auch Ziwa des Öfteren und manchmal sogar mit wilden Bullen gerangelt, die zu Besuch kamen.

 

Während Lima Lima von Milch nie genug haben kann und sich gerne auch mal heimlich bei den anderen bedient, haben Quanza und Zongoloni bessere Manieren, halten sich an die Fütterungszeiten und sind in der Regel mit ihrem Anteil auch zufrieden. Gelegentlich kommt ihnen Lima Lima dazwischen, die kleine Opportunistin, die ihnen schon manchmal die Flasche vor der Nase weggeschnappt hat. Aber ihren Futterneid hat sie schon oft durch ihre Wachsamkeit wettgemacht, schließlich hat sie die Keeper und den Rest der Herde schon unzählige Male vor drohenden Zusammenstößen mit Büffeln oder wilden Elefanten gewarnt, so daß sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Sie behält immer den Überblick, hat ein ausgesprochen gutes Gespür für brenzlige Situationen, und die Sicherheit der Keeper steht für sie an erster Stelle. Sonje war ganz verzückt von den wilden Bullen, die zu Besuch kamen. Murera scheinen die Verehrer nicht sonderlich zu beeindrucken, aber ab und an folgte sie ihnen doch einmal in den Wald.

 

Eine Gruppe völlig argloser Klippschliefer hat eines Tages komplettes Chaos verursacht. Mwashoti war völlig vertieft beim Kratzen und Scheuern an seinem Lieblingsfelsen, als die pummeligen kleinen Tierchen [enge Verwandte der Elefanten] ihn unvermittelt überraschten. Laut trompetend geriet er völlig außer Kontrolle und rannte den Berg hinunter, was wiederum die Kühe in Alarmbereitschaft versetzte. Schließlich rannte die ganze wildgewordene Herde Mwashoti hinterher und zertrampelte alles, was ihnen in den Weg kam, ohne überhaupt zu wissen, was der Grund für die Panik war! Die Keeper hatten alle Hände voll zu tun, wieder Ruhe in die Herde zu bringen.

 

An einem anderen Tag war die Sorge schon berechtigter: Oben in einem Feigenbaum saß ein Leopard mit seiner Beute, während unten die Hyänen warteten, daß ein paar Reste herabfielen. Das allein rechte den Elefantenwaisen, um die Route für den Tag komplett abzuändern. Es war diesen Monat also jede Menge los, bei uns im Kibwezi-Wald. Aber er war nie schöner als jetzt. Seit März regnet es fast ununterbrochen und wir erwarten noch mehr Regen im Mai – so viel gab es seit zehn Jahren nicht mehr!

 


Zongoloni picks acacia pods 5/1/2018

Orphans enjoying playing in the forest 5/1/2018

 


Ngasha coming out of the bushes 5/1/2018

Jasiri browsing in the thick bushes 5/2/2018

 


Alamaya putting more grass in his mouth 5/2/2018

Ziwa dusting 5/2/2018

 


Orphans headed to the forest early morning 5/3/2018

Faraja with a mouthful of grass 5/3/2018

 


Orphans on the Chyulu Hills 5/3/2018

Mwashoti and Ngasha chose to browse alone 5/4/2018

 


Ziwa pick up salts after 11am milk feed 5/4/2018

Ngasha cooling off at the waterhole 5/4/2018

 


Murera waiting for the younger ones 5/5/2018

Faraja moving downhill 5/5/2018

 


Murera and friends browsing 5/5/2018

Ziwa walking to the watersprings 5/6/2018

 


Zongoloni running after Ziwa 5/6/2018

Orphans enjoying the tall green grass 5/6/2018

 


Ziwa and Faraja pushing games 5/7/2018

Zongoloni walking up Chyulu Hills 5/7/2018

 


Murera and Mwashoti 5/7/2018

Sonje scratching hind leg 5/8/2018

 


