Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2017

 

Anfang des Monats lebten sage und schreibe 36 Elefantenwaisen in der Nursery, so daß es an der Zeit war, einige der älteren Waisen nach Ithumba umzusiedeln. Mit ihren drei Jahren waren jetzt Rapa, Pare, Maramoja, Sapalan und Namalok an der Reihe, diesen nächsten Schritt in Richtung Auswilderung zu machen. Da es in dieser Saison genug Regen in Ithumba gegeben hatte, war jetzt die perfekte Zeit dafür, denn es gab jede Menge Grünfutter und Wasser. Kauro war inzwischen wieder komplett genesen und sollte ebenfalls wieder zurück gebracht werden. Er war also der sechste Elefant, der an den Lkw gewöhnt werden mußte, aber diese Eingewöhnungsphase verlief dieses Mal komplett reibungslos. An manchen Tagen wollten die Waisen nach ihrer Milchmahlzeit sogar im Anhänger bleiben, so gemütlich fanden sie ihn offenbar!

 

Am 7. Dezember gegen 3 Uhr morgens begann die Reise für Sapalan, Namalok und Kauro. Ein paar Tage später, am 16. Dezember folgten Pare, Maramoja und Rapa. Die zweite Fuhre kam nicht ganz so püntklich los, weil Maramoja dieses Mal etwas zögerlich über die Rampe in den Anhänger stieg und Rapa zu merken schien, daß etwas aufregend Anderes vor sich ging. Das Getummel weckte ein paar der anderen Waisen in den Ställen, die begannen zu rufen und gegen ihre Türen zu treten. Das wiederum weckte Giraffe Kiko auf, der ebenfalls gegen seine Stalltüre trat!! Als die Drei erst einmal verladen waren und der Lkw weggefahren war, beruhigten sich alle schnell wieder und verhielten sich auch den Rest des Tages unauffällig. Beide Umzüge verliefen problemlos, alle Details gibt es in den ausführlichen Berichten zu den Umzügen. Die Waisen haben sich in Ithumba sehr gut eingelebt und lieben ihr neues Zuhause. Kauro wurde besonders euphorisch begrüßt und es geht ihm ausgezeichnet.

 

Da der Lkw nun einmal in Ithumba war, entschied Angela, Shukuru zurück nach Nairobi in die Nursery zu holen, denn sie war nach wie vor gesundheitlich stark angeschlagen. In Nairobi sind wir einfach viel besser ausgerüstet, Erkrankungen zu diagnostizieren und entsprechend zu behandeln. Ohne zu Zögern folgte sie Chef-Keeper Benjamin in den Anhänger und kam nach acht Jahren in die Nursery zurück. Alles war so, als wäre sie niemals weggewesen. Sie ist immer noch lethargisch und läuft beschwerlich, und eine Blutuntersuchung ergab, daß sie eine Infektion mit Blutparasiten hatte. Sie wurde behandelt und wird sicher bald wieder wohlauf sein. Die Reaktion der anderen Babys auf Shukuru wird uns ebenfalls in Erinnerung bleiben – manche konnten sich nicht daran erinnern, daß es solch große Elefanten gab! Tamiyoi und Luggard waren am neugierigsten, während die meisten der jungen Kühe anfangs sehr skeptisch waren. Sattao war begeistert, unter Shukurus Bauch stehen zu können – genau so wie es ein Elefantenbaby in der Wildnis machen würde! Shukuru ist sehr behutsam und ihre Rückkehr in die Nursery verlief völlig unauffällig. Sie mischte sich auch überhaupt nicht in die existierende Gruppendynamik und –hierarchie ein. Wir hoffen, daß die Behandlung schnell anschlägt und sie bald wieder topfit ist.

 

Mbegu ist nach wie vor die Leitkuh der Gruppe und immer da, wo gerade Liebe, Zuwendung oder auch Disziplin gebraucht wird. Sie  musste diesen Monat besonders auf Esampu aufpassen, der besonders zur Fütterungszeit immer wieder über die Stränge schlug. Tagwa läuft manchmal gerade zu über vor Liebe, sogar noch mehr als Godoma, und wird von den Jüngsten wie Sattao vergöttert. Die älteren Kühe lassen sich die ausgefallensten Erziehungsmaßnahmen einfallen: Malima schaffte es einmal, Maktao und Musiara im Streit zu trennen, indem sie sie ablenkte, mit einem Spielchen Staubwerfen und daß sie danach auf sie hinaufklettern durften. Kiasa hat sich gut eingelebt, aber ist immer noch ziemlich frech, und die Keeper müssen immer wieder ihre Arbeit unterbrechen, wenn sie wieder einmal eigene Wege geht! Sie fürchtet fast nichts und kann sich gut verteidigen, aber sie ist nicht aggressiv. Mapia durfte diesen Monat das erste Mal mit den anderen in den Wald gehen und hat sich gut in den Alltag eingefügt. Nur zur Fütterung ist er immer ein bißchen aufgeregt und sorgt für Chaos. Dank des schönen Wetters diesen Monats, hatte er viel Spaß beim Suhlen, so wie die anderen Wasserratten, zum Beispiel Enkesha.

 

Ndotto wird immer unabhängiger. Er hat kein Problem damit, alleine zu sein oder zieht mit ein paar Kumpels in den Wald zum Grasen. Eines Tages wanderte er mit Lasayen und Mundusi los, bis sie auf ein paar Büffel trafen, es mit der Angst zu tun bekamen und zurück zum Rest der Gruppe flüchteten!