Keeper keeping any eye on Alamaya 5/8/2018

Ngasha scratching belly on a post 5/8/2018

 


Jasiri walking to the Springs 5/9/2018

Alamaya pushing Limalima 5/9/2018

 


Orphans at the mud bath near Chyulu Hills 5/9/2018

Quanza following Sonje 5/10/2018

 


Ziwa chewing a soft branch 5/10/2018

Sonje looking after Alamaya 5/10/2018

 


Murera going up into the Chyulu Hills 5/11/2018

Ngasha leading the orphans to browse 5/12/2018

 


Mwashoti enjoying the tall grass 5/12/2018

Playful Alamaya 5/13/2018

 


Orphans at dust bath 5/13/2018

Limalima catches some wild scents 5/13/2018

 


Ziwa and Ngasha push each other for more space 5/14/2018

Quanza moves downhill  5/14/2018

 


Orphans looking forward to going home  5/14/2018

Orphans leave for the forest 5/15/2018

 


Alamaya swatting flies with his trunk 5/15/2018

Zongoloni after wallowing 5/15/2018

 


Babies after bottle feed 5/16/2018

Limalima hanging around to try steal bottles 5/16/2018

 


Mwashoti on the dusting mound 5/16/2018

Murera in the very thick bush 5/17/2018

 


Sonje rushing to the 11am feed 5/17/2018

Murera hugs Alamaya 5/17/2018

 


Murera scratching her bottom 5/18/2018

Alamaya enjoying being in the long grass 5/18/2018

 


Limalima ready to go home 5/18/2018

Sonje walking through the Kibwezi Forest 5/19/2018

 


Jasiri picking up some roots 5/19/2018

Ziwa and Alamaya splashing in the mud 5/19/2018

 


Alamaya and Mwashoti stop for a scratch 5/20/2018

Jasiri leading the orphans for the 11am feed 5/20/2018

 


Ziwa getting ready for a dip 5/20/2018

Sonje leading the babies to the hills 5/21/2018

 


Mwashoti and Murera with Alamaya lying down 5/21/2018

Sonje drinking water from the broken pipe 5/21/2018

 


Playful Sonje ready for morning browsing 5/22/2018

Faraja at dust bath 5/22/2018

 


Orphans taking a break after walking all day 5/22/2018

Ngasha rubbing his bottom on the wall 5/23/2018

 


Big boy Jasiri spends time with little Alamaya 5/23/2018

Sonje with little Mwashoti at dust bath 5/23/2018

 


Murera finds soft grass to feed on 5/25/2018

Trees felled by wild Elephants 5/25/2018

 


Lima Lima looking to cool off in the mud 5/25/2018

Faraja at the water trough 5/26/2018

 


Zongoloni playing with Alamaya 5/26/2018

Murera warning the boys not to fight 5/26/2018

 


Orphans ready to head to the forest 5/27/2018

Quanza leads the orphans into the forest 5/27/2018

 


Murera pushes Sonje to walk faster 5/27/2018

Orphans feeding on lucerne pellets 5/28/2018

 


Keeper coaxing Sonje to move to the mud-bath 5/28/2018

Lima Lima with a very full belly 5/28/2018

 


Orphans cooling off in the shade 5/29/2018

Mwashoti catchign scent of wild Bushbucks 5/29/2018

 


Sonje trying to pulling off tree bark  5/29/2018

Zongoloni breaking more branches 5/30/2018

 


Murera smells Zongoloni’s mouth 5/30/2018

Alamaya under the belly of the bigger Orphans 5/30/2018

 


Zongoloni browsing in the thick bush 5/31/2018

Alamaya and Ziwa reappear after getting lost 5/31/2018

 


LimaLima and Faraja fighting for space in the mud 5/31/2018

Jasiri playing with Sonje 5/24/2018

 


Ngasha and Murera hold trunks in greeting 5/24/2018

Alamaya enjoys browsing 5/24/2018

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