 

Die Nashörner: Maxwell, unser blindes Nashorn hat das Matschwetter diesen Monat in vollen Zügen genossen. Manchmal jagte er auch die Warzenschweine, die sich an seinen Luzernepellets vergingen. Einmal geriet die arme Enkesha zwischen die flüchtenden Warzenschweine und Max, und der klemmte aus Versehen in ihren empfindlichen Rüssel mit seinem Horn am Gatter ein! Sie schrie wie am Spieß und Maxwell ließ schnell los, sie rannte aufgelöst zu den anderen und wurde gleich von Mbegu und Malkia getröstet.

 


Ambo browsing around the rocks 12/1/2017

Sattao and Mbegu 12/1/2017

 


Tagwa browsing 12/1/2017

Ndotto at mudbath 12/1/2017

 


Tagwa in the forest 12/2/2017

Ngilai suckling Mbegu’s ear 12/2/2017

 


Kiko coming to the forest 12/2/2017

Maxwell 12/3/2017

 


Murit walking in the forest 12/3/2017

Sana Sana having milk at mudbath 12/3/2017

 


Sunlight falling on Jotto 12/3/2017

Maktao heading out with the others 12/4/2017

 


Malima browsing 12/4/2017

Ngilai behind a bush 12/4/2017

 


Mapia out with the others 12/5/2017

Malima, Musiara and Mapia 12/5/2017

 


Mbegu browsing 12/5/2017

Kiasa out with the others 12/6/2017

 


Kiasa having milk 12/6/2017

Luggard staying by the bushes 12/6/2017

 


Mapia and Luggard having milk 12/6/2017

Kauro being loaded for the move 12/7/2017

 


Namalok, Sapalan and Kauro on their way 12/7/2017

Tamiyoi having milk 12/7/2017

 


Malima playing 12/8/2017

Maktao playing with a puddle 12/8/2017

 


Lasayen browsing 12/8/2017

Mundusi browsing 12/8/2017

 


Kiasa in a charging mood 12/9/2017

Luggard fanning his ear 12/9/2017

 


Musiara arriving at the mudbath 12/9/2017

Ambo having a drink at mudbath 12/10/2017

 


Murit and Ambo 12/10/2017

Emoli scratching 12/10/2017

 


Sana Sana and Mapia 12/11/2017

Malima playing while out with the others 12/11/2017

 


Esampu at mudbath 12/11/2017

Kiasa having milk at mudbath 12/11/2017

 


The baby sucking Tagwa’s ear 12/12/2017

Godoma heading out with the others 12/12/2017

 


Ndotto on the rocks 12/12/2017

Naughty Esampu 12/13/2017

 


Mundusi borwsing 12/13/2017

Ngilai near the mudbath 12/13/2017

 


Luggard at mudgath 12/13/2017

Kiasa arrives for milk 12/14/2017

 


Maxwell walking around his stockade 12/14/2017

Lasayen browsing 12/14/2017

 


Kiko browsing 12/15/2017

Malima and Kuishi 12/15/2017

 


Ndiwa smelling the camera 12/15/2017

Enkesha heading to the bushes 12/15/2017

 


Loading Pare for the move 12/16/2017

Maramoja, Rapa and Pare loaded 12/16/2017

 


Maramoja, Rapa and Pare on their way 12/16/2017

Sagala having milk 12/16/2017

 


Shukuru heading out for the day after her arrival 12/17/2017

Tamiyoi browsing 12/17/2017

 


Kiasa dustbathing 12/17/2017

Shukuru walking with the rest of the orphans 12/17/2017

 


Shukuru out with the others 12/18/2017

Sattao relaxing 12/18/2017

 


Enkesha browsing 12/18/2017

Mbegu and the new baby 12/19/2017

 


Esampu browsing 12/19/2017

Kiko walking around 12/19/2017

 


Maxwell 12/20/2017

Shukuru in charging mode 12/20/2017

 


Orphans on the move 12/20/2017

Mbegu and Musiara browsing together 12/21/2017

 


Maisha browsing 12/21/2017

Emoli browsing 12/21/2017

 


Orphans heading to the forest 12/22/2017

Tagwa browsing 12/22/2017

 


Ngilai sniffing 12/22/2017

Sagala browsing with the others 12/22/2017

 


Sana sana moving quite quickly 12/23/2017

Lasayen at mudbath 12/23/2017

 


Godoma and Lasayen 12/23/2017

Shukuru at the mudbath 12/24/2017

 


Orphans on the horizon 12/24/2017

Orphans busy browsing 12/24/2017

 


Sweet Shukuru 12/24/2017

The little baby sucking on Tagwa’s ear 12/25/2017

 


Mbegu, Tagwa and the little baby 12/25/2017

Ndotti sniffing 12/25/2017

 


Mundusi heading to a green branch 12/25/2017

Mapia in the bushes 12/26/2017

 


Kiasa downing a milk bottle 12/26/2017

Musiara browsing 12/26/2017

 


Musiara, Malkia and Sattao 12/27/2017

Maktao browsing 12/27/2017

 


Tagwa very relaxed 12/27/2017

Godoma with the rest of the orphans 12/27/2017

 


Godoma having milk 12/28/2017

Sana Sana at the mudbath 12/28/2017

 


Mbegu having milk 12/28/2017

Kiasa rubbing her eye 12/29/2017

 


Maktao in the sunshine 12/29/2017

Malkia by the bushes 12/29/2017

 


Shukuru browsing by a puddle in the park 12/30/2017

Emoli at the mudbath 12/30/2017

 


Ambo drinking from a stream 12/30/2017

Esampu coming over the rocks 12/30/2017

 


Musiara snuggling up to a keeper 12/31/2017

Maktao walking over rocks while browsing 12/31/2017

 


Sattao enjoying the warm earth 12/31/2017

Jotto browsing 12/31/2017

 

 

Monatsbericht für die Voi-Gruppe: Dezember 2017

 

Gegen Ende Dezember war die gesamte Gegend um Voi wieder grün und üppig bewachsen, denn endlich war der überfällige Regen in Tsavo angekommen, und in dieser Saison sogar endlich wieder mehr als genug! Diese tolle Regenzeit konnte nur noch von Emilys Besuch Mitte des Monats getoppt werden. Sie kam mit ihrer Herde zurück von den privaten großen Farmen, die auf auf ihren Wanderrouten zwischen Tsavo-Ost und Tsavo-West liegen.  Sie hatten die mehr als 100 km schon letzten Monat zurückgelegt, aber damals war hier in Voi noch nicht genug Regen gefallen, so daß sie in das Gebiet um die Taita-Berge zurückgekehrt waren, wo es im November schon mehr Futter und Wasser gab. Jetzt, nur wenige Wochen später, legten sie den weiten Weg noch einmal zurück! Was uns daran ganz besonders beeindruckt, ist, daß sogar Ndaras kleines Kälbchen Neptune die mehr als 300 km innerhalb eines Monats zurückgelegt hat!

 

Die grasbewachsenen Ebenen von Voi haben noch viele hundert andere Elefanten angelockt, nicht nur unsere Ex-Waisen. Seraa und Mweya sind hochtragend, und die Geburt müsste kurz bevor stehen. Wir nehmen an, daß sie auch deshalb in die Nähe des Stallgeländes gekommen sind, sie sind sich der Extra-Portion Schutz für ihren Nachwuchs einfach bewußt. Mit dem neuen Nachwuchs in Aussicht, denken wir schon jetzt glückselig daran, daß die meisten unserer Schützlinge junge Kühe sind und wir eines Tages viele, in der Wildnis geborenen Elefantenbabys um uns haben werden.

 

Bada, Nelion, Nguvu, Ajali und Tundani sind derzeit die einzigen männlichen Elefantenwaisen in Voi. Sie scheinen sich damit zufrieden zu geben, den ganzen Tag mit Ringen zu verbringen und sich gegenseitig ihre Dominanz zu beweisen. Die Jüngeren wie Araba und jetzt auch Tahri, werden von den jungen Kühen mit Liebe überschüttet, die natürlich das Muttersein an den „Babys“ der Gruppe üben wollen. Genau diese Zuwendung hat unser kleines Dürreopfer Tahri wohl das Leben gerettet. Sie könnte wohl kaum glücklicher sein als hier mit ihrer Ersatzfamilie. Leitkuh Kenia, Kihari und Ndii streiten sich oft um die Aufmerksamkeit der Babys in der Gruppe, aber die Kühe Mashariki und Panda versäumen ebenfalls keine Gelegenheit, mit den Kleinsten Zeit zu verbringen. Die Waisen sind und bleiben wachsam gegenüber Ndoria und ihrer Angewohnheit, Artgenossen in den Schwanz zu beißen! Sobald sie Einem der Waisen in der Suhle zu nahe kommt, treten diese für gewöhnlich sofort den Rückzug an.

 

Die Ex-Waisen Layoni und Dabassa waren diesen Monat unzertrennlich, genauso wie Lempaute und Lesanju, die seit ihrer Wiedervereinigung fast keine Minute ohneeinander verbringen. Lesanju war über die Trockenzeit mit Emily und deren Herde mitgewandert, und Lempaute war in der Nähe des Stallgeländes geblieben. Sie waren also mehrerere Monate getrennt gewesen, und haben jetzt eine Art Splittergruppe mit Wasessa, Ndara und deren Baby Neptun gegründet und kommen regelmäßig zum Luzernefressen ins Stallgelände.

 

Sweet Sally, Baby Safi, Lolokwe, Thoma und Baby Thor hatten sich eine Weile von Emilys Herde getrennt, treffen sich aber trotzdem fast jeden Tag. Jetzt, da es genug Futter und Wasser gibt, hat die fröhliche Jahreszeit begonnen. Die Zeit muß nicht mehr mit der Futtersuche zugebracht werden, sondern wird hauptsächlich zum Spielen und Besuchen alter Freunde genutzt.

 


Lempaute and Kivuko catching up with the orphans 12/1/2017

Ajali browsing 12/1/2017

 


Ishaq-B scratching bottom 12/1/2017

Ndii, Araba and Kenia 12/2/2017

 


Dabassa and Kivuko 12/2/2017

Lempaute arrives at the stockades 12/2/2017

 


Layoni scratching up 12/3/2017

Tundani enjoying the green grass 12/3/2017

 


Panda joins the rest of the herd in browsing 12/3/2017

Ndii taking Araba from Mashariki 12/4/2017

 


Ishaq-B wall games 12/4/2017

Nelion trying to uproot a rock 12/4/2017

 


Ajali coming to get Tahri 12/5/2017

Lempaute left to enjoy dairy cubes 12/5/2017

 


Rorogoi leads everyone to browse uphill 12/5/2017

Ishaq-B finds a broom stick 12/6/2017

 


Nguvu and Nelion get ready for browsing 12/6/2017

Mbirikani enjoys a morning scratch 12/6/2017

 


Tahri learning to climb uphill 12/7/2017

Panda running to join the others 12/7/2017

 


Nguvu happy to see Panda running towards him 12/7/2017

Dabassa and Kivuko engage in morning games 12/8/2017

 


Tuskless Kivuko plays with Dabassa 12/8/2017

Wild elephant heard on Msinga Hill 12/8/2017

 


Laikipia at the stockade 12/9/2017

Lempaute, Kivuko and Sinya follow Laikipia 12/9/2017

 


Lempaute browsing 12/9/2017

Nelion, Bada, Mudanda and Rorogoi 12/10/2017

 


Arruba browsing 12/10/2017

Kenia with Panda 12/10/2017

 


Mweya leads orphans out of the stockade 12/11/2017

Nepture and Ndara 12/11/2017

 


Mzima carrying his share of lucerne grass 12/11/2017

Wild bull who was seen with Emily’s herd 12/12/2017

 


Araba enjoying mud bath 12/12/2017

Bada in the water 12/12/2017

 


Rorogoi after mudbath 12/13/2017

Panda scratching against a tree 12/13/2017

 


Ishaq-B leaning on Nguvu 12/13/2017

Panda with Tahri 12/14/2017

 


Safi greeting Tassia 12/14/2017

Eden, Thor and Neptune at the watertrough 12/14/2017

 


Ishaq-B mud bath gamesq 12/15/2017

Tundani scratching his eye 12/15/2017

 


Orphans follow the wild bull 12/15/2017

Sweet Sally scratching on a rock 12/16/2017

 


Kivuko playing with Emma 12/16/2017

Mashariki and Ajali find a quiet browsing spot 12/16/2017

 


Safi, Eden and Inca playing with the water 12/17/2017

Eden playing with Safi 12/17/2017

 


Suswa near Msinga Hill 12/17/2017

Lentili browsing 12/18/2017

 


Ishaq-B dusting games 12/18/2017

Mudanda browsing 12/18/2017

 


Lempaute and Lesanju arrive at the stockades 12/19/2017

Naipoki and Tundani strength games 12/19/2017

 


Laikipia at the stockade in the afternoon 12/19/2017

Inca having a good scratch 12/20/2017

 


Baba centre of attention at mud-bath 12/20/2017

Kenia admires Bada’s games 12/20/2017

 


Tundani browsing 12/21/2017

Laikipia enjoying the green grass 12/21/2017

 


Embu rolling on the grass after mud bath 12/21/2017

Lentili 12/22/2017

 


Icholta with Inca 12/22/2017

Arruba on a scratchign mission 12/22/2017

 


Sweet Sally arrives at the stocakdes with Safi 12/23/2017

Bada enjoying mudbath 12/23/2017

 


Suswa scratching 12/23/2017

Panda trying to convince Embu to join in his game 12/24/2017

 


Ajali after mudbath 12/24/2017

Ndii kneeling in the water 12/24/2017

 


Rorogoi enjoying the downtime 12/25/2017

Embu finds a cool pool of water 12/25/2017

 


Ishaq-B splashing water with her trunk 12/25/2017

Mbirikani browsing on Msinga Hill 12/26/2017

 


Orphans scared off by fighting impalas 12/26/2017

Naipoki and Tundani strength games 12/26/2017

 


Inca with her mum Icholta 12/27/2017

Lesanju at the stockades 12/27/2017

 


Bada spoiling Rorogoi’s bathing moment 12/27/2017

Mzima and Kivuko next to wild Bull 12/28/2017

 


Chia ex-orphan Kudu with her wild born babies 12/28/2017

Ishaq-B going headfirst into the water 12/28/2017

 


Siria arriving alone at the stockades for a drink 12/29/2017

Ajali and Nguvu welcome the wild Bull 12/29/2017

 


Tundani biting his trunk in fear of wild bull 12/29/2017

Embu splashing water 12/30/2017

 


Naipoki with Tahri 12/30/2017

Tundani soil dusting games 12/30/2017

 


Araba rubbing against Kenia 12/31/2017

Tundani soil dusting 12/31/2017

 


Rorogoi sliding into the mud 12/31/2017

 

 

Monatsbericht für die Ithumba-Gruppe: Dezember 2017

 

Die Regenfälle hielten bis Anfang Dezember an, so daß es für die Waisen jede Menge Grünfutter gab. Die Keeper konnten die Elefanten dabei beobachten, wie sie von einem Busch zum nächsten rannten und sich beim Leckersten den Bauch vollschlugen. Sie schienen geradezu überwältigt von dem großen Angebot. Gegen Ende des Monats hörte es auf zu regnen, aber es war nach wie vor bewölkt und wir hofften auf ein paar zusätzliche Schauer zum Jahresende, bevor die Trockenzeit wieder beginnen sollte. Leider blieb unser Wunsch unerfüllt. Trotzdem waren die Wasserlöcher in Ithumba wieder randvoll gefüllt, es gab Grünfutter satt und ein paar Neuzugänge aus Nairobi. Am Morgen des 7. Dezember kamen Kauro, Sapalan und Namalok an und wurden enthusiastisch von Roi, Galla und Dupotto begrüßt. Roi schlang zuerst ihren Rüssel um den von Namalok, schubste ihn wenig später aber schon um, um ihm zu zeigen, wer der Boss war. Sapalan ließ sich nicht nicht so leicht umschubsen und war bereit, sich gegen Roi zu verteidigen. Irgendwann beruhigte er sich und Oltaiyoni legte ihm versöhnlich ihren Rüssel auf den Rücken. Die jungen Bullen, inklusive Sirimon, begrüßten die neuen Bullen auf ihre Art, in dem sie auf sie aufstiegen, um ihre Dominanz zu zeigen. Obwohl Kauro sich in Ithumba auskannte, klebte er den Keepern in den ersten Tagen ununterbrochen an den Fersen. Er war jetzt schon das zweite Mal nach Ithumba umgezogen, nachdem er im Mai 2017 nach Nairobi zurückgebracht wurde, weil er nach dem ersten Umzug lange krank war. Er hat sich inzwischen wieder vollständig erholt und die Wiedersehensfreude mit seinen alten Freunden war riesengroß.

 

Wenige Tage später, am 16. Dezember, kamen Pare, Rapa und Maramoja aus Nairobi an. Roi, Galla, Kauro und Karisa waren die ersten, die sie begrüßten. Kauro hieß sie mit einem leisen Kollern willkommen, während Roi in ihrer neugierigen Art die Neulinge gleich von oben bis unten unter die Lupe nahm und sie vorsichtig mit ihrem Rüssel berührte. Sie schien sich noch an sie zu erinnern! Nachdem sie erst einmal ihren Durst an der Stalltränke gelöscht hatten, wurden die Waisen zu den Anderen in den Busch zum Grasen gebracht. Pare schien sich gleich wohl zu fühlen und graste wenig später friedlich an der Seite von Ukame, Galla und Naseku. Maramoja und Rapa standen beieinander und wurden wenig später von den Ex-Waisen Mutara, Turkwel und Suguta begrüßt, die kurz vorbeischauten und offenbar die Neuankömmlinge begrüßen wollten. Gegen 11 Uhr am Vormittag wurden unsere Neuen zu ihrem ersten Schlammbad in Ithumba gebracht, wo sich gleich Yatta mit ihrer Herde Ex-Waisen hinzugesellte! Über die nächsten Wochen haben sich alle gut eingelebt und scheinen sich in ihrem neuen Zuhause und mit ihrer neuen, großen Elefantenfamilie sehr wohl zu fühlen.

 

Am 16. Dezember, am selben Tag, an dem Pare, Rapa und Maramoja angekommen waren, wurde um Mitternacht Shukuru auf den Lkw verladen, um zurück nach Nairobi gebracht zu werden. Sie hatte die letzten vier Jahre in Ithumba gelebt, war aber in den letzten Wochen immer kränker geworden und hat deutlich an Gewicht verloren. Angela wollte, daß sie in Nairobi untersucht und behandelt wird, und diese Gelegenheit für den Rücktransport erschien uns sehr pragmatisch. Wir hatten das Gleiche schon mit Ziwa und Kauro gemacht und Beiden hat es nicht geschadet.

 

Kithaka, Barsilinga, Garzi, Lemoyian, Siangiki, Enkikwe, Olsekki, Sirimon, Boromoko, Sokotei und ihre Anführerin Laragai brauchen inzwischen keine Milch mehr und gewöhnen sich langsam an ein Leben in der Wildnis. Es ist ein langsamer Prozess und sie entfernen sich noch nicht weit vom Stallgelände, aber jeden Abend um die gleiche Zeit öffnet Laragai das Stalltor und läßt ihre Schützlinge hinaus. Im Schein des wunderschönen Vollmondes hat die ausgebuffte kleine Herde Anfang des Monats mit den Ex-Waisen, deren Babys und wilden Elefanten gespielt. Aber wie gesagt, gehen sie noch nicht weit weg und meistens standen sie morgens schlafend vor ihren Ställen. Sapalan war erst kürzlich aus Nairobi gekommen und hat sich aber schon selbst von der Milch abgesetzt. Er war schon älter als er seinerzeit nach Nairobi kam und braucht in der Tat keine Milch mehr, erst recht nicht jetzt, da es in Ithumba Futter in Hülle und Fülle gab. Lemoyians Stoßzähne waren vor einigen Monat locker geworden, aber scheinen von der Wurzel her wieder stabiler zu werden.

 

Am 11. Dezember kamen Mutara und Narok mit den Ex-Waisen zu Besuch und uns fiel auf, daß auch bei Bomani endlich die Stoßzähne durchgebrochen waren. Zuerst sah es aus, als ob sie an der falschen Stelle durchkämen, aber jetzt stellt er sie beim Ringen mit den anderen Bullen stolz zur Schau!

 

Unser Weihnachtsgeschenk am 25. Dezember war ein Besuch von Olares Herde, die wir seit Anfang November nicht mehr gesehen hatten. Sie kam mit Melia, Tumaren, Kandecha, Kibo, Kalama, Chemi Chemi, Murka, Naisula und Kitirua, und sie blieben für den Rest des Monats und vertrieben sich die Zeit mit den Waisen. Die anderen Ex-Waisen und Mütter in Yattas Herde sind Wendi, Nasalot, Kinna, Sunyei und Galana. Auch sie wurden diesen Monat häufiger mit ihrem Nachwuchs gesehen. Kinnas Baby Kama kann nicht anders, als die Keeper zu ärgern und zu schubsen, und Kinna scheint nichts dagegen zu haben.

 


Tusuja sniffing at Chemi Chemi 12/31/2017

Rapa, Pare and Maramoja 12/31/2017

 


Orphans soil dusting 12/31/2017

Naseku and Pare 12/30/2017

 


Boromoko trying to climb on Olsekki 12/30/2017

Yatta and Kinna with their babies Yoyo and Kama 12/30/2017

 


Roi happily browsing 12/1/2017

Galla and Ukame scratching 12/1/2017

 


Olsekki playing  12/1/2017

Bongo and Kainuk 12/2/2017

 


Boromoko and Sokotei browsing 12/2/2017

Shukuru 12/2/2017

 


Barsilinga drinking 12/2/2017

Sirimon cooling off 12/2/2017

 


Shukuru says hello to Mutara 12/3/2017

Kanjoro plays with Boromoko 12/3/2017

 


Siangiki playing with Kainuk 12/3/2017

Mutara warning Garzi 12/3/2017

 


Zurura with the dependent orphans 12/4/2017

Enkikwe and Sirimon 12/4/2017

 


Garzi mud bathing 12/4/2017

Laragai and Kithaka 12/4/2017

 


Orphans having fun in the rain 12/4/2017

Bomani browsing 12/5/2017

 


Galla and Enkikwe 12/5/2017

Tusuja playing with Enkikwe 12/5/2017

 


Orwa and Bomani outside the stockades 12/6/2017

Tusuja browsing 12/6/2017

 


Wanjala and Kainuk 12/6/2017

Naseku, Roi and Dupotto in a mini mud bath 12/6/2017

 


Sirimon 12/7/2017

Tusuja and Olsekki browsing 12/7/2017

 


New babies arrive 12/7/2017

Galla, Sapalan and Roi 12/7/2017

 


Kauro, Tusuja and Barsilinga 12/7/2017

Karisa leaving the stockade first 12/8/2017

 


Sokotei and Kamok playing 12/8/2017

Dupotto and Oltaiyoni 12/8/2017

 


Lualeni with the dependent orphans 12/8/2017

Chyulu and Zurura 12/9/2017

 


Kauro, Wanjala and Bongo 12/9/2017

Ex Orphan Yatta with her baby Yoyo 12/9/2017

 


Garzi with Meibai 12/9/2017

Yatta greeting the orphans 12/9/2017

 


Enkikwe feeds with Boromoko 12/10/2017

Kauro, Sapalan and Namalok 12/10/2017

 


Tusuja plays with Boromoko 12/10/2017

Naseku playing on the ground 12/10/2017

 


Sities playing with Galla 12/11/2017

Sapalan and Namalok soil dusting 12/11/2017

 


Roi, Naseku and Dupotto 12/11/2017

Tusuja playing with Olsekki 12/11/2017

 


Kamok relaxing  12/12/2017

Sapalan talking to Shukuru 12/12/2017

 


Naseku and Lualeni 12/12/2017

Big Makena playing with Galla 12/12/2017

 


Mutara’s group coming into the stockade 12/13/2017

Challa and Wendi 12/13/2017

 


Kithaka calling his friends 12/13/2017

Sapalan leading Turkwel and Suguta 12/13/2017

 


Boromoko climbing on Roi 12/14/2017

Sities 12/14/2017

 


Galla having fun on the ground 12/14/2017

Barsilinga playing with Sities 12/15/2017

 


Kainuk and Namalok 12/15/2017

Siangiki scratching her neck 12/15/2017

 


Naskeu, Galla and Karisa browsing 12/15/2017

Ex orphan Sunyei, her baby Siku and Gawa 12/16/2017

 


Maramoja exiting the lorry 12/16/2017

Pare with the other orphans 12/16/2017

 


Turkwel, Maramoja, Rapa, Mutara 12/16/2017

Maramoja, Mutara and Rapa 12/16/2017

 


Shukuru goes back to Nairobi 12/17/2017

Orwa talking to Kamok 12/17/2017

 


Garzi playing 12/17/2017

Barsilinga scratching on Garzi 12/17/2017

 


Kamok saying hi to Zurura 12/17/2017

Teleki, Nasalot, baby Nusu and Loijuk 12/18/2017

 


Nusu plays with Siangiki 12/18/2017

Zurura inspecting the orphans 12/18/2017

 


Kinna and baby Kama 12/18/2017

Barsilinga, Rapa and Maramoja 12/19/2017

 


Olsekki plays with Lemoyian 12/19/2017

Naseku and Galla playing 12/19/2017

 


Ukame and Oltaiyoni browsing 12/19/2017

Karisa leading the way out 12/20/2017

 


Orphans at the mud bath 12/20/2017

Dupotto and Lemoyian 12/20/2017

 


Kauro scratching on a rock 12/21/2017

Pare and Kithaka browsing 12/21/2017

 


Kithaka playing with Barsilinga 12/21/2017

Galla playing in the mud 12/21/2017

 


Oltaiyoni 12/21/2017

Kauro rolling on the ground 12/22/2017

 


Barsilinga playing with Garzi 12/22/2017

Namalok and Sapalan browsing in the shade 12/22/2017

 


Naseku leaning against a tree 12/22/2017

Orphans wallowing altogether 12/23/2017

 


Kithaka playing with Barsilinga 12/23/2017

Sunyei and baby Siku 12/23/2017

 


Maramoja and Pare in the shade 12/23/2017

Garzi picked a fight with Sities 12/24/2017

 


Turkwel and Siangiki 12/24/2017

Garzi playing with Kanjoro 12/24/2017

 


Kauro leading the group 12/24/2017

Nasalot and baby Nusu 12/25/2017

 


Pare playing with Nusu 12/25/2017

Nusu leading Kalama, Olare and Maramoja 12/25/2017

 


Orphans leaving the mud bath because of wild bull 12/25/2017

Siangiki scratching 12/25/2017

 


Siangiki playing with Kalama 12/26/2017

Roi posing and eating 12/26/2017

 


Lemoyian and Ukame browsing together 12/26/2017

Orphans wading through the water 12/26/2017

 


Mutara and her group 12/27/2017

Kamok, Namalok and Karisa 12/27/2017

 


Orphans wallowing 12/27/2017

Ex Orphans at the stockade 12/27/2017

 


Ex Orphans Sunyei and Ishanga 12/28/2017

Nannies Lenana, Naserian, baby Siku and Makena 12/28/2017

 


Kauro, Karisa and Dupotto 12/28/2017

Kithaka soil dusting 12/28/2017

 


Boromoko plays with Galla 12/29/2017

Kithaka playing with Lemoyian 12/29/2017

 


Mulika, Mwende and Chyulu 12/29/2017

Gawa leading the Ex Orphans 12/29/2017

 

 

Monatsbericht für die Kibwezi-Gruppe in Umani Springs: Dezember 2017

 

Auch in Umani gab es in der Regenzeit genug Niederschlag und der ohnehin schon gesegnete Wald quoll förmlich über mit Libellen, Schmetterlingen, Büffeln, Buschböcken und unzähligen Elefantenherden mit ihrem Nachwuchs. Der Kibwezi-Wald ist einfach ein Paradies für unsere Waisen. Als die Station seinerzeit erbaut wurde, hatten wir erst nur an ein Zuhause für die verletzten Waisenelefanten Murera und Sonje gedacht. Die Beiden zogen im Juni 2014 in ihren Ställen ein. Murera hatte eine gebrochene Hüfte und dadurch Schwierigkeiten beim Laufen, und in Sonjes Knie steckt bis heute eine Kugel. Die Beiden haben ihre Herde Elefantenwaisen fest im Griff, trotz ihrer körperlichen Einschränkungen. Inzwischen sind sie 8 bzw. 6 Jahre alt und ausgezeichnete Leitkühe für die Umani-Herde. Sie kennen den Wald wie ihre Westentasche, denn sie hatten seinerzeit niemanden, der ihnen hier alles zeigte und so mussten sie ihre Nachbarschaft ganz alleine erkunden. Die Beiden haben auch die wilden Herden wieder zurückgelockt und mithilfe ihrer Keeper die Auswilderungsstation zum Paradies für Elefantenwaisen mit körperlichen Handicaps gemacht.

 

Der Kibwezi-Wald liegt am Fuße des Chyulu-Hills Nationalpark, wo der der David Sheldrick Wildlife Trust vor sieben Jahren mittels einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft ca. 7.500 Hektar Waldgebiet von der kenianischen Forstbehörde gepachtet hat. Der Erfolg gibt uns recht, denn das Waldgebiet hat sich von jahrelanger Wilderei vollständig wieder erholt, illegale Jagd gibt es faktisch nicht mehr. Durch das gute Mikroklima gibe es eine üppige Flora und Fauna. Die vierte Waldgrenze wurde offen gelassen, daß die Elefanten in Richtung Süden in den Chyulu-Hills Nationalpark und nach Tsavo-West wandern können, je nachdem wo es gerade mehr Futter gibt. Nach den diesjährigen Regenfällen waren viele Elefantenherden zurück gekommen und wir hörten nachts überall aufgeregtes Trompeten, wahrscheinlich jedes Mal, wenn ein neues Elefantenbaby das Licht der Welt erblickte.

 

Unsere Waisen haben fast täglich Kontakt zu ihren wilden Artgenossen. Die wilden Elefanten sind allerdings nach wie vor skeptisch gegenüber den Menschen, und wenn die Keeper bei den Waisen sind, trauen sie sich nicht näher heran. Aber einige der Bullen sind inzwischen schon richtig mutig. Lima Lima mag es, wenn die wilden Herden kleine Babys dabei haben, mit denen sie spielen kann. Sie benimmt sich dann wie eine Glucke und lässt die anderen Waisen kaum an die wilden Babys heran. Deren Mütter sind sehr entspannt und gewähren ihr ihre Zeit mit den Babys.

 

Sonje und Murera sind und bleiben vorsichtig bei allen Aktivitäten, bei denen sie sich vielleicht ihre Beine verletzten könnten. Sonje hängt so sehr an ihrer kleinen Herde, daß sie sich trotz ihrer Verletzung auf den Boden legt, damit die Kleinen auf ihr herumklettern können. Die Babys Mwashoti und Alamaya nehmen diese Einladung immer gerne an – leider auch der 6-jährige und stürmische Jasiri. Aber für diesen Fall steht Murera immer zur Stelle um gegebenfalls einzugreifen! Jasiris „Macke des Monats“ war es, seine Freunde in den Schwanz zu beißen und alle waren sich dessen bewußt. Sogar sein Freund Faraja ergriff die Flucht, wenn es wieder so weit war. Mit Zongoloni hatte er allerdings nicht gerechnet, und sie läßt sich wirklich nichts gefallen! Die Waisen wissen auch, daß wenn die Leitkühe böse werden, es ernst ist. Murera strafte eines Tages Jasiri ab, der laut um Hilfe schrie. Ziwa wollte ihm helfen, aber als er merkte, daß es Jasiri mit Murera zu tun hatte, ließ er es lieber bleiben!

 

Quanza ging es diesen Monat sehr gut, kein Wunder, bei dem oppulenten Futterangebot. Das reichte von wilden Lilien über Farn und Palmen und das alles ohne Limit. Und dann all die Libellen, Schmetterlinge und Vögel…! Die schwirrten in Schwärmen aus dem Gras, wenn die Waisen hindurch stapften, und manchmal scheuchten sie mit ihrem Badespaß ein ahnungsloses Baby-Krokodil aus dem Sumpf auf!

 

Die Beziehung zwischen den Waisen und ihren Keepern ist sehr liebevoll und vertraut, auch wenn es sich um zwei unterschiedliche Säugetierarten handelt! Lima Lima ist immer zur Stelle, wenn es darum geht, ihre menschliche Familie zu beschützen. Wenn Büffel in der Nähe sind zum Beispiel, oder ein Überreste eines Kadavers, den die Leoparden im Busch zurückgelassen hatten. Die Keeper lieben ihre Schützlinge ebenso, und an Weihnachten machten sie ihnen ein ganz besonderes Geschenk: Akazienschoten, liebevoll über drei Monate gesammelt und im Futterlager aufgespart. Sogar im Gesicht der sonst so schüchternen Quanza glaubten wir beim Anblick des Festmahls ein Lächeln zu erkennen!

 


Murera looking at Sonje in the grass 12/1/2017

Ngasha collecting a lot of grass 12/1/2017

 


Mwashoti covering himself in mud 12/1/2017

Sonje coming out of the bushes 12/2/2017

 


Ziwa and Ngasha pushing each other 12/2/2017

Faraja waiting for his keepers 12/2/2017

 


Mwashoti in the long grass 12/2/2017

Sonje relaxing on the loading wall 12/3/2017

 


Quanza scratching  12/3/2017

Jasiri walking as Ziwa sits down 12/3/2017

 


Ziwa playing with Sonje 12/4/2017

Orphans playing on the wet earth 12/4/2017

 


Murera walking back home 12/4/2017

Orphans enjoying the wet earth after the rain 12/5/2017

 


Alamaya in the fresh grass 12/5/2017

Playful Ziwa in the mud 12/5/2017

 


Faraja mounting on Ziwa 12/6/2017

Jasiri on the left and Sonje 12/6/2017

 


Orphans getting all muddy at the mud bath 12/6/2017

Mwashoti walking away from the mud 12/6/2017

 


Orphans enjoying the long green grass 12/7/2017

Jasiri feeding on the grass 12/7/2017

 


Zongoloni in the field 12/7/2017

Playful Murera 12/7/2017

 


Murera protecting Alamaya 12/8/2017

Sonje enjoying the nice fresh greens 12/8/2017

 


Quanza leading the babies  12/8/2017

Playful Alamaya and Zongoloni 12/8/2017

 


Orphans scratching in the morning 12/9/2017

Babies rolling after the rain 12/9/2017

 


Orphans in the long green grass 12/9/2017

Alamaya scratching himself 12/9/2017

 


Sonje playing and streching 12/10/2017

Mwashoti playing and raising his ears 12/10/2017

 


Ziwa walking far from his friends 12/10/2017

Faraja in the forest 12/10/2017

 


Ngasha and Faraja scratching their bottoms 12/11/2017

Sonje walking inside the water trough 12/11/2017

 


Playful Sonje enticing the babies 12/11/2017

Alamaya trying to charge at Zongoloni 12/11/2017

 


Ngasha in the long grass 12/12/2017

Babies ready for their bottle feeding! 12/12/2017

 


Zongoloni enjoying the grass 12/12/2017

Very playful, happy babies 12/13/2017

 


Jasiri turns very muddy 12/13/2017

Alamaya drinking in his own style 12/13/2017

 


Zongoloni and Jasiri holding his empty bottle 12/13/2017

Murera having her bottle 12/13/2017

 


Lima Lima leading the orphans to the hills 12/14/2017

Quanza enjoying some grass 12/14/2017

 


Ngasha scratching his ears 12/14/2017

All the orphans at the mud bath 12/14/2017

 


Lima Lima and Alamaya playing 12/15/2017

Zongoloni with her friends at mud bath 12/15/2017

 


Quanza walking up the hill 12/15/2017

Little Mwashoti rolls over in the mud 12/15/2017

 


Sonje smiling and showing off 12/16/2017

Jasiri climbing on Sonje 12/16/2017

 


Lima Lima and Alamaya charging at each other 12/16/2017

Zongoloni on the Umani Hills 12/16/2017

 


Mwashoti waiting with his friends for milk time 12/17/2017

Quanza browsing in the bushes 12/17/2017

 


Ziwa sucks his trunk after bottle feeding 12/17/2017

Quanza walking separately from her friends 12/17/2017

 


Jasiri playing on Sonje again 12/18/2017

Mwashoti feeding on thick fresh grass 12/18/2017

 


Zongoloni testing the water hole 12/18/2017

Orphans enjoying a good scratch 12/19/2017

 


Playful orphans in the rain 12/19/2017

Alamaya gets some water from the pond 12/19/2017

 


Ziwa tries to reach for the high branches 12/19/2017

Alamaya pushes Mwashoti behind Murera 12/20/2017

 


Ziwa and his friends at dust bath 12/20/2017

Murera and Faraja walking back from the hills 12/20/2017

 


Sonje cares for Mwashoti 12/20/2017

Greedy Lima Lima filling her mouth with grass 12/21/2017

 


Ngasha walking behind 12/21/2017

Faraja and Ngasha walking back to the forest 12/21/2017

 


Orphans out walking 12/22/2017

Orphans at the dust bath 12/22/2017

 


Fun at the dust bath! 12/22/2017

Sonje and Lima Lima leading the orphans back 12/22/2017

 


Playful babies in the morning 12/23/2017

Lima Lima relaxing 12/23/2017

 


Wild bull elephant with the orphans 12/23/2017

Wild bull among the orphans 12/23/2017

 


Orphans walking back home 12/23/2017

Murera walking towards Kenze Hills 12/24/2017

 


Jasiri looking for some nice branches 12/24/2017

Ziwa at the dust bath 12/24/2017

 


Quanza browsing with Zongoloni 12/24/2017

Ngasha with Mwashoti 12/25/2017

 


Alamaya between the big boys 12/25/2017

Zongoloni and Sonje enjoying some water 12/25/2017

 


Orphans all browsing in the field 12/25/2017

Orphans drinking at the springs 12/26/2017

 


Mwashoti with Murera 12/26/2017

Zongoloni lying down to play 12/26/2017

 


Orphans having a dust bath 12/26/2017

Murera standing with Alamaya in the shade 12/27/2017

 


Lima Lima chasing Jasiri 12/27/2017

Orphans dusting 12/27/2017

 


Jasiri picking up food  12/28/2017

Sonje on the ground to play 12/28/2017

 


Orphans getting ready for their milk 12/28/2017

Mwashoti finding some soft branches 12/28/2017

 


Murera scratching her body on the sign post 12/29/2017

Alamaya with Zongoloni 12/29/2017

 


Jasiri scratching his neck 12/29/2017

Murera and Zongoloni guarding Alamaya 12/29/2017

 


Murera leading the orphans from the mud bath 12/30/2017

Sonje looking for browse 12/30/2017

 


Faraja enjoying soft greens 12/30/2017

Zongoloni walking after her friends 12/30/2017

 


Orphans at the dusting point 12/31/2017

Orphans eating some pods 12/31/2017

 


Lima Lima and Alamaya playing 12/31/2017

Orphans having fun wallowing 12/31/2017

 

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